Rotes Gold

Die Schwertfeuer-Saga

Schwertfeuer-Saga Band 1

Robert Corvus

(6)
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Beschreibung

Der Klingenrausch ist eine Söldnertruppe aus den besten Kriegern, die für Schätze zu kaufen sind. Doch Gold ist nur ein Teil ihrer Bezahlung. Ihr Stahl dürstet nach dem Blut der Gegner, und ihre gierigen Herren verbrennen Seelen im Dämonenfeuer.
Als der Anführer des Klingenrauschs fällt, droht die ruhmreiche Einheit zu zerfallen. Eivora, seine Tochter, bildet einen Rat aus den erfahrensten, kühnsten und gerissensten Offizieren und führt ihre Banner zum Sturm auf Ygôda. Niemand hat die Mauern dieser Stadt jemals überwunden. Wird Eivora die Söldner zu Glorie und Reichtum führen - oder ihrem Vater in die Flammen ungnädiger Dämonen folgen?

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.06.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783492972864
Verlag Piper
Dateigröße 4142 KB
Verkaufsrang 41500

Kundenbewertungen

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„Vieles, was uns Freude macht, ist auch gefährlich.“Eivora
von einer Kundin/einem Kunden am 04.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zum Autor und Schreibstil: Robert Corvus gehört für mich zu einem der besten deutschsprachigen Fantasyautoren. Sein Schreibstil ist sehr gut lesbar, eine Mischung aus klarer Struktur und gewählter Sprache. Beim Lesen zeigt sich, hier fließen Erfahrung, mit gutem Handwerk und einer großen Portion an ausgefallenen Ideen zusamme... Zum Autor und Schreibstil: Robert Corvus gehört für mich zu einem der besten deutschsprachigen Fantasyautoren. Sein Schreibstil ist sehr gut lesbar, eine Mischung aus klarer Struktur und gewählter Sprache. Beim Lesen zeigt sich, hier fließen Erfahrung, mit gutem Handwerk und einer großen Portion an ausgefallenen Ideen zusammen. Zur Geschichte: Nichts für Zartbesaitete: Die Geschichte beinhaltet viele brutale Szenen. Es wird geschändet, gemordet, gequält. Vieles erscheint unmenschlich, zugleich ist es realistisch, da Menschsein immer aus Licht und Schatten besteht. Die genauen Beschreibungen über die Belagerung und über den Aufbau des Heeres haben mich persönlich weniger interessiert, aber das wäre in jedem anderen Buch ebenfalls der Fall gewesen. Die Kampfszenen waren dafür alle sehr ausgefeilt, spannend und abwechslungsreich. Ich konnte mir vieles davon bildlich sehr gut vorstellen! Autsch! Generell ist zu sagen, dass die Entwicklung der einzelnen Charaktere vielfältig und manchmal auch überraschend passierte, sodass ich das Buch sehr gerne weiterempfehle! Inhalt - „spoilergefahr“ Die junge Söldnerin Eivora versucht nach dem Tod ihres Vaters einen gewinnbringenden Kontrakt für den Klingenrausch abzuschließen. Aber nach dem Verlust eines wertvollen Relikts droht das Söldnerheer zu zerbrechen. Jeder der Kampfherren möchte der nächste Anführer sein. Eivora, selbst zu gering in ihrer Stellung, um die Führung zu übernehmen, macht den erfahrenen Kampfherren einen ungewöhnlichen Vorschlag. Die Aussicht auf einen lukrativen Auftrag, so wagemutig er auch sein mag, hält den Klingenrausch vorübergehend zusammen. Sie schließen stellvertretend für den König mit Prinz Gonter einen Vertrag, die uneinnehmbare Stadt Ygôda zu stürmen. Mithilfe dämonischer Kräfte, die der Avatar Chastro-Ignuto beherrscht, kann das