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Das Traumbuch

Roman

Nina George

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Beschreibung

Nur kurz nachdem Henri Skinner einem Mädchen das Leben rettet, wird seines zum Stillstand gebracht: Der ehemalige Kriegsreporter wird auf einer Themse-Brücke angefahren und schwer verletzt. Sam –
sein hochbegabter, 13-jähriger Sohn, den Henri bisher nie traf – wacht nun jeden Tag am Bett seines
unbekannten Vaters. Bei ihm ist auch Eddie Tomlin, Londoner Verlegerin phantastischer Geschichten, die
sich ihrer verdrängten, unmöglichen Liebe zu Henri stellen muss – doch wie spricht man mit jemandem,
der in sich selbst eingeschlossen ist? Während dieser 42 Tage, in der Henri an der unerforschten Grenze
zwischen Sein und Nicht-mehr-Sein, in der Zwischenwelt von Leben, Traum und Tod um sein Erwachen
ringt, wird Eddie über sich hinaus wachsen. Und Sam? Wird ein Stück weiterwachsen – denn er verliebt
sich zum ersten Mal ...

"Ein stilles, hochemotionales Drama mit unvergesslichen Protagonisten." ELLE, 01.06.2016

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 01.10.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-50978-4
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12.6/3.2 cm
Gewicht 326 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 30930

Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
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Es gibt so viel mehr zwischen Leben und Tod.
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 31.01.2021

"Das Traumbuch" beschäftigt sich mit der Frage, ob da noch mehr ist zwischen Leben und Tod. Wenn man im Koma liegt, was bedeutet das? Wo ist man? Lebt man? Die Autorin begegnet dieser Thematik unglaublich tiefgründig, zeigt wissenschaftliche und philosophische Sicht auf und lädt den Leser zum Nachdenken ein. Wir begleiten Hen... "Das Traumbuch" beschäftigt sich mit der Frage, ob da noch mehr ist zwischen Leben und Tod. Wenn man im Koma liegt, was bedeutet das? Wo ist man? Lebt man? Die Autorin begegnet dieser Thematik unglaublich tiefgründig, zeigt wissenschaftliche und philosophische Sicht auf und lädt den Leser zum Nachdenken ein. Wir begleiten Henri, der im Koma "lebt", die wichtigen Wendepunkte seines Lebens in Revue passieren lässt und die Möglichkeiten sieht, falls er sich anders entschieden hätte. Eddie, die niemals wirklich über die Trennung von Henri hinweggekommen ist und einen Weg sucht, Henri zu erreichen. Und Sam, Henris Sohn, der seinen Vater nie kennengelernt hat und nun herausfinden will, wer er ist. Die Charaktere wurden alle so gut ausgearbeitet, man hat mit jedem gelitten und keine Sichtweise kam zu kurz. Sämtliche Emotionen, von Angst, Trauer und Wut bis zu Hoffnung, Freude und Glück, sind vertreten und wechseln sich kontinuierlich ab. Der Schreibstil ist leicht und schwer zugleich, man fliegt durch die Seiten, beschäftigt sich aber noch tagelang danach mit der Geschichte. Es war wunderschön zu lesen. Das Ende schließlich hätte ich so niemals erwartet und hat mich fast zum Weinen gebracht. Die Grenzen verschwinden und es tun sich ganz neue Wege auf. Denn es gibt so viel mehr zwischen Leben und Tod. Den einzigen Kritikpunkt, den ich habe, ist die zwischenzeitliche Langatmigkeit. Einige Szenen hätte man raffen können, da die Philosophie dabei solche Dimensionen angenommen hat, dass die Handlung auf der Stelle getreten ist. Ansonsten ist "Das Traumbuch" aber unglaublich empfehlenswert, besonders, wenn man seinen Horizont erweitern und sich auch jenseits von Wissenschaft mit dem Thema "Koma" beschäftigen möchte. Ich vergebe 4/5 Sterne.

von einer Kundin/einem Kunden am 27.12.2020
Bewertet: anderes Format

Die einen werden es lieben, die anderen nicht. Ich bin sonst nicht der Nina George Leser, doch ihr Umgang mit dem Thema war interessant. Mal realistisch, mal traumhaft, bietet Sie einem Stoff um selbst einmal über den Tod und seine Auswirkungen nachzudenken. Mir hat es gefallen.

Zwischen Leben und Tod
von einer Kundin/einem Kunden am 24.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Etwas zu erzählen, was nicht mit Worten zu fassen ist – das ist die Magie der Literatur“ (Seite 111). Henri ist auf dem Weg zum Treffen mit seinem Sohn, als ein unerwartetes Ereignis seine Pläne durchkreuzt. Nach einem lebensbedrohlichen Unfall liegt er im Koma. Sam ist Henris unehelicher Sohn. Seine Mutter hasst den Erze... „Etwas zu erzählen, was nicht mit Worten zu fassen ist – das ist die Magie der Literatur“ (Seite 111). Henri ist auf dem Weg zum Treffen mit seinem Sohn, als ein unerwartetes Ereignis seine Pläne durchkreuzt. Nach einem lebensbedrohlichen Unfall liegt er im Koma. Sam ist Henris unehelicher Sohn. Seine Mutter hasst den Erzeuger ihres Kindes und verweigert dem Jungen aus diesem Grund jeglichen Kontakt zu ihm. Doch den Besuch im Krankenhaus lässt sich Sam nicht verwehren. Dafür schwänzt der sensible, hochbegabte Junge den Unterricht. Als dritte Protagonistin taucht Eddie auf. Auf sie hat Henri seine Patientenverfügung ausgestellt, obwohl sie seit Jahren getrennt sind. Alle drei erzählen die Geschichte jeweils aus ihrer Sicht. Während die Tage nach dem Unglück genauer angesehen werden, schaut die Autorin in die innersten Gedanken von Henri, Sam und Eddie. So entstand ein aufwühlender, emotionaler Roman, in dem deutlich wird, dass es „mehr [gibt] zwischen Leben und Tod als wir von hier aus sehen können“ (Seite 408). Die mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin Nina George (*1973) hat drei Romane geschrieben, in denen sie sich mit dem Tod auseinandersetzt. Auf diese Art versuchte sie, den Verlust ihres Vaters zu verarbeiten. „Die Mondspielerin“, den ersten Roman dieser Reihe, kenne ich noch nicht. Doch „Das Lavendelzimmer“ hatte sich sofort in mein Herz geschlichen. Es landete in meiner persönlichen literarischen Apotheke, die nun durch „Das Traumbuch“ ergänzt wird.


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