Auftreten

Wege auf die Bühne

Recherchen Band 115

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Beschreibung

Was ist ein Auftritt? Der Sammelband geht der Frage nach, was es bedeutet, auf dem Theater in Erscheinung zu treten. Er handelt von der wichtigsten, häufigsten und zugleich vernachlässigten Regieanweisung des europäischen Theaters: "Enter" oder "Auftritt". An Beispielen aus Drama, Theater, Film und Bildender Kunst skizzieren die Beiträge unterschiedliche Auftrittskonzepte, die der Ankunft einer Person Form verleihen und Aufmerksamkeit verschaffen, und benennen gleichzeitig die sozialen und ästhetischen Impulse, die von einem Auftritt ausgehen. Umgekehrt beleuchten sie die Krisen, die im prekären Moment des Erscheinens angelegt sind.

Auftritte werden als Grenzüberschreitungen beschrieben, die für alle Beteiligten erhebliche Risiken bergen, da sie vertraute Räume dynamisieren, gegebene soziale Situationen auflösen und geschlossene Horizonte öffnen. Auf diese Weise fallen neue Schlaglichter auf die Institution des Theaters, die das Auftreten regelt - sie fallen aber auch auf das Drama als einer Form, die traditionell aus Auftritten besteht. Anhand gelungener wie misslungener Auftritte werden die Verkehrsformen der Bühne in aktueller und historischer Perspektive sichtbar.

Mit Beiträgen von Stefanie Diekmann, Hans Christian v. Herrmann, Annette Kappeler, Doris Kolesch, Joel Lande, David Levin, Bettine Menke, Freddie Rokem, Armin Schäfer, Beate Söntgen, Juliane Vogel, Bernice Kaminskij, Antje Wessels und Christopher Wild.

Juliane Vogel ist Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Konstanz. Sie forscht u. a. zu Grundlagen europäischer Dramaturgie, Szenographien des Dramas im historischen Kontext und kulturwissenschaftlicher Perspektive, Dramatik und Gender Studies, zum Drama und zur Oper des 19. und 20. Jahrhunderts, zum Theater der Avantgarde, postdramatischen Theater und zu Montageverfahren - Text, Schnitt und Schneiden in der Moderne. Buchpublikationen u. a.: Die Furie und das Gesetz. Zur Dramaturgie der "grossen Szene" in der Tragödie des 19. Jahrhunderts (Freiburg i. Br. 2002); verschiedene sätze treten auf. Die Wiener Gruppe in Aktion, hrsg. zus. mit Thomas Eder (Wien 2008); Lob der Oberfläche. Zum Werk von Elfriede Jelinek, hrsg. zus. mit Thomas Eder (München 2010).
Christopher Wild ist Professor für Germanic Studies, Theater & Performance Studies und Religion & Literature an der University of Chicago; 2006 bis 2008 Professur an der University of California at Los Angeles; 2004 bis 2006 Gastprofessur an der Universität Konstanz; 1997 bis 2004 Professor an der University of North Carolina at Chapel Hill. 2009 bis 2010 Andrew Clark Professor am Center for 17th- and 18th-Century Studies der UCLA sowie regelmässige Gastdozenturen an den Universitäten Zürich und Konstanz. Publikationen zur Geschichte von Theater und Drama von der Frühen Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert, darunter Theater der Keuschheit - Keuschheit des Theaters. Zur Geschichte der (Anti-)Theatralität von Gryphius bis Kleist, Freiburg i. Br. 2003; als Herausgeber u. a. Theaterfeindlichkeit und Antitheatralität (hrsg. mit Stefanie Diekmann und Gabriele Brandstetter), München 2011; Kleists unsichtbares Theater (Sonderheft der DVjs hrsg. mit David Wellbery), Stuttgart 2013.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 13.05.2015
Herausgeber Juliane Vogel
Verlag Verlag Theater der Zeit
Seitenzahl 300 (Printausgabe)
Dateigröße 2963 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783957490582

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