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Bergfieber

Hüttenwartinnen im Porträt

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Vom schlichten Matratzenlager bis zum Gourmetrestaurant auf 3000 Metern – die Hütten in den Schweizer Alpen haben viele Gesichter und mit ihnen auch die Menschen, die dort zum Wohl ihrer Gäste tagein, tagaus wirken und werken.
12 Frauen zwischen 32 und 79 Jahren geben Einblicke in ihr Leben als Hüttenwartin. Ob alpines Urgestein oder Quereinsteigerin aus der Stadt, Mutter oder Single-Frau, Handwerkerin oder Akademikerin, Schweizerin oder Ausländerin: alle haben sie das Bergfieber! Darum zieht es sie jede Saison erneut z’Berg, wo sie sich ihren Traum verwirklichen als taffe Managerinnen ihres Hüttenreichs, ausgestattet mit einem grossen Herzen, dem nötigen Nervenkostüm und einer gehörigen Prise Improvisationstalent.
Pur, direkt und mit viel Humor schildern diese Frauen das Leben mit Wind und Wetter, die grosse Freiheit dort oben am Berg und die Demut, die er lehrt. Ihre Geschichten machen schmunzeln, stimmen nachdenklich, dann wieder heiter. Denn wer wüsste besser als sie, dass nach jedem Regen auch wieder die Sonne scheint?
Tourentipps und thematische Extras runden die Porträts ab.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 15.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85869-668-7
Verlag Rotpunktverlag
Maße (L/B/H) 20,8/14,8/2,2 cm
Gewicht 528 g
Abbildungen mit 150 Farbfotos
Auflage 4. Auflage
Fotografen Stephan Bösch, Vanessa P., Vanessa Püntener
Verkaufsrang 30.216
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Diese Frauen hat eindeutig das Bergfieber gepackt!
von peedee am 10.10.2015

Die Autorin porträtiert in diesem Buch 12 Frauen zwischen 32 und 79 Jahren, die aus ihrem Leben als Hüttenwartinnen erzählen. Unterschiedliche Frauen, die aber eins eint: Ihre Liebe zur Natur, zu den Bergen. Erster Eindruck: Ein schöner Einband mit einem imposanten Panorama; ein gut gewählter Titel. Im Buch hat es... Die Autorin porträtiert in diesem Buch 12 Frauen zwischen 32 und 79 Jahren, die aus ihrem Leben als Hüttenwartinnen erzählen. Unterschiedliche Frauen, die aber eins eint: Ihre Liebe zur Natur, zu den Bergen. Erster Eindruck: Ein schöner Einband mit einem imposanten Panorama; ein gut gewählter Titel. Im Buch hat es sehr viele Fotos, Tourentipps oder auch geschichtliche Hintergründe zu den jeweiligen Hütten oder Gebieten. Zudem sind in einer Schweizerkarte die einzelnen Hütten verzeichnet. Wer wird eigentlich Hüttenwartin? Eins ist klar, das Wichtigste ist die Liebe zur Natur, zu den Bergen. Dann muss man die Einfachheit lieben, Verzicht üben können (man kann nicht kurz am Abend ins Kino oder shoppen gehen), kontaktfreudig sein, sich mit dem omnipräsentem Thema Wetter auseinandersetzen, Trubel lieben, aber auch Einsamkeit (bei schlechtem Wetter) aushalten können. Gabi Aschwanden, 44, Fridolinshütte (unterhalb des Tödi, Kanton Glarus), wurde nach 20 Jahren Erfahrung etwas schwermütig: „Die Hütte erdrückte mich. Es wird mir einfach zu viel, immer hier zu sein und allen gerecht zu werden – ausser mir selber.“ Dann hat sie sich wieder aufgerappelt, u.a. eine Ausbildung als Wanderleiterin und GeoGuide gemacht und jetzt noch eine naturpädagogische Ausbildung angehängt. Irene Beck, 41, Trifthütte (zwischen Grimsel- und Sustenpass, Kanton Bern), hat fast die ganze Welt bereist und ist nun mit ihrem Mann, einem Trekkingleiter aus Nepal, glücklich auf einer einfachen Hütte… schön! Wer in den Bergen lebt oder arbeitet, kennt immer jemanden, der in den Bergen schon sein Leben verloren hat. So auch Susanne Brand, 35, Gaulihütte (Innertkirchen, Kanton Bern), deren Partner am Mont Blanc tödlich verunglückte. „Und wütend war ich! Auf den Mont Blanc und auf den Schnee!“ Am Gauligletscher passierte im November 1946 ein Drama: Ein amerikanisches Kleinflugzeug stürzt im dichten Nebel und Schneesturm auf den Gletscher ab. Alle zwölf Passagiere überlebten, obwohl minus fünfzehn Grad herrschten und sie fünf Tage und Nächte auf dem Gletscher ausharren mussten, bis sie ausgeflogen werden konnten. Interessant ist, dass seit 2012 nun Teile des Flugzeugs gefunden werden, die nun nach Jahrzehnten vom Gletscher freigegeben wurden. Das Buch verwendet immer wieder Schweizerische Dialektausdrücke; für mich als Schweizerin ist das natürlich sehr schön. Ich habe die Geschichten der 12 Frauen sehr gerne gelesen, denn ich finde es spannend, mehr über ihre Herkunft, ihre Beweggründe, Motivation und auch Zukunftspläne zu erfahren. So unterschiedlich die Frauen auch sind – sie alle hat das Bergfieber gepackt!