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Sommervogel

Roman

Sanna Seven Deers

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Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Das hat Claire gerade noch gefehlt: Wenige Wochen bevor sie ihren neuen Job im Gartenbauamt antreten will, soll sie ihren kranken, schrulligen Onkel Ben in der kanadischen Wildnis gesund pflegen. Widerwillig reist Claire auf Bitten ihrer Mutter nach Westkanada. Dort angekommen, entdeckt sie nicht nur die berauschende Schönheit der kanadischen Landschaft und öffnet ihr Herz, sie wird auch unversehens zur Zeugin einer tragischen Liebesgeschichte, die in der Goldgräberzeit begann, und deren tödliche Folgen bis in die Gegenwart reichen. Ein packender Roman über Liebe und Respekt vor dem Hintergrund der indianischen Kultur und Spiritualität in den kanadischen Rocky Mountains.

Seven Deers, Sanna
Sanna Seven Deers (Jg. 1974) ist in Hamburg geboren und aufgewachsen, bevor sie 1997 nach Kanada auswanderte. Heute lebt sie mit ihrem Mann, dem indianischen Bildhauer David Seven Deers, und ihren vier Kindern auf der eigenen Ranch in Britsch Kolumbien, Kanada. Sanna Seven Deers schreibt Romane für Erwachsene und entführt ihre Leser auf eine Reise voller Abenteuer in die unberührte Schönheit der kanadischen Wildnis. Im Little Tiger Verlag erscheint im Herbst 2011 ihr erstes Kinderbuch "Das Geheimnis der Goldgräber".

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 356
Altersempfehlung 18 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 13.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-87536-316-6
Reihe Merlins Schmökerecke
Verlag Merlin
Maße (L/B/H) 18.8/11.8/3 cm
Gewicht 399 g
Auflage 2. Auflage

Kundenbewertungen

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"All unsere Ahnen leben in uns weiter"
von Dr. M. am 17.08.2020

Das kann man glauben oder auch nicht. Wenn man es glaubt, dann wird man diesen Roman mögen, falls nicht, so ist er eher nichts für einen. Man kann ihn spirituell nennen, weil einen alten Indianerglauben transportiert. Vielleicht erzählt er auch nur Märchen oder ist ein Phantasieprodukt. In einem kanadischen Goldgräberdorf hän... Das kann man glauben oder auch nicht. Wenn man es glaubt, dann wird man diesen Roman mögen, falls nicht, so ist er eher nichts für einen. Man kann ihn spirituell nennen, weil einen alten Indianerglauben transportiert. Vielleicht erzählt er auch nur Märchen oder ist ein Phantasieprodukt. In einem kanadischen Goldgräberdorf hängt man einen Weißen, der angeblich die örtliche Bank überfallen haben soll. Obwohl er seine Unschuld beteuert, glaubt man ihm nicht. Kurz bevor die Klappe fällt, bekennt er sich zu seiner großen Liebe, der indianischen Häuptlingstochter Summer Bird. Dass das Ganze eine böse Intrige sein kann, glaubt man als Leser sofort. Was sie mit der Gegenwart zu tun haben soll, erschließt sich jedoch erst am Ende des Buches. Zunächst einmal muss Claire aus Deutschland nach Kanada reisen, weil ihr Onkel bei der Rettung eines Bärenjungen von einem Baum fiel und nun versorgt werden muss. Die naturverbundene Claire verliebt sich sogleich in die westkanadische Landschaft, in die jedoch ein örtlicher reicher Unternehmer ein riesiges Feriendorf setzen will. Doch noch immer spukt Summer Bird in der Gegend herum. Sie zog sich nach dem Tod ihres Geliebten zurück und wurde danach nie wieder gesehen. Beide Seelen konnten sich bisher nicht finden. Das ist die Grundsituation, in die Claire nun hineingezogen wird. Die einstigen Figuren aus der Goldgräberzeit haben Nachkommen, die von ihrer Herkunft entweder genau Bescheid wissen oder im Dunklen tappen. Mit dem Eingriff in die uralte Landschaft kommen diese Verbindungen nun langsam zum Vorschein, woraus sich eine spannende Handlung ergibt, die am Ende in der Auflösung der Geschichte gipfelt. Wenn man solche Geschichten liebt, ist man bei diesem Buch genau richtig. Ich fand es sehr unterhaltsam. Meine Bewertung richtet sich an die Liebhaber dieses Genres und entspricht nicht ganz meiner eher realistischen Weltsicht.

