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Das tote Herz

Psychothriller

Rainer Würth

(4)
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Beschreibung

Nach einem lebensgefährlichen Zusammenbruch erhält der erfolgreiche Architekt Nicolas Kober ein Spenderherz. Was er nicht weiss: Das Herz gehörte dem sogenannten „Fotografen“, einem Frauenserienmörder. Schon bald bemerkt Kober eine irritierende Veränderung an sich, hat sonderbare Träume und Phantasien. Hat er nicht nur das Herz des Fotografen geerbt, sondern auch dessen grausame Neigungen? Dann lernt Kober Solveig Jacobsen kennen, das letzte Opfer des Fotografen, das schwer verletzt überlebt hat. Und er fühlt sich sofort stark zu ihr hingezogen ...

Rainer Würth, geboren 1967, schreibt Romane, Erzählungen, literarische Reisebücher und Gedichte. Der gelernte Journalist hat mehrere literarische Auszeichnungen erhalten. Seine Reportagen und Reisefeuilletons liest man u. a. in Die Welt, Neue Zürcher Zeitung, taz, Der Tagesspiegel, abenteuer und reisen, Stuttgarter Zeitung oder in Die Presse. Nach den beiden regionalen Kriminalromanen "Krötenwanderung" und "Wildwechsel" hat er mit "Das tote Herz" einen fesselnden Thriller vorgelegt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 15.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48450-8
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18.5/11.8/3 cm
Gewicht 254 g

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Mehr ein Schauermärchen denn ein schockierender Psychothriller
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 17.10.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nach einer Herzmuskelentzündung erhält Nicolas Kober ein Spenderherz. Was er nicht ahnt ist, dass das Herz einem seit drei Jahren gesuchten Serienmörder gehörte, der auf der Flucht vor der Polizei bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Im Kofferraum hatte er sein neuntes Opfer, Solveig Jacobsen versteckt, die überlebte... Nach einer Herzmuskelentzündung erhält Nicolas Kober ein Spenderherz. Was er nicht ahnt ist, dass das Herz einem seit drei Jahren gesuchten Serienmörder gehörte, der auf der Flucht vor der Polizei bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Im Kofferraum hatte er sein neuntes Opfer, Solveig Jacobsen versteckt, die überlebte. Während die Kriminalpolizei trotz des Tods des Mörders weiterhin dabei ist, die Mordserie aufzuklären, quält sich Nicolas mit schrecklichen Tagträumen, kann kaum mehr schlafen und empfindet keine Leidenschaft mehr für seinen Beruf oder seine Frau und Tochter. Er trennt sich von seiner Familie und lernt eine junge Frau kennen, die er nicht sexuell begehrt, aber zu der sich stark hingezogen fühlt, da sie ihn an jemanden erinnert. Es ist Solveig Jacobsen... Der Roman besteht aus vielen kurzen Kapiteln und ist aus drei Perspektiven geschrieben, die sich stetig abwechseln, was der Geschichte Dynamik verleiht. Aus der Ich-Perspektive kann man die Veränderungen von Nicolas Kober nachempfinden, während die Perspektiven des Polizeipsychologen Peter Stein und des Opfers Solveig Jacobsen aus der dritten Person beschrieben sind. Die Idee des Thrillers ist interessant und verspricht mehr als nur ein Unbehagen gegenüber einer anonymen Organspende, ist jedoch zu übertrieben dargestellt, dass die Geschichte am Ende nicht mehr realistisch wirkt und der Nervenkitzel, der am Anfang durchaus vorhanden ist, durch den absurden Verlauf verfliegt. Dass ein Spendenempfänger eines Herzens Geschmäcker und Gewohnheiten des Spenders übernimmt, mag noch nachvollziehbar sein. Dass er damit aber die Seele übernimmt, ihn Erinnerungen überkommen und die beiden Menschen zu einer Person verschmelzen, war mir einfach zu abwegig. Zudem fragte ich mich, wie jemand Organspender sein kann, dessen Identität nicht geklärt ist. Auch die Rolle von Peter Stein als Polizeipsychologe und Psychotherapeut sowie leitender Ermittler in der Mordserie in Personalunion empfand ich wenig realistisch. "Das tote Herz" ist mehr ein Schauermärchen denn ein schockierender Psychothriller.

