Meine kleine Farm

Anleitung für Selbstversorger

Miriam Wohlleben, Peter Wohlleben

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Beschreibung

Seit 25 Jahren lebt die Familie Wohlleben in einem Forsthaus in der Eifel. Von Anfang an war das Ziel, sich weitestgehend selbst zu versorgen. Was sich bewährte, wurde weiter angebaut, anderes wurde nach etlichen Versuchen verworfen. Vom eigenen Gemüse über Getreide bis hin zu Honig, Käse und Fleisch wird gezeigt, was man auf der eigenen Scholle produzieren kann. Selbst die Versorgung mit Futter für die Tiere, Wasser oder Strom wird dargestellt. Besonderer Wert wird auf die Produkte gelegt, die einen echten Beitrag zur Selbstversorgung leisten, ohne zu viel Aufwand zu erfordern.

Miriam Wohlleben arbeitete früher als Industriekauffrau und leitet nach einer Kinderpause seit 10 Jahren den Bürobetrieb des Ruheforsts Hümmel (Bestattungswald). Nachdem sie als echtes Stadtgewächs zunächst wenig mit dem Landleben anfangen konnte, entbrannte ihre Liebe zum alten Forsthaus und zu den nach und nach hinzugekommenen Tieren umso heftiger. Nach 25 Jahren kann sie sich ein Leben ohne Ziegen, Kaninchen und Gemüsegarten nicht mehr vorstellen.

Peter Wohlleben studierte an der Fachhochschule Rottenburg Forstwirtschaft und kündigte nach 23 Jahren seine Beamtenstelle bei der Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz, um seine Vorstellungen von einer ökologischen Waldbewirtschaftung in der Gemeinde Hümmel in der Eifel umzusetzen. Seitdem lebt er dort mit seiner Familie in einem alten Forsthaus und versorgt sich weitgehend selbst mit natürlich produzierten Lebensmitteln.

Produktdetails

Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783800106301
Verlag Verlag Eugen Ulmer
Dateigröße 84635 KB

Kundenbewertungen

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Zum Nachdenken und Nachahmen
von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 21.08.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Leider gehören die Schreckensmeldungen von Tierseuchen, Mikroplastik und Pestiziden in Lebensmitteln, Gentechnik und Massentierhaltung mittlerweile zur Tagesordnung. Trotz diverser Bio-Siegel ist es oft mit hohem Aufwand verbunden, die Herkunft und Produktionsbedingungen von Lebensmitteln und Kleidung nachzuvollziehen. Die Sel... Leider gehören die Schreckensmeldungen von Tierseuchen, Mikroplastik und Pestiziden in Lebensmitteln, Gentechnik und Massentierhaltung mittlerweile zur Tagesordnung. Trotz diverser Bio-Siegel ist es oft mit hohem Aufwand verbunden, die Herkunft und Produktionsbedingungen von Lebensmitteln und Kleidung nachzuvollziehen. Die Selbstversorgung bietet somit eine ökologisch nachhaltige Alternative zur undurchsichtigen Supermarktversorgung. In diesem Sinne liefert das Buch praktische Tipps für den Einstieg. Die Themenwahl ist hierbei breit gefächert. An erster Stelle steht die Suche nach einem geeigneten Stück Land. Besonders interessant sind hier die Informationen zur Fläche – wie viel Land wird eigentlich für die Versorgung einer einzelnen Person benötigt? Ist die Nutzfläche dann vorhanden, kann es losgehen: Gemüse- und Obstanbau, Tierhaltung, Vorratshaltung, die eigene Wasserversorgung. Themen wie Bodenpflege und Fruchtfolge bündeln altes Wissen, bewährte Gemüsesorten erleichtern die Auswahl. Neben diesen praktischen Anleitungen, wecken tolle Fotografien von Haus und Hof den Wunsch, so schnell wie möglich den eigenen Selbstversorger-Garten anzulegen. Am Ende erleichtern praktische Buchtipps und die Zusammenstellung wichtiger Adressen eine intensive Beschäftigung mit unterschiedlichen im Buch angesprochenen Aspekten. Miriam und Peter Wohlleb liefern somit eine lesenswerte Anleitung für selbsterzeugte Lebensmittel. Welche Bereiche der Selbstversorgung für einen selbst neben dem Berufsleben in Frage kommen, kann mit dieser Hilfe schnell entschieden werden. Denn bereits auf den ersten beiden Seiten machen die Autoren klar, dass eine vollkommen autarke Selbstversorgung – so romantisch dieser Gedanke auch scheinen mag – aufgrund der finanziellen Absicherung kaum mehr möglich ist.