Heer des Klingenrausches lange Wegstrecken in kurzer Zeit zurücklegen. Blutopfer werden verlangt, an denen sich nicht nur der Homunkulus, der aus Chastro-Ignutos Schulter wächst, labt, um die Dämonenkräfte freizusetzen. Eivora traut weder dem Avatar noch vielen der Kampfherren, die sich in dem Söldnerheer befinden. Aber sie möchte das Erbe ihres Vaters nicht zerfallen sehen. Im Verlauf der Geschichte lernt sie den Unterschied zwischen Kameradschaft und Freundschaft kennen. Die Anziehungskraft zwischen ihr und dem Prinzen ist immer deutlicher zu spüren, bis sie ausbricht. Ihre Sammelleidenschaft für Münzen hat auch Gonter bemerkt und er führt ihr einige seltene Kostbarkeiten auf ganz besondere Art und Weise zu. Die letzten Worte von Eivoras Vater kennt im gesamten Klingenrausch nur eine Person: die unfreiwillig gefangen genommene Priesterin Fiafila. Sie ekelt sich vor der Grausamkeit der Söldner, wenngleich sie eine gewisse Faszination begleitet. Nach anfänglicher Abneigung verliert sie ihre Scheu vor den Söldnern und versucht ihre Bestimmung in ihrer neuen Lage zu finden. Stets an das Gute glaubend, legt sie sich sogar mit dem brutalen Avatar an. Castro-Ignuto fühlt sich von ihr gleichermaßen angezogen und abgestoßen. Entgegen der Gewohnheit, kann er ihre Gedanken und Gefühle weder lesen noch schmecken. Von allen anderen Geschöpfen nimmt er Furcht, Angst, Schmerz und Pein durch den Homunkulus wahr und erfreut sich mit ihm gemeinsam daran. Diese Gier nach Brutalität zieht auch andere Menschen auf seine Seite und gebiert weitere Schänder und Mörder. Eivora gelingt es durch eine List kampflos mit einigen Kameraden in die Stadt einzudringen. Aber ihr Plan geht nicht auf. Die Gruppe wird voneinander getrennt, Blut fließt. Neue Abkommen müssen geschlossen werden, wagemutige Ideen werden umgesetzt. Während draußen eine Schlacht um die Stadt tobt, versucht Eivoras Truppe eigenständig, ihren Beitrag zur Eroberung der Stadt zu leisten ... Ende: Nach Einnahme der Stadt, verbietet der neue König den Söldnern entgegen ihres Vertrages das Plündern in seinem neuen Herrschaftsgebiet. Eivora und der Klingenrausch fühlen sich verraten und ziehen mit weniger Beute als erhofft vom Schlachtfeld ab. Bis Gonter überraschend bei ihr eintrifft ... Lieblingsszenen: Trotz der Brutalität gab es so einige Szenen, die mich besonders begeistert konnten: Als Castro-Ignuto neben Prekesta erwacht, zeigt er sein ursprüngliches Ich und den unterschwelligen Kampf, den Menschen manchmal mit ihren inneren Dämonen auszufechten haben (natürlich im übertragenen Sinne!) Auch die Szene, in der Gonter Eivora Münzen auf der nackten Haut erkennen lässt, ist eine besondere und habe ich in der Form noch nicht gelesen. Fazit: Magie hat ihren Preis – dies zeigt sich auch in dieser Geschichte, anhand der körperlichen und geistigen Veränderung die ein Avatar durchlebt. Ein Handel, der vielleicht im Grunde etwas Gutes möchte, bleibt es nicht immer. Selbst der aufrichtigste Mensch unterliegt der Versuchung, etwas Bösem in seinem Inneren Raum zu geben, um edle Ziele zu erreichen. Und dies kann dann ganz schnell in eine falsche Richtung laufen. Nach dem Motto: Auch das Böse hat einen guten Kern (und umgekehrt). Für alle, die starke Entwicklungen bei Charakteren mögen und sich vor Brutalität nicht abschrecken lassen, empfehle ich dieses Buch!

