Die Todgeweihte

Roman

Titus Müller

(2)
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Beschreibung

Basel 1348: Auf einen Schlag verliert die Jüdin Saphira ihren Beruf, ihre Familie, ihre Heimat. "Bringe dieses Kästchen zum König", flüstert der Vater ihr vor seinem Tod zu. Doch die junge Frau wird von mächtigen Feinden gejagt. Es sind dunkle Jahre - die Pest wütet in der stolzen Stadt, und deren Bürger richten ihren Zorn gegen die jüdische Minderheit. Aber eines haben Saphiras Verfolger nicht bedacht: Zwei Männer sind unsterblich in sie verliebt.

Titus Müller, geboren 1977, studierte Literatur, Mittelalterliche Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Mit 21 Jahren gründete er die Literaturzeitschrift Federwelt, ein Jahr später veröffentlichte er seinen ersten historischen Roman, Der Kalligraph des Bischofs. Titus Müller ist Mitglied des PEN-Club und wurde u.a. mit dem C. S.-Lewis-Preis und dem Sir-Walter-Scott-Preis ausgezeichnet. Für den Roman Nachtauge(Blessing, 2013) wurde Titus Müller 2014 im Rahmen einer Histo-Couch-Umfrage zum Histo-König des Jahres gewählt. Zuletzt erschienen die Romane Berlin Feuerland und Der Tag X.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.10.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641166243
Verlag Random House ebook
Dateigröße 3460 KB

Kundenbewertungen

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Faszinierende Zeitreise ins 14. Jahrhundert
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 08.01.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Was lange währt wird endlich gut :-) Nach einigen erfolglosen Anläufen über eine Leserunde an ein Buch von Titus Müller heranzukommen (ja, ich weiß, es gibt auch die Möglichkeit einfach in eine Buchhandlung zu latschen und sich ein Buch zu kaufen *g*), hatte die Losfee im Dezember ein Einsehen und ich durfte „Die Todgeweihte“ in... Was lange währt wird endlich gut :-) Nach einigen erfolglosen Anläufen über eine Leserunde an ein Buch von Titus Müller heranzukommen (ja, ich weiß, es gibt auch die Möglichkeit einfach in eine Buchhandlung zu latschen und sich ein Buch zu kaufen *g*), hatte die Losfee im Dezember ein Einsehen und ich durfte „Die Todgeweihte“ in Empfang nehmen. Nachdem der Weihnachtsstress langsam aber sicher nachließ und die Gedanken nicht mehr nur bei Geschenken für Kinder, Frau, Freunde usw. weilten, machte ich mich auf den literarischen Weg nach Basel ins Jahr 1348 und war sofort gefesselt von Titus Müller´s locker-leichter Schreibweise sowie den hervorragend recherchierten historischen Fakten. Man merkt sehr schnell, dass hier (was die historische Realität angeht) sehr viel Wert auf Genauigkeit gelegt wird, was für mich als Archivar unverzichtbar ist. Und so lernen wir im Laufe der Geschichte etwas über jüdische Sitten und Gebräuche sowie über die Verleumdungen gegenüber Juden und dem daraus resultierendem Judenpogrom in Basel Anfang 1349. Durch einen Zeitsprung von 7 Jahren werden wir auch Zeuge des schrecklichen Erdbebens, welches Basel 1356 heimgesucht hat und bei dem ein Großteil der Stadt vernichtet wurde. Geschickt verbindet Titus Müller eine (erfundene) Dreiecksliebesgeschichte, die aber genauso hätte stattfinden können (ob so etwas zu der damaligen Zeit möglich war, kann ich nicht beurteilen, muss ich aber zum Glück auch nicht) mit historischer Realität und lässt dem Leser das ein oder andere Mal die Kinnlade herunterklappen. Die von Titus Müller geschaffenen (fiktiven) Personen wie die Hauptprotagonistin Saphira und die historisch belegbaren Personen wie Konrad von Bärenfels sind dem Leser sofort sympathisch (oder auch nicht) und man wechselt auch mal auf die jeweils andere Seite und hofft, bangt, lacht mit ihnen. Alles in allem ein großartiger Blick in die Geschichte und definitiv nicht mein letztes Buch von Titus Müller. Zum Abschluss noch ein Zitat für alle Eltern oder die, die es noch werden wollen – manche Dinge ändern sich halt nie *g*. „Kinder, räumt dieses Schlachtfeld auf! Wie oft muss ich euch noch sagen, dass ihr die Spielsachen nicht auf dem ganzen Boden verteilen sollt!“ (S. 81)

Historischer Ausflug nach Basel
von vielleser18 aus Hessen am 29.12.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Basel 1348. Jährlich wechseln sich zwei Familien mit dem Bürgermeisteramt ab. In diesem Jahr steht Konrad von Bärenfels der Stadt vor. Dieser ist hochverschuldet, wie viele andere Familien auch, verschuldet bei der jüdischen Minderheit. Konrad hat Pläne, düstere Pläne... Sein Sohn Thomas, genannt Tam, hat sich in die Jüdin Saph... Basel 1348. Jährlich wechseln sich zwei Familien mit dem Bürgermeisteramt ab. In diesem Jahr steht Konrad von Bärenfels der Stadt vor. Dieser ist hochverschuldet, wie viele andere Familien auch, verschuldet bei der jüdischen Minderheit. Konrad hat Pläne, düstere Pläne... Sein Sohn Thomas, genannt Tam, hat sich in die Jüdin Saphira verliebt. Und sie sich in ihn. Doch ihre Liebe darf nicht sein, ist doch eine Verbindung zwischen dem Katholiken und der Jüdin verboten. Als Tam seinen Freund Christian mit einem Brief zu Saphira schickt, ahnt er nicht, dass dies der Anfang vom Ende ist.... Titus Müller hat mich mit dieser Geschichte mitgenommen in eine ferne, vergangene Zeit. Dabei hat er viele historische Fakten verwoben, hat sie mit Leben und (erfundenen und historischen) Personen gefüllt und sie spannend erzählt. Es geht hauptsächlich um die drei jungen Personen, Tam, Saphira und Christian, doch auch die Ränke von Tams Vaters, Konrad von Bärenfelse (eine historische Figur übrigens) haben einen großen Raum. Alle sind sehr unterschiedlich dargestellt, Tam, eher schüchtern und ein Kopfmensch, Saphira, zu leichtgläubig, Christian , einer der nur seinen Spaß möchte und sich viel zu wenig Gedanken um die Folgen macht und Konrad, der buchstäblich über Leichen geht, um des eigenen Vorteils wegen. Hinzu kommt eine Zeit in Basel, die geschichtsträchtig ist. Ich möchte nicht zu viel verraten, damit die Spannung erhalten bleibt, aber die Stadt hat in dieser Zeit so einiges erlebt. Diese historischen Fakten hat Titus Müller geschickt mit seinen Protagonisten verknüpft. Ich habe mich mit dieser Geschichte gut unterhalten gefühlt, ist es dem Autor doch gelungen, sie lebendig zu erzählen, ich konnte mich dadurch in diese nicht leichte Zeit hinein versetzen. Immer neue Wendungen auch in der Liebesgeschichte erhöhten die Spannung und lange war der Ausgang der Geschichte nicht vorher zu sehen. Und am Ende punktet der Autor auch noch mit einem Nachwort, das die historischen wahren Begebenheiten aufführt.


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