Sehr hilfreich!
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 28.12.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Die Familie Wohlleben lebt bereits seit 25 Jahren in einem alten Forsthaus in Hümmel in der Eifel. Dort ist es ihnen gelungen, ihr von Anfang an bestehendes Ziel, sich weitgehend selbstzuversorgen, umzusetzen. Eigenes Gemüse, Getreide, Honig, Käse, Fleisch, Tierfutter, Wasser, Strom und vieles mehr darf da nicht fehlen. Wer sich... Die Familie Wohlleben lebt bereits seit 25 Jahren in einem alten Forsthaus in Hümmel in der Eifel. Dort ist es ihnen gelungen, ihr von Anfang an bestehendes Ziel, sich weitgehend selbstzuversorgen, umzusetzen. Eigenes Gemüse, Getreide, Honig, Käse, Fleisch, Tierfutter, Wasser, Strom und vieles mehr darf da nicht fehlen. Wer sich auch an die Selbstversorgung wagen und nicht mehr auf die Produkte in Geschäften angewiesen sein möchte, findet in diesem Werk wertvolle Tipps, damit problemlos und mit erträglichem Aufwand bei jeder Gartengröße der Traum von der eigenen Selbstversorgung verwirklicht werden kann. Unterteilt wird das Buch in die Kapitel „Wie viel darf’s denn sein?“ mit den Unterkapiteln „Selbstversorger – eine Fata Morgana?“, „Raum und Zeit“, „Evolution“, „Die eigene Scholle“, „Bodenpflege“, „Flächenplanung“, „Werkzeuge und Maschinen“ sowie „Von Kopf bis Fuߓ, in das Kapitel „Grünzeug – so viel wie möglich“ mit den Unterthemen „Saat- und Setzgut“, „Grundnahrungesmittel“, „Zucchini und Gurken“, „Sonstiges Gemüse“, „Obststräucher“, „Obstbäume“, „Würze – ohne Kräuter geht nichts“, „Der essbare Garten“ sowie „Exotisches Obst“, das Kapitel „Tierisch ernst“ mit dem Themengebieten „Hühner… und sonntags manchmal zwei“, „Dumme Pute?“, „Kaninchen“, „Ziege – die Kuh des kleinen Mannes“, „Schafe“, „Summ, summ, summ… Bienen“, „Kein Schwein gehabt“, „Home, sweet Home“, „Hiergeblieben!“, „Saft und Kraft“, „Futterbeschaffung“ und „Scheiden tut weh!“, das Kapitel der „Vorratshaltung“, mit „Der Lagerkeller“, „Milchsäuregärung“, „Einkochen“, „Entsaften“, „Trocknen“, „Ohne Kühlung und Konservierung“, „Einfrieren“, „Fleischkonservierung“, „Alkohol – Obstwein selbst herstellen“ und das Kapitel „Dies und Das“ mit den Unterkapiteln „Eigenes Wasser“, „Regenwasser“, „Der eigene Brunnen“, „Energie aus dem Garten“, „Die Sache mit dem Kunststoff“ sowie „Naturschutz“. Schon an dieser kleinen Übersicht lässt sich ablesen, dass die Wohllebens versucht haben, möglichst viel ineinandergreifendes Wissen und wertvolle Tipps zu vermitteln. Auch vor den selbst bereits begangenen Fehlern wollen sie warnen und bessere Alternativen aufweisen. Da das Buch derart umfassend ist, werde ich nicht auf alle Thematiken eingehen. Im ersten Teil steht besonders die Planung und richtige Herangehensweise im Vordergrund, denn einfach loszulegen, ohne sich zuvor Gedanken über eine sinnvolle Aufteilung oder Ähnliches gemacht zu haben, wäre wenig erfolgreich. So müssen beispielsweise die Größe des Gartens oder der maximal zu leistende Zeitaufwand in die Überlegungen hineinspielen. Aber auch Techniken der Bewirtschaftung werden aufgezeigt, sodass die Erträge groß und der Aufwand möglichst klein bleibt – denn wie schnell verginge der Spaß und Enthusiasmus, würde der Arbeit kein Erfolg folgen. Selbst, wenn man noch einem Beruf nachgeht, lässt sich die annähernde Selbstversorgung verwirklichen, wie gezeigt wird. Umso wichtiger ist es, sich zu überlegen, welche Ziele man genau verfolgen möchte – sprich: „Wie viel darf’s denn sein?“. Übrigens finden in diesem Kapitel auch wichtige Hilfestellungen zur Schädlingsbekämpfung (ohne Chemie-Keulen) Platz. Im nächsten Kapitel geht es bereits um die Auswahl, Saat, Pflege und Ernte der Pflanzen. Auch das Schlachten wird ausführlich behandelt, da hier viel falsch gemacht werden kann. Weil die Sachkunde hier von enormer Bedeutung ist, sollte man unbedingt bereits einmal bei einer erfahrenen Person zugeschaut und auch eine solche bei der ersten Hausschlachtung an seiner Seite haben. Schließlich sind der Tierschutz und die Hygiene nicht zu missachten. Welche Vorschriften es gibt, wie man betäubt und ein Bolzenschussgerät richtig aufsetzt, wie man den Körper an einem S-Haken aufhängt, die Innereien und das Fell entfernt oder Geflügel rupft, was beim Zerlegen zu beachten ist oder wie man mit den Abfällen umgeht, wird hier verständlich und anhand von Bildern Schritt für Schritt verständlich erklärt. Ausgesprochen hilfreich sind auch die Tipps zur Vorratshaltung und die vielen weiteren Themen, auf die ich nicht weiter eingegangen bin. Von diesem Werk bin ich schwer beeindruckt, da es derart viele Informationen, Hilfestellungen und Erfahrungen enthält. Dies geht mit einer bemerkenswert ansprechenden Gestaltung einher, die einen stets zum Weiterlesen einläd und unter anderem dank vieler Fotografien einige Einblicke gewährt. „Das hat bei uns funktioniert“-Boxen zeigen beispielsweise bewährte Kartoffel-, Kohl-, Johannisbeer-, oder Kürbissorten, was eine riesige Hilfe ist, da einem das eigene Experimentieren etwas abgenommen wird und man sich direkt die am besten zu einem passenden Sorten aussuchen kann. Zahlreiche Informationskästchen zeigen unter anderem, was es rechtlich zu beachten gibt oder wie die Wohllebens mit etwas umgehen. Hier erhält der Leser wirklich unglaublich viele Informationen, die sehr weiterhelfen. Einkaufszettel und Checklisten sind ebenfalls Teil der wunderbaren Gestaltung – so bleibt die Aufmerksamkeit stets aufrecht erhalten. Aber auch an sehr ansprechenden Rezepten mangelt es nicht. Obwohl man für die Vollversorgung einer Person eine wirklich große Fläche – für Getreide 300m², für Kartoffeln 40m², für Eier 150m², für Milch und Käse ganze 5.000m² und für Gemüse 90m² (S.14) – benötigt, kann jeder versuchen, der Selbstversorgung möglichst nah zu kommen – selbst wenn man nur einen kleinen Garten zur Verfügung stehen hat, lässt sich dieser mit der richtigen Herangehensweise bestmöglich nutzen. Wie das funktioniert, zeigt dieses Werk unter Berücksichtigung einer Vielzahl von Themen.