Düster-blutige Fantasy
von Drachenfeuer am 04.11.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Leben eines Söldners ist einfach, mag man meinen. Er dient dem Höchstbietenden und verkauft ihm sein Schwert. Einstmalige Feinde können morgen schon der neue Auftraggeber sein. In »Rotes Gold«, dem Auftakt seiner Schwertfeuer-Saga, zeigt uns Autor Robert Corvus, dass die Dinge nicht immer so leicht sind. Kester führt den ... Das Leben eines Söldners ist einfach, mag man meinen. Er dient dem Höchstbietenden und verkauft ihm sein Schwert. Einstmalige Feinde können morgen schon der neue Auftraggeber sein. In »Rotes Gold«, dem Auftakt seiner Schwertfeuer-Saga, zeigt uns Autor Robert Corvus, dass die Dinge nicht immer so leicht sind. Kester führt den Klingenrausch, eine der schlagkräftigsten Söldnerlegionen, seit Jahren von einer ruhmreichen Schlacht in die nächste. Doch seine Stunde hat geschlagen, er wird ermordet. Der Klingenrausch droht zu zerbrechen, und seine Tochter Eivora hat alle Hände voll zu tun, dies zu verhindern. Durch einen findigen Trick bewegt sie die Führer er Einheiten zur Zusammenarbeit, damit ihnen ein ausgesprochen lukrativer Auftrag nicht durch die Finger geht. Es gilt Ygôda zu erobern, eine Stadt, die als uneinnehmbar gilt. Für Eivora gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder ein ruhmreicher Sieg oder sie folgt ihrem Vater in die Hölle der Dämonen. Was man Corvus auf jeden Fall zugutehalten muss, ist die mutige Sichtweise. Seine Identifikationsfiguren sind Söldner, und das heißt, dass der Leser hautnah miterlebt, wie Tempel geplündert und seine Priesterinnen geschändet werden. Nicht wirklich etwas, mit dem man sich üblicherweise identifizieren kann. Das klappt jedoch insofern dennoch, als dass Eivora, eine der Hauptpersonen, als Gegenpol zu dem ausgesprochen grausamen Chastro-Ignuto steht. Sie, zwar noch immer eine Söldnerin, hat Beweggründe, die den meisten Lesern einleuchten und nachvollziehbar sind. Chastro-Ignuto selbst ist ein sehr interessanter und gelungener Charakter. Man erfährt gleich zu Anfang, dass er ein sogenannter Avatar ist, das heißt, ein Medium für einen Homunkulus genannten Dämon, der als Parasit aus seiner Schulter wächst. Zunächst erscheint er nur als sinnlos grausamer Mistkerl, doch im Laufe der Geschichte erfährt man mehr darüber, was es mit Ignuto, dem Homunkulus, auf sich hat. Er lebt nicht nur von Chastros Körper, sondern kann sogar aktiv Einfluss auf ihn nehmen, das sogar so weit geht, dass er nahezu völlige Kontrolle über Chastros Geist hat. Chastro selbst hatte, als er den Homunkulus annahm, gedacht, dass es etwas Großartiges sei, lernte jedoch mittlerweile, dass er einen Fehler gemacht hatte. Er empfindet Abscheu vor sich und den Taten, zu denen er von Ignuto gezwungen worden war. Das ist sehr gelungen, weil das auch aus Chastro-Ignuto einen lesenswerten und vielschichtigeren Charakter macht. Corvus hat viele schöne Ansätze für sein Worldbuildung eingeflochten. Der Homunkulus ist einer davon. Auch über den Dämonenkult zu lesen, dem die Söldner anhängen, war sehr interessant, weil das ebenfalls nicht unbedingt das ist, was man sonst in einer mehr oder weniger quietschbunten klassischen Fantasywelt geboten bekommt. Und quietschbunt ist hier herzlich wenig. Der Blick, den der Leser auf die Welt des Klingenrauschs bekommt, ist sehr kanalisiert. Das geht damit einher, dass man nicht unbedingt so viel über die überregionalen politischen Verhältnisse, Ländergrenzen und dergleichen mehr erfährt, das passt jedoch sehr gut. Für Söldner spielen diese Dinge schließlich keine große Rolle. Wer gestern noch bekämpft wurde, kann morgen schon der neue Vertragspartner sein, um nun die Waffen gegen seinen Vorgänger zu erheben. Das Buch bietet exakt das, was man bei seinem Klappentext erwartet. Das heißt, dass es eine gute und solide, wenn auch nicht umwerfende Handlung hat, die jedoch sehr arm an überraschenden Wendungen ist. Lediglich wortwörtlich die allerletzten Zeilen halten eine wahre Bombe bereit, die unheimlich viel Lust auf den nächsten Band macht! »Rotes Gold« ist auf jeden Fall ein lesenswertes Buch, das einiges zu bieten hat. Vor allem die Charaktere abseits der üblichen Fantasy-Tropes stechen dabei heraus.

