Warenkorb
 

Das Glasperlenspiel

Versuch einer Lebensbeschreibung des Magister Ludi Josef Knecht - samt Knechts hinterlassenen Schriften -. Vollständige Lesung


Der Klassiker erstmals als ungekürzte Lesung

Josef Knecht hat es im altehrwürdigen Orden Kastalien bis zum angesehenen Magister Ludi, zum Meister des Glasperlenspiels, gebracht. Dieses Spiel vereint in sich das Wissen und die Künste der ganzen Welt. Wir begleiten den jungen, hochbegabten Waisenknaben Josef Knecht auf seiner Laufbahn durch alle Stufen der Ordenshierarchie bis zu dem Punkt, an dem in ihm eine weitreichende Erkenntnis reift …

(2 mp3-CDs, Laufzeit: 21h 52)

Portrait
Hesse, Hermann
Hermann Hesse wurde am 2. Juli 1877 in Calw als Sohn des baltischen Missionars Johannes Hesse und seiner Frau Marie, der Tochter eines württembergischen Indologen, geboren. Für die Theologenlaufbahn bestimmt, flüchtete er im Alter von 14 Jahren aus dem Klosterseminar Maulbronn, weil er 'entweder Dichter oder gar nichts' werden wollte. Nach einem Selbstmordversuch wurde er in eine Nervenheilanstalt verbracht. Eine kurze Gymnasialzeit in Cannstatt schloss er mit der Mittleren Reife ab und absolvierte ein Praktikum in einer Calwer Turmuhrenfabrik. Nach einer Buchhändlerlehre in Tübingen und Basel schrieb er u. a. seinen ersten Roman "Peter Camenzind" (1904), dessen Erfolg es ihm erlaubte zu heiraten und sich als freier Schriftsteller am Bodensee niederzulassen. 1912 verliess Hermann Hesse Deutschland und zog mit seiner Familie nach Bern.Er wurde 1915 der Deutschen Gesandtschaft in Bern zugeteilt, wo er die Bücherzentrale für Deutsche Kriegsgefangene aufbaute, welche in ausländischen Lagern internierte Soldaten bis 1919 mit Lektüre versorgte. Im Mai 1919 übersiedelte er nach Montagnola/Tessin in die Casa Camuzzi, die er bis 1931 bewohnte und danach ein ihm auf Lebzeiten zur Verfügung gestelltes Haus bezog. Im Tessin schrieb er seine berühmtesten Werke: 1919 "Demian", 1922 "Siddhartha", 1927 "Der Steppenwolf", 1930 "Narziss und Goldmund" und ab 1931 "Das Glasperlenspiel". Für sein literarisches Werk wurde er 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Am 9. August 1962 starb Hermann Hesse in Montagnola.

Zischler, Hanns
Hanns Zischler arbeitet als Schauspieler und Publizist in Berlin und anderswo. Neben seiner Mitwirkung im Fernsehen und in internationalen Filmen gründete er 2006 den Alpheus Verlag wieder. 1996 erschien "Kafka geht ins Kino", 2008 (mit Sara Danius) "Nase für Neuigkeiten - Vermischte Nachrichten von James Joyce"; 2010, zusammen mit Hanna Zeckau: "Der Schmetterlingskoffer", und ebenfalls 2010 zusammen mit Friederike Gross der Comic "Aus der Nachwelt". 2009 erhielt er den Heinrich-Mann-Preis (für Essayistik) der Akademie der Künste (Berlin). 2010 erhielt er den Deutschen Hörbuchpreis.

Waschke, Mark
Mark Waschke, 1972 geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Seit 1997 spielt er an verschiedenen Theatern, u.a. an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin. Seit 2007 arbeitet Mark Waschke regelmässig für Film und Fernsehen. Einem breiten Publikum wurde er 2008 durch seine Verkörperung des Thomas Buddenbrook in Heinrich Breloers Verfilmung des Romans "Buddenbrooks" von Thomas Mann bekannt. Weiterhin spielte er z. B. in dem Film "Schilf" nach dem Roman von Juli Zeh oder in "Barbara" von Christian Petzold. Seit 2015 ist er als "Tatort"-Kommissar in Berlin zu sehen. Für seine ausserordentlichen Leistungen wurde Waschke u. a. mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Hanns Zischler, Mark Waschke
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 11.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783844511765
Genre Belletristik
Verlag DHV Der Hoerverlag
Spieldauer 1316 Minuten
Hörbuch (MP3-CD)
Hörbuch (MP3-CD)
Fr. 38.90
Fr. 38.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen Versandkostenfrei
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
3
0
0
0
0

von Michaela Gehrke aus Essen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Kastalien des 23. Jahrhunderts: Geistig meditatives Streben statt materiellem Stumpfsinn. Josef Knechts Lehr- und Wanderjahre, doch die Synthese mit der Gesellschaft ist gefährdet.

"Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es in jedem Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht."
von EtHeAl Ma'Am am 03.09.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hermann Hesse fesselt mich, mein Ohr, mein Herz und meinen Geist jedes Mal wieder auf das Neue mit seiner einzigartigen Wortwahl und dessen Esprit. Das Sujet seiner Betrachtungen liegt in Hesse's entworfener Welt, die vieles Philosophisches, Heiligkeit und das Vermögen der eigenen Seele beinhaltet. Empfehlen ist dieses Buch für... Hermann Hesse fesselt mich, mein Ohr, mein Herz und meinen Geist jedes Mal wieder auf das Neue mit seiner einzigartigen Wortwahl und dessen Esprit. Das Sujet seiner Betrachtungen liegt in Hesse's entworfener Welt, die vieles Philosophisches, Heiligkeit und das Vermögen der eigenen Seele beinhaltet. Empfehlen ist dieses Buch für jede Seele, die nach Antworten sucht, unendlich liebt und bereit ist, über das Leben #sowie das Nichtleben# zu lernen...

wer zu glauben wagt, der kann es sehen.
von Ben E. Enderlin aus Freising am 15.02.2005
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Schon immer waren die großen Denker, gleich welcher Zeit und welchen Resorts, durch uneingeschränkten Idealismus bezüglich pädagogischen Vorstellungen verbunden (zB.: H. G. Wells - Unsterbliches Feuer). Durch "Perfektion der Worte" und sublime Plastizierung seiner Vorstellung, wird der Leser gezwungen, diese Vorstellung in ihrer... Schon immer waren die großen Denker, gleich welcher Zeit und welchen Resorts, durch uneingeschränkten Idealismus bezüglich pädagogischen Vorstellungen verbunden (zB.: H. G. Wells - Unsterbliches Feuer). Durch "Perfektion der Worte" und sublime Plastizierung seiner Vorstellung, wird der Leser gezwungen, diese Vorstellung in ihrer Kritik zu feiern. Doch es ist auch ein gefährliches Werk, da man selbst dazu hingerissen wird, eine tiefe Sehnsucht, welche nicht zu stillen ist, zu empfinden.