Eine Anleitung für Selbstversorger, wie sie authentischer nicht sein kann!
von einer Kundin/einem Kunden aus Sinzig am 04.10.2015
Bewertet: gebundene Ausgabe

Als Verbraucher mit eher zurückhaltender Affinität zum Thema Selbstversorgung habe ich mich nach einer Empfehlung mit respektvoller Distanz an diese Lektüre begeben. Nach einigen Seiten schon habe ich mich mit wachsender Begeisterung in dieses Buch vertieft und Seite für Seite regelrecht verschlungen. Das Thema ist wunderbar sym... Als Verbraucher mit eher zurückhaltender Affinität zum Thema Selbstversorgung habe ich mich nach einer Empfehlung mit respektvoller Distanz an diese Lektüre begeben. Nach einigen Seiten schon habe ich mich mit wachsender Begeisterung in dieses Buch vertieft und Seite für Seite regelrecht verschlungen. Das Thema ist wunderbar sympathisch und authentisch geschrieben. Es kommt ganz ohne Pathos aus und ist weit entfernt von politisch gefärbter, ökologisch-alternativer oder gar esoterischer Lebenseinstellung. In diesem Buch werden wertvolle Erfahrungen zur Selbstversorgung interessant vermittelt, manchmal auch selbstkritisch und humorvoll, die eine wertvolle Vorlage für die eigene Arbeit im Garten, auf dem Feld oder der Weide, mit oder ohne Tieren sein kann. Begleitet werden diese von vielen anschaulichen Fotos und sogar von Rezepten köstlicher Gerichte. Wenn man sich diese Anleitung zu Herzen nimmt, kann man sich viele Fehler ersparen, die der eifrige und engagierte Selbstversorger zwangsläufig macht. Diese werden deutlich beschrieben, ohne belehrend zu wirken. Zeit, Kosten und Mühen können dadurch erheblich reduziert werden. Zudem erspart man unter Umständen dem ein oder anderen Nutz- und Haustier ein unangenehmes, nicht artgerechtes oder gar qualvolles Leben, wenn man sich an die Empfehlungen von Miriam und Peter Wohlleben hält. Egal, ob man nur „Teilzeit-Selbstversorger“ ist oder sich mehr oder weniger autark ernähren möchte, was natürlich mit einem niedrigeren oder höheren Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden ist, für jeden ist etwas dabei. Ganz individuell kann man sich seinen „Plan“ in Punkto Selbstversorgung zusammenstellen und dieses Buch als ständigen Begleiter nutzen. Summa summarum ist dieses Buch eine wunderbare Anleitung, die dem angehenden und auch fortgeschrittenen Selbstversorger als Lieferant selbsterzeugter Lebensmittel für die heimische Küche wertvolle Ratschläge, Tipps und Empfehlungen gibt.


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