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Kongo

Éric Vuillard

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Beschreibung

Wir kennen alle Details des Ersten Weltkriegs, seinen Beginn, seinen Verlauf, sein Ende. Doch die Wahrheit über diese fundamentale Erschütterung des Abendlandes kennen wir nicht. Vuillard führt uns diese Unkenntnis mit seiner grandiosen literarischen Geschichtsrhapsodie vor Augen. Er vermischt die sonst säuberlich getrennten Perspektiven und fügt sie zu einem neuen Ganzen zusammen. Mit atemberaubenden, musikalisch komponierten Assoziationen verbindet er die grosse Politik mit dem Elend der Schützengräben, die Detonationen der Gasgranaten mit den gemeinsamen Tänzen der Mächtigen jenseits der Front. In der >Ballade vom Abendland< wird die Geschichte zum Handelnden, erkennbar im Mosaik der Bilder, Vuillard will uns befreien, ernüchtern vom trunkenen Schwelgen in Tod, Opfer, Schlachten, Zerstörung und Heldentum.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 108 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783957572202
Verlag Matthes & Seitz Berlin Verlag
Dateigröße 806 KB
Übersetzer Nicola Denis
Verkaufsrang 33322

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Spitze Feder.
von einer Kundin/einem Kunden am 17.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Puh, hautbah dabei, das ist immer so bei Eric Vuillard. Er schont die Leser nicht vor den Abgründen der Geschichte und Politik. Belgien nimmt sich Kongo, einfach so. Erschreckend.

Die Aufteilung Afrikas
von einer Kundin/einem Kunden am 11.10.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Stark im Stil seines Meisterwerke "Die Tagesordnung " geschriebenes Buch über die Aufteilung Afrikas im 19Jahrhunderts durch die europäischen Mächte. Alles unter der Prämisse, dass sich der Handel doch bitteschön frei entfalten muss. Mit bitterer Polemik zeigt Vuillard auf, wer davon profitierte,aber auch dass philanthropische... Stark im Stil seines Meisterwerke "Die Tagesordnung " geschriebenes Buch über die Aufteilung Afrikas im 19Jahrhunderts durch die europäischen Mächte. Alles unter der Prämisse, dass sich der Handel doch bitteschön frei entfalten muss. Mit bitterer Polemik zeigt Vuillard auf, wer davon profitierte,aber auch dass philanthropische Organisationen, Missionare, geographische Gesellschaften bei der "Erschließung " Afrikas Steigbügelhalter waren. Im zweiten Teil des Buches steht der Kongo stellvertretend für die Umsetzung der ausgehandelten Vereinbarungen. Das ist dann das Grauen pur. Für meinen Geschmack hätte Vuillard in diesem Buch die Polemik ein wenig zurückschrauben können, besonders im ersten Teil. Trotzdem ein beeindruckendes Buch.

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