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Wir brauchen neue Namen

Roman. Ausgezeichnet mit dem LA Times Book Prize, Art Seidenbaum Award 2013

(5)
Die zehnjährige Darling lebt im Chaos einer Blechhüttensiedlung. Paradise heisst ihr Zuhause, und fast alles fehlt: der Vater, die Schule, der Fernseher oder auch nur genug zu essen. Doch hier lassen einen die Erwachsenen in Ruhe, die Entwicklungshelfer verschenken Spielzeug, und in ganz Afrika kann man nirgendwo besser Guaven klauen. Für alle anderen ist Paradise ein Scherbenhaufen aus zerbrochenen Träumen, für Darling der einzige Ort, der ihr ans Herz gewachsen ist. Gerade als Darling anfängt zu verstehen, wird sie von ihrer Tante in den USA fortgerissen. Üppiges Essen, der Fernseher, die Schule – das alles ist bald selbstverständlich, nur steht sie im neuen Paradies bald vor ihrer grössten Aufgabe …

Wir brauchen neue Namen erzählt von den Abenteuern eines Mädchens an einem unwirtlichen Ort in Afrika. NoViolet Bulawayo verleiht ihrer Heldin dabei eine einzigartige Stimme, die trotz allem beharrlich Lust am Leben versprüht. Und am Ende steht eine Geschichte, deren Reizen man sich nicht entziehen kann – saftig und bittersüss, genau wie Darlings geliebte Guaven.
Portrait
Miriam Mandelkow, 1963 in Amsterdam geboren, war nach ihrem Studium der Anglistik, Amerikanistik und Jewish Studies zunächst mehrere Jahre als Lektorin tätig, ehe sie sich dem literarischen Übersetzen zuwandte. Zuletzt erschienen in ihrer Übersetzung Werke von David Vann, NoViolet Bulawayo, Pat Barker und Anne Landsman. Miriam Mandelkow lebt in Hamburg.

NoViolet Bulawayo, geboren 1981 in Simbabwe, zog im Alter von achtzehn Jahren in die Vereinigten Staaten. 2011 gewann sie den Caine Prize for African Writing. Ihr Romandebüt Wir brauchen neue Namen ist ein weltweiter Erfolg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 261
Erscheinungsdatum 08.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46651-3
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 19/12,1/2,5 cm
Gewicht 283 g
Originaltitel We Need New Names
Auflage 1
Übersetzer Miriam Mandelkow
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Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Das ist ein wirklich außergewöhnliches Buch; spannendes Thema, echt mal was Neues! Super!

Ein großartiges Buch mit autobiografischen Zügen...
von einer Kundin/einem Kunden am 11.09.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Eine Kindheit in Simbabwe, eine Jugend in den USA und die damit verbundene Suche nach Heimat und Zugehörigkeit, davon erzählt die junge Protagonistin Darling – frech, ungeniert und poetisch zugleich. Übrigens: NoViolet Bulawayo ist die erste schwarzafrikanische Autorin, die für den Man Booker Prize nominiert wurde und es auf... Eine Kindheit in Simbabwe, eine Jugend in den USA und die damit verbundene Suche nach Heimat und Zugehörigkeit, davon erzählt die junge Protagonistin Darling – frech, ungeniert und poetisch zugleich. Übrigens: NoViolet Bulawayo ist die erste schwarzafrikanische Autorin, die für den Man Booker Prize nominiert wurde und es auf die Shortlist geschafft hat...

Eins meiner Lieblingsbücher vom letzten Jahr
von Claudia Sünderhauf am 18.02.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Roman wird von der elfjährigen Darling erzählt, die in Simbabwe, in einem Elendsviertel namens Paradise, lebt. In locker miteinander verbundenen Kapiteln bekommen wir einen Eindruck von ihrer Welt. Oft zieht sie mit ihren Freunden durch die Gegend, klauen sie Guaven aus den Gärten im Villenviertel, ihre Spiele heißen... Der Roman wird von der elfjährigen Darling erzählt, die in Simbabwe, in einem Elendsviertel namens Paradise, lebt. In locker miteinander verbundenen Kapiteln bekommen wir einen Eindruck von ihrer Welt. Oft zieht sie mit ihren Freunden durch die Gegend, klauen sie Guaven aus den Gärten im Villenviertel, ihre Spiele heißen „Findet Bin Laden“ und „Abtreibung“. Sie besuchen die chinesische Bauarbeitersiedlung und winken dem Laster der Entwicklungshelfer zu und wissen genau, dass das Land und die Gesellschaft um sie herum langsam auseinanderbrechen. Dann bekommt Darling ihre Chance und wird in die USA geschickt, in ein besseres Leben. Diesen Kulturschock überwindet sie nur langsam und fügt sich schließlich in das ebenso perspektivlose Immigrantendasein. Dieses Buch nimmt einen auf eine emotionale Reise. Der Erzähltton ist zuerst quicklebendig, trotz all der widrigen Umstände voller Lebensfreude und Humor. Im zweiten Teil wird es traurig, ein leises Heimweh durchzieht die Geschichte, das gelobte Land Amerika entspricht so gar nicht dem, das man erwartet hatte. Es geht in dem Buch um Themen wie Heimat und Entwurzelung, afrikanische Zustände, das Leben in der Fremde. Das Buch bietet keine Lösungen und obwohl sich das alles sehr deprimierend anhört, hat es mir außerordentlich gut gefallen. Es ist wunderbar geschrieben und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.