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Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich

Das Manifest gegen das schlechte Gewissen – Aus dem Amerikanischen erfunden von Tommy Jaud

Eine gut gelaunte, bodenlose Frechheit – der Nr.1-SPIEGEL-Bestseller vom Comedy-Experten Tommy Jaud.

Wir alle wissen: Mangelnde Faulheit kann zu Burnout führen. Dennoch leiden immer mehr Menschen unter masslosem Müssen. Aber müssen wir wirklich abnehmen, aufräumen und uns ökologisch korrekt verhalten? Vorwärtskommen im Job, zu allem eine Meinung haben und rausgehen, wenn die Sonne scheint? »Nein!«, sagt US-Bestseller-Autor Sean Brummel alias Tommy Jaud (›Vollidiot‹, ›Hummeldumm‹), »einen Scheiss müssen wir! Die Leute sterben nicht, weil sie zu wenig Licht bekommen. Sie sterben, weil sie zu wenig Spass haben.«
Fasziniert von amerikanischen Ratgeber-Büchern und zugleich schwer irritiert vom wachsenden Trend des masslosen Müssens, hat sich Comedy-Autor Tommy Jaud entschieden, selbst einen solchen Ratgeber zu schreiben. Da Jaud kein Amerikaner ist, hat er einfach einen erfunden: Sean Brummel. Dessen fiktiver Bestseller ›Like Hell I Do‹ ist jetzt auf Deutsch erschienen: ›Einen Scheiss muss ich. Das Manifest gegen das schlechte Gewissen‹
›Einen Scheiss muss ich‹ ist kein Plädoyer für wurstigen Egoismus, sondern ein irrwitziger Befreiungsschlag gegen Bevormundung, Leistungswahn und Gemüseterrorismus.

Rezension
Fundierter Ratgeber für die tiefenentspannte Lebensart. Genial komisch!
Portrait

Tommy Jaud ist ein deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor.
Bereits mit seinem ersten Roman ›Vollidiot‹ landete Jaud 2004 auf Platz 1 der Bestsellerlisten, genauso wie 2006 mit dem nächsten »Hammer von Gegenwartsroman« (DER SPIEGEL): ›Resturlaub. Das Zweitbuch‹. Die Kino-Adaptionen beider Bücher lockten fast zwei Millionen Zuschauer an. Jaud entwickelte zudem das Drehbuch für die TV-Komödie »Zwei Weihnachtsmänner«, 2009 ausgezeichnet mit dem Deutschen Comedy-Preis. Es folgten das Drittbuch ›Millionär‹ und der Jahresbestseller ›Hummeldumm. Das Roman‹. 2012 veröffentlichte Jaud mit ›Überman‹ den letzten Teil seiner Simon-Peters-Reihe.
Fasziniert von amerikanischen Bierfesten und Ratgeber-Büchern, aber auch schwer irritiert vom gesellschaftlichen Trend des masslosen Müssens, entschloss sich Jaud 2014, eine Ratgeber-Parodie kalifornischer Prägung zu erfinden.
Wenn er nicht gerade fränkisches Bier in Paso Robles ausschenkt, lebt, feiert und arbeitet Tommy Jaud in Köln und Bamberg.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783104032962
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 3614 KB
Verkaufsrang 5.020
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
54 Bewertungen
Übersicht
25
16
7
3
3

von einer Kundin/einem Kunden am 19.10.2018
Bewertet: anderes Format

Klug, witzig, zuweilen etwas schräg, doch auf jeden Fall die perfekte Lektüre, um einfach mal abzuschalten.