Eine sensibel erzählte Geschichte über eine tragische indianische Legende
von louella2209 am 15.12.2015

Zum Inhalt: Claire lässt sich breitschlagen ihrem verschrobenen Onkel Ben in Kanada unter die Arme zu greifen. Nach einem Unfall ist er kurzzeitig auf fremde Hilfe angewiesen. Große Lust hat Claire nicht darauf, hat sich Onkel Ben doch die ganzen Jahre nicht bei seiner Familie gemeldet. Doch schon bald ist Claire von der S... Zum Inhalt: Claire lässt sich breitschlagen ihrem verschrobenen Onkel Ben in Kanada unter die Arme zu greifen. Nach einem Unfall ist er kurzzeitig auf fremde Hilfe angewiesen. Große Lust hat Claire nicht darauf, hat sich Onkel Ben doch die ganzen Jahre nicht bei seiner Familie gemeldet. Doch schon bald ist Claire von der Schönheit der kanadischen Wildnis überwältigt. Sie bringt Ben`s Haushalt wieder auf Vordermann und findet schnell neue Freunde. Nat bringt ihr die Kultur seiner indianischen Vorfahren näher und unternimmt mit ihr Ausflüge in die unberührte Natur. Dabei erfährt sie auch von Summer Bird, eine tragische indianische Legende, die keine Ruhe findet, bis sie mit ihrer einstigen großen Liebe wieder vereint wird. Claire macht es sich zur Aufgabe hinter das Geheimnis von Summer Bird zu kommen und deckt dabei Intrigen und dunkle Machenschaften auf, die bis in die heutige Zeit reichen. Charaktere Die Charaktere sind vielseitig, jeder hat seine Ecken und Kanten. Ben, ein Eigenbrötler mit Hang zu Verfolgungswahn, hat das Herz am rechten Fleck und tut sich nur manchmal schwer das auch zu zeigen. Er bringt den Leser mit seinen Macken öfter mal zum Schmunzeln. Der Kern seines Verhaltens liegt in seiner beruflichen Vergangenheit, über die man im Verlauf der Handlung mehr erfährt. Eine äußerst erschütternde Geschichte, wie ich fand. Claire ist eine sehr liebenswerte Protagonistin. Anfangs hat sie zwar noch ein paar Schwierigkeiten und fühlt sich überfordert mit der neuen Situation. Aber sie nimmt ihre Aufgabe schnell an und man merkt wie sie sich in Kanada weiterentwickelt. Sie ist eine sehr aufmerksame Beobachterin, eine Gabe, die ihr später noch sehr weiterhilft. Ihre Bekanntschaft Nat ist ein beeindruckender junger Mann mit indianischen Wurzeln, der Claire bald in seinen Bann zieht. Auch seine Familie ist charmant und empfängt jeden Besucher mit herzlicher Gastfreundschaft. Ich fand es wieder mal traurig zu lesen, das den Natives, nicht der gebührende Respekt von der amerikanischen Bevölkerung entgegengebracht wird. Eine Kultur, die soviel zu bieten hat, wenn man sich darauf einlässt. Natürlich darf auch der Bösewicht nicht fehlen. Der skrupellose Geschäftsmann Bradford, der ohne Rücksicht auf Verluste, nach immer mehr Profit giert. Selbst seine eigene Familie bedeutet ihm nichts, außerdem hat er eine fragwürdige Vergangenheit, die im Roman noch eine tragende Rolle spielen wird. Meine Meinung: Sanna Seven Dears ist wieder ein spiritueller und berührender Roman gelungen, der wie gewohnt, hervorragend recherchiert ist. Sie bringt dem Leser die indianische Kultur und Geschichte nahe, geschickt verwoben in der Handlung und einem Hauch Magie. Der Autorin schafft es ohne viel Aufsehens den Leser mitten ins Herz zu treffen. Die emotionale Geschichte rund um Summer Bird ist einfühlsam und mitreißend erzählt. Man taucht ein in die atemberaubende Kulisse der kanadischen Wildnis. Der Leser wird nachdenklich gestimmt über den schonungslosen Umgang mit der Natur und es gibt viele Botschaften zwischen den Zeilen zu entdecken. Eine der wichtigsten für mich war, zu erkennen, das jedes Stück Land auch eine Geschichte hat, mit dessen Erbe wir behutsam und verantwortlich umgehen sollten. 4 Sterne und eine klare Empfehlung von mir. ein kurzweiliges, berührendes Lesevergnügen für jedermann


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  • „In unserer Kultur wird Zeit anders definiert als bei euch. Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft sind nicht strikt voneinander getrennt, sondern verlaufen gleichzeitig, sozusagen parallel zueinander. So kommt es, dass unsere Ahnen oft auftauchen und zu uns sprechen, oder dass wir Kinder von Morgen so deutlich vor uns sehen, wie ich dich jetzt sehe. Sie alle wandeln mit uns auf dieser Erde. Sie alle sind Teil des Ganzen. – Summer Bird ist eine dieser Ahnen.“ Nat Iron Kettle in: Sommervogel