Rotes Gold
von Mine_B am 27.07.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Robert Corvus hat mit „Rotes Gold“ seinen neuen Dark- Fantasy- Roman veröffentlicht. Dieser Roman ist der Auftakt zu seiner Schwertfeuer- Saga und ist definitiv nichts für schwache Nerven. Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): Der Klingenrausch ist eine Söldnertruppe aus den besten Kriegern, die für Schätze zu kaufen sind. Do... Robert Corvus hat mit „Rotes Gold“ seinen neuen Dark- Fantasy- Roman veröffentlicht. Dieser Roman ist der Auftakt zu seiner Schwertfeuer- Saga und ist definitiv nichts für schwache Nerven. Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): Der Klingenrausch ist eine Söldnertruppe aus den besten Kriegern, die für Schätze zu kaufen sind. Doch Gold ist nur ein Teil ihrer Bezahlung. Ihr Stahl dürstet nach dem Blut der Gegner, und ihre gierigen Herren verbrennen Seelen im Dämonenfeuer. Als der Anführer des Klingenrauschs fällt, droht die ruhmreiche Einheit zu zerfallen. Eivora, seine Tochter, bildet einen Rat aus den erfahrensten, kühnsten und gerissensten Offizieren und führt ihre Banner zum Sturm auf Ygôda. Niemand hat die Mauern dieser Stadt jemals überwunden. Wird Eivora die Söldner zu Glorie und Reichtum führen - oder ihrem Vater in die Flammen ungnädiger Dämonen folgen? Auch bei diesem Fantasy- Roman konnte mich die Gestaltung überzeugen. Ich habe dieses Buch in der E-Book- Ausgabe gelesen. Hier sind sowohl hilfreiche Karten beigefügt wurden, als auch ein Personenregister und ein Glossar mit der Erklärung der wesentlichen Begriffe. Auch das Cover passt sowohl zum Genre als auch zum Inhalt des Buches, was ich persönlich immer positiv finde. Der Schreibstil von dem Autor Robert Corvus ist wie gewohnt sehr angenehm und bildhaft. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen, jedoch ist es nichts für schwache Gemüter. Mit seinem fesselnden Erzählstil schafft es der Autor, seine Leser in die dunklen Abgründe zu führen. Oftmals werden Kampf- oder Schlachtszenen geschildert und auch mit Brutalität wird nicht gespart. Hierbei geht der Autor aber nicht zu sehr ins Detail, dennoch reicht die Vorstellungskraft durchaus aus, um sich die blutigen und ausführlichen Kampfszenen bildhaft vorstellen zu können. Allein der Klappentext lässt nichts anderes vermuten. Wer ein Buch über eine Söldnergruppe liest, sollte auf solche Szenen eingestellt sein. Die beschriebene Welt ist interessant gestaltet und besticht durch seine düsteren Eigenschaften. Sie wirkt bedrohlich, Gewalt und Machtkämpfe scheinen auf der Tagesordnung zu stehen, auch werden von manchen Menschen Dämonen verehrt. So ist es nicht verwunderlich, dass auch viele Menschen und Wesen, die in dieser Welt leben müssen, eine harte Schale haben und sich durchzusetzen wissen, in dem sie Gewalt und auch Foltermethoden einsetzen. Gut gefallen hat mir auch die Beschreibung der Stadt Ygôda, welche im Verlauf des Buches eingenommen werden soll. Ich hatte ein konkretes Bild vor meinem geistigen Auge und zu gerne würde ich diese interessante Stadt mal mit eigenen Augen sehen können. In „Rotes Gold“ begleitet der Leser einer Elite- Söldnertruppe, die nach der Ermordung ihres Anführers Kester mit enormen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Und auch ein neuer Auftrag für die Söldnertruppe scheint diese zu destabilisieren. Ein Verfall von innen scheint bevorzustehen. Doch