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Adressat unbekannt

Mit e. Nachw. v. Elke Heidenreich

Kathrine Kressmann Taylor

(17)
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Beschreibung

Der Deutsche Martin Schulse und der amerikanische Jude Max Eisenstein betreiben in den USA eine gut gehende Kunstgalerie. 1932 entscheidet sich Schulse, mit seiner Familie nach Deutschland zurückzukehren. Eisenstein betreibt die gemeinsame Galerie in San Francisco weiter. Die beiden Männer bleiben in Kontakt und tauschen sich in ihren Briefen über Berufliches und Privates aus. Zunächst scheint die Freundschaft nicht unter der räumlichen Trennung zu leiden. Doch Schulse, der die politischen Entwicklungen in Deutschland anfangs noch kritisch betrachtete, entwickelt sich nach und nach zum bekennenden Nationalsozialisten.

Adressat unbekannt, 1938 erstmals veröffentlicht, ist ein Buch von beklemmender Aktualität. Gestaltet als Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtübernahme, schildert dieses Meisterwerk die dramatische Entwicklung einer Freundschaft und die Geschichte einer bitterbösen Rache. »Ich habe nie auf weniger Seiten ein grösseres Drama gelesen. Diese Geschichte ist meisterhaft, sie ist mit unübertrefflicher Spannung gebaut, in irritierender Kürze, kein Wort zuviel, keines fehlt ... Nie wurde das zersetzende Gift des Nationalsozialismus eindringlicher beschrieben«, resümiert Elke Heidenreich in ihrem Nachwort.

"eines der Bücher, das genau das
sagt, was es zu sagen hat, in einer Knappheit, in der jedes Wort wichtig ist.
Und es fährt ein." Neue Luzerner Zeitung, 24.01.2013

Kathrine Kressmann Taylor, 1903 in Portland geboren, arbeitete nach dem Studium als Journalistin und Werbetexterin. 1938 veröffentlichte sie den Briefroman Adressat unbekannt, der über sechzig Jahre später auch in Frankreich und Deutschland zum Bestseller wurde. Ihr zweiter Roman Bis zu jenem Tag (1942) mehrte ihren Ruhm, und sie lehrte fortan am Gettysburg College. Später lebte sie abwechselnd in Minneapolis und in Florenz. Sie starb 1996.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 96
Erscheinungsdatum 12.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-65082-2
Verlag Atlantik Verlag
Maße (L/B/H) 15.5/9.5/1.2 cm
Gewicht 79 g
Auflage 1
Übersetzer Dorothee Böhm
Verkaufsrang 42419

Kundenbewertungen

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Ein Meisterwerk & Pflichtlektüre für jeden!
von einer Kundin/einem Kunden am 25.12.2020

Noch nie habe ich ein Buch gelesen, das so dünn ist und trotzdem so eine Wucht hat, das man den Rest seines Lebens darüber nachdenken und es nicht mehr aus dem Kopf bekommen wird. Noch nie habe ich ein Buch gelesen, das so dünn ist, bei dem jedoch kein weiteres Wort nötig ist. "Adressat Unbekannt" von Kressmann Taylor ist ein B... Noch nie habe ich ein Buch gelesen, das so dünn ist und trotzdem so eine Wucht hat, das man den Rest seines Lebens darüber nachdenken und es nicht mehr aus dem Kopf bekommen wird. Noch nie habe ich ein Buch gelesen, das so dünn ist, bei dem jedoch kein weiteres Wort nötig ist. "Adressat Unbekannt" von Kressmann Taylor ist ein Buch, das meiner Meinung nach JEDER gelesen haben MUSS. Es sollte Pflichtlektüre an jeder Schule und an jeder Universität sein. Meine Tante hat mir dieses Buch zu Weihnachten geschenkt und meinte, es wäre eines ihrer absoluten Lieblingsbücher und eines der wichtigsten Bücher überhaupt. Wie Recht sie damit hat. Ich habe das Buch innerhalb von einer halben Stunde gelesen. Zum einen, weil ich eine schnelle Leserin bin, zum anderen weil es wirklich nur eine ganz, ganz kurze Briefnovelle ist. Und doch lässt mich die Geschichte seitdem nicht mehr los. Worum geht es? Es geht um zwei gute und ganz enge Freunde, den Deutschen Martin und den Juden Max. Zusammen betreiben Sie in den USA eine gutgehende Kunstgalerie. 1932 geht Martin mit seiner Familie zurück nach Deutschland. Die beiden Freunde bleiben weiterhin über Briefe in Kontakt, tauschen sich über Privates und Berufliches aus - vor allem aber vermissen sie sich ganz furchtbar. Doch so langsam nehmen politische Entwicklungen ihren Lauf. Martin, der das anfangs sehr kritisch betrachtet, entwickelt sich nach und nach zum bekennenden Nationalsozialisten... Was sich daraus entwickelt kann man sich denken und doch auch wieder nicht. Nun möchte ich gerne mit euch teilen, was Elke Heidenreich in ihrem grandiosen Nachwort über das Buch sagt. Besser kann man es nämlich gar nicht in Worte fassen: "Ich habe nie auf weniger Seiten ein größeres Drama gelesen. Diese Geschichte ist meisterhaft, sie ist mit unübertrefflicher Spannung gebaut, in irritierender Kürze, kein Wort zuviel, keines fehlt. Ohne Umschweife werden exemplarische Lebensgeschichte erzählt, wird Zeitgeschichte dokumentiert. [...] Ich würde wieder mehr Vertrauen in dieses Land haben, wenn ich dieses Buch in den nächsten Monaten und Jahren aus vielen Jackentaschen ragen sähe. Ich träume von einer morgendlichen vollen U-Bahn in Berlin, in der Hunderte von Menschen Kressmann Taylor lesen, aufsehen und sich mit Blicken versichern: NIE WIEDER. Ja, das ist sentimental. Aber ich vertraue auf die Kraft von Büchern." Und genau deshalb, ihr Lieben. Genau deshalb, müsst ihr dieses Buch lesen. Weil die Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten darf. Weil die Vergangenheit sich NIEMALS wiederholen darf. Und weil es in unserer Hand liegt, wir dafür verantwortlich sind, dass sie sich NIEMALS wiederholen wird.

von einer Kundin/einem Kunden am 24.11.2020
Bewertet: anderes Format

Auf wenigen Seiten entsteht allein durch den Briefwechsel zwischen zwei Männern eine unheimlich dramatische Geschichte über Freundschaft zu Zeiten des Nationalsozialismus. Unglaublich gut und wichtig!

von einer Kundin/einem Kunden am 18.11.2020
Bewertet: anderes Format

Muss man einfach gelesen haben! Kurze und prägnante Schilderung einer Freundschaft, deren Zerbrechen, eines Verbrechens und dessen Folgen. Selten habe ich Rache und Vergeltung so genossen!


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