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Eins im Andern

Roman

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Eines Abends erfährt sie, als sie, statt zu schreiben, nach ihrer ersten Liebe googelt, dass er sich aus dem achten Stock gestürzt hat. Vor fast fünf Jahren schon. Sie ist schockiert, ebenso sehr über seinen Selbstmord wie über die Tatsache, dass sie ihn gar nicht vermisst hat. Nun hat sie ihn am Hals, stärker als zu Lebzeiten.
Was ist das, die Liebe? Wieso kann sie kommen und gehen? Wohin geht sie, wenn sie geht? Und was ist eigentlich mit der aktuellen Liebe los? Der sitzt in seinem Zimmer und checkt Mails oder sieht fern.
Die Protagonistin in Monique Schwitters neuem Roman beginnt nun eine Liebesrecherche: Sie handelt ihre Liebesbiographie an zwölf Männern ab, die weit mehr als die Namen gemein haben mit den Aposteln, den Gesandten des Glaubens und der Liebe. Es sind beinahe mythische Umrisse von Männern, die sie schreibend mit Liebe, Leben und Geschichte füllt. Und je länger sie schreibt, desto stärker schiebt sich die Rahmengeschichte, ihre aktuelle Liebessituation, ins Zentrum, bis sie die Handlung übernimmt.
"Eins im Andern" ist ein aussergewöhnliches Buch: ein Wagnis, ein trickreiches, konsequentes Spiel mit Leben und Fiktion. Seine mitreissend lebendige Sprache verleiht ihm, bei aller Intensität, eine fast heitere Leichtigkeit.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 232 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783854209478
Verlag Droschl, M
Dateigröße 2382 KB
Verkaufsrang 16.835
eBook
Fr. 18.90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Liebe ist nicht alles, aber ohne Liebe ist alles nichts
von Xirxe aus Hannover am 30.04.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Zufällig erfährt die namenlose Protagonistin (oder habe ich ihren Namen überlesen?), dass die erste Liebe ihres Lebens sich bereits vor Jahren umgebracht hat. Erschüttert versinkt sie in Erinnerungen und versucht zu begreifen, weshalb es sie so mitnimmt. Sie beginnt ihre Gedanken an die Vergangenheit aufzuschreiben und statt sich chronologisch... Zufällig erfährt die namenlose Protagonistin (oder habe ich ihren Namen überlesen?), dass die erste Liebe ihres Lebens sich bereits vor Jahren umgebracht hat. Erschüttert versinkt sie in Erinnerungen und versucht zu begreifen, weshalb es sie so mitnimmt. Sie beginnt ihre Gedanken an die Vergangenheit aufzuschreiben und statt sich chronologisch an ihr bisheriges Leben zu erinnern, hangelt sie sich von einer Liebe zur nächsten, gerade so, als ob das Dazwischen nicht zählte. Doch immer mehr drängt sich das reale Leben in den Vordergrund: Es tauchen Probleme auf, die existentiell werden und ihr immer weniger Zeit lassen, sich um die Vergangenheit zu kümmern. Eine Liebesbiographie an zwölf Männern wird hier abgehandelt, schreibt der Klappentext, die mehr als nur die Namen mit den Aposteln gemein haben. Um ehrlich zu sein: Als zugegebenermaßen überhaupt nicht bibelfeste Westeuropäerin wäre mir das nicht einmal aufgefallen - dass alle Zwölf die Namen der Apostel tragen. Ganz zu schweigen davon, was sie darüber hinaus mit diesen gemeinsam haben könnten. Dafür hatte ich den Eindruck, dass ihre Lieben auch die drei Arten darstellen, wie sie seit der Antike verwendet werden: Eros - die sinnlich-erotische, Philia - die Freundesliebe und Agape - die Nächstenliebe. Und es ist egal, um welche Form der Liebe es sich handelt. Jede hilft auf ihre Weise der Protagonistin aus ihrer Krise bzw. unterstützt sie. Denn ohne Liebe ist alles nichts. Einerseits lässt sich das Buch leicht lesen, andererseits bringen die häufigen Zeit- und Ortswechsel gehörig Verwirrung in die Lektüre. Und so ganz klar wurde mir der Sinn der Liebesgeschichten doch nicht, dafür waren sie einfach nicht eindringlich genug. So bleibt es bei einer Lektüre, die ganz ok war. Mehr aber auch nicht.

Eins im Andern - ein Buch über die Liebe?
von einer Kundin/einem Kunden aus Kriens am 29.03.2016

Das Buch hat mich, angefangen vom Umschlagbild und fortgesetzt im Inhaltsteil ziemlich irritiert. Der Titel klingt fast mystisch, doch die verschiedenen Beziehungsszenen erschienen mir sehr menschlich und eher langweilig. Da half es auch nicht, dass die Autorin, Texte zur eigenen Befindlichkeit einschiebt. Ich kam nicht bis zum Ende der... Das Buch hat mich, angefangen vom Umschlagbild und fortgesetzt im Inhaltsteil ziemlich irritiert. Der Titel klingt fast mystisch, doch die verschiedenen Beziehungsszenen erschienen mir sehr menschlich und eher langweilig. Da half es auch nicht, dass die Autorin, Texte zur eigenen Befindlichkeit einschiebt. Ich kam nicht bis zum Ende der Beziehungsgeschichten und konnte das Rätsel dieser Art von Liebe nicht lösen.

Was ist Liebe?
von einer Kundin/einem Kunden am 09.10.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Liebe - was ist das? Der erste ernsthafte Freund, den man sein Leben lang nicht mehr vergisst? Der One-Night-Stand einer Sommernacht? Der schwule beste Freund? Oder doch das Versprechen in guten und in schlechten Tagen zusammenzuhalten? Monique Schwitter schickt ihre Protagonistin auf eine emotionale und manchmal fast philosophische Reise.... Liebe - was ist das? Der erste ernsthafte Freund, den man sein Leben lang nicht mehr vergisst? Der One-Night-Stand einer Sommernacht? Der schwule beste Freund? Oder doch das Versprechen in guten und in schlechten Tagen zusammenzuhalten? Monique Schwitter schickt ihre Protagonistin auf eine emotionale und manchmal fast philosophische Reise. 12 völlig verschiedene Männer - 12 völlig verschiedene Beziehungen. Dahinter immer die Frage: was ist das, was die zwischenmenschliche Beziehung ausmacht? Und wenn ich die Liebe gefunden habe, wie kann ich sie zum Bleiben bewegen? Absolut lesenswert für alle, die gerne zwischen den Zeilen lesen und im Alltäglichen das Besondere finden können!