Wenn Sie mitten in der Nacht aufwachen, haben Sie einfach nicht genug gesoffen."
von Dr. M. am 07.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Immer locker bleiben, auch wenn das Niveau tief ist. Gewöhnlich schreibt Tommy Jaud Romane ohne tiefschürfende Handlung, die dafür aber eine lustige Hintereinanderreihung von Gags sind und bei manchem Leser Kultstatus erreicht haben. Keine Ahnung, was den guten Tommy geritten hat, sich nun der Ratgeber-Branche zu widmen. Mit solchen... Immer locker bleiben, auch wenn das Niveau tief ist. Gewöhnlich schreibt Tommy Jaud Romane ohne tiefschürfende Handlung, die dafür aber eine lustige Hintereinanderreihung von Gags sind und bei manchem Leser Kultstatus erreicht haben. Keine Ahnung, was den guten Tommy geritten hat, sich nun der Ratgeber-Branche zu widmen. Mit solchen Machdiesunddasundduwirstglücklich-Büchern kann man bei den meisten ihrer Leser wenigstens kurzfristig das Gefühl erzeugen, irgendetwas würde sich ändern, bis sich Körper und Geist dann schließlich doch wieder dem Bewährten widmen. Reich machen solche Bücher in der Regel bestenfalls ihre Autoren, wenn sie denn erfolgreich sind. Tommy Jauds Anti-Ratgeber schafft das wahrscheinlich auch, aber er quält dafür wenigstens nicht seine Leser, sondern rät ihnen einfach, alles beim Alten zu lassen und dabei möglichst kein schlechtes Gewissen zu bekommen. Das alles verpackt er wie immer in Gags und paradoxe Geschichten, sodass man sich recht gut unterhalten fühlt. Mehr aber auch nicht. Für die zahlreichen Jaud-Fans mag es dabei vielleicht zu Enttäuschungen kommen, weil ihr Tommy sich für wenigstens einige von ihnen im falschen Genre verirrt hat. Das mag daran liegen, dass sie sich bisher nicht mit Lebenshilfe-Ratgebern befasst haben, weil sie sie nicht brauchen. Ob dagegen die Ratgeber-Zielgruppe dieses Buch liest, ist wohl eher unwahrscheinlich. Und wenn sie es doch tut, wird sie möglicherweise entsetzt sein. Falls diese Leser das Entsetzen überwinden können und weiterlesen, lernen sie vielleicht, dass man nicht alles machen muss, was auf einen täglich als in Ratschlägen verpackte Werbung einprasselt. Der deutsche Untertanengeist von vor hundert Jahren hat sich inzwischen in ein Schlechtes-Gewissen-Monster verwandelt. Jaud nennt es das Muss-Monster. Ob man dagegen allerdings alles, was Jaud in seinem Anti-Ratgeber empfiehlt, auch machen sollte, sei einmal dahingestellt. Denn auch hier gilt: Einen Scheiß muss man. Immerhin galoppiert Jaud durch alle Ratgeber-Themen (Gesundheit, Ernährung, Erfolg, Freizeit, Gesellschaft und Sinn des Lebens). Stets mit genau dem Gegenteil der üblichen Empfehlungen. Was man wirklich von ihm lernen kann, sind Lockerheit und die Technik der suggestiven Manipulation. Beispiel? Wer Unordnung liebt, sieht sich bei Jaud in einer Reihe mit Mark Zuckerberg, Steve Jobs oder Warren Buffett. Und überhaupt: "Aufräumen ist wider die Natur: Kein Vogel baut sein Nest zurück!" Alles klar? Das ist eine Technik, die andere zur Verzweiflung bringen kann, weil sie völlig sinnlos, aber eben auch effektiv ist, wenn man es mit Nervensägen zu tun bekommt. Alles in allem hat Tommy Jaud mit diesem "Ratgeber" ein für ihn bisher untypisches Buch verfasst, das vor einem ernsten Hintergrund (viele Menschen fühlen sich tatsächlich vom Muss-Monster gestresst) mit vielen vordergründigen Gags und Empfehlungen arbeitet, die man eben nicht ganz so ernst nehmen sollte. Sein Credo allerdings sollte man durchaus annehmen. Man muss nämlich oft wirklich einen Scheiß. Die Sterne gibt es für den Unterhaltungswert.

von einer Kundin/einem Kunden aus Recklinghausen am 13.04.2018
Bewertet: anderes Format

Nettes Buch für zwischendurch, die Themen sind allerdings etwas abgedroschen. Meine Empfehlung: Murp! von Oliver Uschmann! Schönerer Humor mit mehr Hintergrund.