wie kann man diesen verhindern? Dies ist eine der wesentlichen Fragen, mit dem sich Kesters Tochter namens Eivora herumschlagen muss. Nach dem Tod des ehemaligen Anführers versucht sich dessen Tochter in der Söldnertruppe zu beweisen. Auch sucht sie ihren Platz in dieser rauen Gruppe und will sich mit erfüllten Taten und Erfolgen den Respekt der anderen Leute verdienen. Dabei hat Eivora ihre Ecken und Kanten und macht auch Fehler, die für einen Anfänger in ihrer späteren Position durchaus nachvollziehbar sind. Diese Fehler haben Folgen für andere, dessen ist sie sich auch durchaus bewusst. Aber all diese Fehler machen die Figur authentischer. Hätte ein Anfänger zu Beginn gleich alles vollkommen richtig gemacht, würde dies unrealistisch auf mich wirken. Gefallen hat mir auch ihr kleiner Begleiter, der Feuersalamander. Zu gerne würde ich mehr über ihn lesen. Auch andere Charaktere bestechen durch ihre Vielseitigkeit und auch durch ihre charakterliche Entwicklung. So zum Beispiel Prinz Gonter. Zu Beginn wirkt er wie ein verwöhntes Prinzlein, der er eigentlich auch ist. Dennoch ist er mit seiner bisherigen Situation unzufrieden. Die Rolle des wohlbehüteten Erben des König Harlef gefällt ihm nicht und so findet er Gefallen am Söldnerleben und sucht die Gefahr. Auch die Entwicklung von der Priesterin Fiafila konnte mich überzeugen. Sie war eine Priesterin einer eroberten Stadt und hat den Windgott Basäon angebetet. Sie wirkt zu Beginn teilweise noch recht weltfremd und naiv. Doch im Verlauf der Geschichte findet auch sie Gefallen an der Unabhängigkeit und den Freiheiten eines Söldners. Ihre Entwicklung fand ich mit am spannendsten und sie konnte mich durchaus mehr als einmal überraschen. Ein wesentlicher Charakter ist auch der Avatar Chastro- Ignuto. Er ist ein Mischwesen aus einem Mensch und einem Homunkulus. Dieser ist eine Art dämonischer Samen, der sich von seinem menschlichen Wirt abhängig gemacht hat. Dieser Avatar ist quasi der Priester der Söldnertruppe. Chastro- Ignuto ist grausam (teilweise Dämon) und wirkt oftmals recht wirr. Er bringt ein gewisses Konfliktpotential in das Buch und bringt zusätzliche Spannung in den Verlauf der Geschichte. Allgemein hat „Rotes Gold“ einige interessante, entwicklungsfähige und vielseitige Charaktere zu bieten, welche eine Menge Potential haben. Im ersten Teil der Saga werden diverse Charaktere nur angerissen, zu gerne würde ich in weiteren Bänden mehr über diese erfahren. Corvus spielt im Verlauf des Buches auch gerne mit den Sympathien der Leser in Bezug auf seine Protagonisten. Auch dies hat mir gut gefallen und konnte mich erneut von seinen Erzählkünsten überzeugen. Dieses Wechselbad der Gefühle hat zusätzliche Spannungen in das Buch hereingebracht. Auch unerwartete Wendungen der Geschichte haben diesen Dark- Fantasy- Roman vorangebracht. Mit „Rotes Gold“ hat Corvus einen gelungenen Auftakt zu seiner Schwertfeuer- Saga geschrieben. Dieser besticht durch seine düstere Welt, dem angenehmen Schreibstil und die authentischen Charaktere, welche sich im Verlauf des Buches weiterentwickeln. Allgemein hat dieser Dark- Fantasy- Roman mein Interesse an der Reihe und somit auch am zweiten Teil der Saga geweckt. Zu gerne möchte ich wissen, wie es weitergeht. Hierfür möchte ich 4 Sterne vergeben. Aber Vorsicht, dieses Buch ist nicht für schwache Gemüter geeignet.

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