Der namenlose Tag

Roman

Jakob Franck Band 1

Friedrich Ani

(36)
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Beschreibung

Kriminalhauptkommissar Jakob Franck ist seit zwei Monaten im Ruhestand und glaubt nun, ein Leben jenseits der Toten beginnen zu können. Vor zwanzig Jahren hatte er sieben Stunden, ohne ein Wort zu sagen, der Mutter einer toten Siebzehnjährigen beigestanden. Jetzt wird der Kommissar von dieser Konstellation eingeholt: Ludwig Winther tritt mit ihm in Kontakt; er ist der Vater des jungen Mädchens, das sich umgebracht haben soll, und Ehemann jener Frau, der Franck so viel Aufmerksamkeit widmete.
Zwanzig Jahre sind vergangen, und Ludwig Winther glaubt noch immer nicht an den Selbstmord seiner Tochter. Er ist überzeugt, dass sie ermordet wurde. Ex-Kommissar Jakob Franck macht sich also daran, die näheren Umstände ihres Todes aufzuklären, »einen toten Fall zum Leben zu erwecken «. Jakob Franck folgt dabei seiner ureigenen Methode, der »Gedankenfühligkeit «: Diese ist unnachahmlich und unübertroffen bei der Lösung der kompliziertesten und überraschendsten Fälle.
Friedrich Ani und seine Kunst der Konstruktion gewöhnlich-aussergewöhnlicher Kriminalistikrätsel; Friedrich Ani und seine Sprache, die vom Tod auf das Leben melancholisch gelöste Perspektiven wirft - Friedrich Ani und seine Kunst erreichen in seinem neuen Roman unvorhersehbare Dimensionen.

»Voller Zärtlichkeit und Mitleid – Ein Spitzentitel. Ohne Zweifel.«
Elmar Krekeler, DIE WELT 01.08.2015

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 301 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783518741764
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Dateigröße 1476 KB
Verkaufsrang 44537

Kundenbewertungen

Durchschnitt
36 Bewertungen
Übersicht
14
4
11
5
2

Aus der Welt gefallen
von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es ist ein wirklicher Hörgenuss, Udo Wachtveitls Stimme zu lauschen, wenn der gerade pensionierte Kommissar Jakob Franck sich in einen fast zwanzig Jahre alten Fall verstrickt, weil Ludwig Winther nicht an den damaligen angeblichen Selbstmord seiner siebzehnjährigen Tochter glaubt. Und so überredet, überzeugt Winther den Ex-Komm... Es ist ein wirklicher Hörgenuss, Udo Wachtveitls Stimme zu lauschen, wenn der gerade pensionierte Kommissar Jakob Franck sich in einen fast zwanzig Jahre alten Fall verstrickt, weil Ludwig Winther nicht an den damaligen angeblichen Selbstmord seiner siebzehnjährigen Tochter glaubt. Und so überredet, überzeugt Winther den Ex-Kommissar, die damaligen Geschehnisse zum Leben zu erwecken und mit seiner ureigenen Methode der „Gedankenfühligkeit“ zu ermitteln. Anis Sprache und Gedankenwelt, seine Welt- und Menschensicht sind besonders und unvergleichlich. Das ist einfach hohe Kunst, und nie leicht, sondern immer schwer, tieftraurig und melancholisch. Und mit Abstand das Beste, was man hören oder lesen kann, wenn man ein Gespür dafür hat.

Ein scheinbar einfaches Ende!
von Tina Bauer aus Essingen am 14.07.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Der frisch pensionierte Ermittler Jakob Franck wird von einem alten Fall heimgesucht. Der Vater der verstorbenen Esther sucht ihn auf und bittet den bereits vor Jahren zu den Akten gelegten scheinbaren Selbstmord endlich aufzuklären. Für Franck beginnt eine seltsame Reise durch die damalige Ermittlungsakte und durch die Gesc... Der frisch pensionierte Ermittler Jakob Franck wird von einem alten Fall heimgesucht. Der Vater der verstorbenen Esther sucht ihn auf und bittet den bereits vor Jahren zu den Akten gelegten scheinbaren Selbstmord endlich aufzuklären. Für Franck beginnt eine seltsame Reise durch die damalige Ermittlungsakte und durch die Geschichte der jungen Esther Winther. Die privaten Ermittlungen führen Franck von einem „Verhör“ zum Nächsten wobei er seine ganz eigene Methode dabei anwendet, um das gewünschte Stückchen Hinweis zu erhalten. Mit Francks Methode gelingt es dem Ermittler irgendwie auch sich selbst ein kleines Stückchen näher zu kommen. Ein Kriminalroman der ganz anderen Art, die mir als Leser mehr abverlangt hat, als man es von einem ganz normalen Krimi gewöhnt ist.

Tote am Wohnzimmertisch...
von einer Kundin/einem Kunden am 01.05.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

... sind nicht das einzige Problem des ehemaligen Kommissars: er bringt es nicht übers Herz, den verzweifelten Vater abzuweisen, der nicht an den Selbstmord seiner Tochter vor 20 Jahren glauben kann. Tief taucht man ein in diese Geschichte und ist fasziniert von der "Gedankenfühligkeit" - die höchst eigene Art Jakob Francks, ei... ... sind nicht das einzige Problem des ehemaligen Kommissars: er bringt es nicht übers Herz, den verzweifelten Vater abzuweisen, der nicht an den Selbstmord seiner Tochter vor 20 Jahren glauben kann. Tief taucht man ein in diese Geschichte und ist fasziniert von der "Gedankenfühligkeit" - die höchst eigene Art Jakob Francks, einen vertrackten Fall zu lösen. Herzzerreißend ist es, wie Friedrich Ani die verheerenden Auswirkungen dieses Todesfalls auf die Lebenden schildert. Ein meisterhafter literarischer Krimi!

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