Erschreckend, spannend und fesselnd
von Mordsbuch am 30.01.2017

Kurzbeschreibung Nach einem lebensgefährlichen Zusammenbruch erhält der erfolgreiche Architekt Nicolas Kober ein Spenderherz. Was er nicht weiß: Das Herz gehörte dem sogenannten „Fotografen“, einem Frauenserienmörder. Schon bald bemerkt Kober eine irritierende Veränderung an sich, hat sonderbare Träume und Phantasien. Hat er ni... Kurzbeschreibung Nach einem lebensgefährlichen Zusammenbruch erhält der erfolgreiche Architekt Nicolas Kober ein Spenderherz. Was er nicht weiß: Das Herz gehörte dem sogenannten „Fotografen“, einem Frauenserienmörder. Schon bald bemerkt Kober eine irritierende Veränderung an sich, hat sonderbare Träume und Phantasien. Hat er nicht nur das Herz des Fotografen geerbt, sondern auch dessen grausame Neigungen? Dann lernt Kober Solveig Jacobsen kennen, das letzte Opfer des Fotografen, das schwer verletzt überlebt hat. Und er fühlt sich sofort stark zu ihr hingezogen ... Bewertung "Das tote Herz" von Rainer Würth beeindruckte mich schon mit dem Klapptext. Zum Glück wurde ich dann auch nicht enttäuscht. Rainer Würth entführt einen in eine Geschichte, bei der man hofft, das dies niemals passieren wird. Kann man durch die Transplantation eines Herzens zum Serienmörder werden? Nimmt man durch eine Transplantation die Eigenschaften des Spenders an? Wirklich eine gruselige Vorstellung. Rainer Würth traut sich hiermit an ein außergewöhnliches aber spannendes und interessantes Thema. Auch der Schreibstil des Autors konnte mich überzeugen. Ich war gefesselt, von Anfang an. Hier und da lief mir ein kalter Schauer über den Rücken. Die einzelnen Protagonisten sind gut gelungen und durch die vielen Perspektiven (bei denen man aber gut den Überblick behält) gestaltet sich das ganze abwechslungsreich und spannungssteigernd. Nach dem Ende des Buches hoffe ich, dass die Phantasie von Rainer Würth auch Phantasie bleibt. :) Fazit: Erschreckend, spannend und fesselnd. Genau wie ein Psychothriller sein muss!

"Totes" Herz entwickelt Eigenleben
von Theda Schmidt am 13.10.2016

Man liest es ja schon im Klappentext, drum verrate ich nicht zu viel: Es geht um das transplantierte Herz eines Serienmörders, welches den Organempfänger langsam verändert. Alles in mir wehrt sich gegen den Gedanken! Krass! … Nicht möglich! Nicht möglich? Völlig an den Haaren herbeigezogen? – Wohl eher nicht! Im Internet werde i... Man liest es ja schon im Klappentext, drum verrate ich nicht zu viel: Es geht um das transplantierte Herz eines Serienmörders, welches den Organempfänger langsam verändert. Alles in mir wehrt sich gegen den Gedanken! Krass! … Nicht möglich! Nicht möglich? Völlig an den Haaren herbeigezogen? – Wohl eher nicht! Im Internet werde ich sehr schnell fündig: Organempfänger berichten nicht selten über Veränderungen der Persönlichkeit, neue Vorlieben, ja sogar über „Erinnerungen“ aus dem Leben des Organspenders. In diesem Zusammenhang werden Begriffe wie „Gedächtnis der Zellen“ ernsthaft diskutiert. Das Thema scheint durchaus relevant. Der Roman beginnt mit einem Prolog, der das zentrale Verbrechen aus der psychologischen Sicht des Täters und aus direkter Nähe beschreibt, in knapper und sehr klarer Sprache. Die folgende Handlung ist multiperspektivisch geschrieben, womit ich in diesem Fall meine: aus der Sicht unterschiedlicher Personen: des Organempfängers, dem Architekten Kober („Ich“); dann in der dritten Person aus der Sicht des „Fotografen“ (des Serienmörders), später taucht seine Sicht indirekt in der „Ich-Sicht“ Kobers auf; weiter erwähnenswert die Sicht des Ermittlers und Polizeipsychologen Peter Stein; und last but not least die Sicht des letzten, den Unfall überlebenden Opfers des Fotografen, der jungen Solveig Jacobsen. Diese Erzählweise ist sehr intensiv und lässt mich das Geschehen aus unterschiedlicher Perspektive und dabei jeweils aus großer Nähe miterleben. Ich kann mich in die einzelnen Personen intensiv hineindenken und –fühlen. Was macht die Geschichte so unglaublich spannend? Eigentlich habe ich das Gefühl, schon ganz bald zu wissen, was da passiert, und es kommt mir irgendwie unglaublich vor: „Kann so etwas wirklich passieren?“ Aber die Erzählweise zieht mich tiefer und tiefer hinein ins Geschehen. Eine ganz wichtige Rolle spielt für mich die Sprache: sehr klar, meistens kurze, oft sogar verkürzte Sätze, aber nicht nur, der Sprachfluss ist sehr angenehm zu lesen. Dann die unterschiedlichen Blickwinkel der einzelnen Protagonisten, die schnell wechseln und mich das Geschehen parallel aus verschiedenen Sichten und deshalb sehr intensiv (und schnell!) miterleben lassen. Das finde ich toll gemacht! bei erster kritischer Reflexion fand ich, dass die ursprüngliche Persönlichkeit Kobers zu kurz kommt, dass praktisch kein „Kampf“ der Persönlichkeiten stattfindet (Würth bezieht sich in einem Interview immerhin auf Mr. Jekyll und Mr. Hyde, auch ein Roman, wo „zwei Seelen ach in einer Brust wohnen“). Kobers ursprüngliche Seele kommt mir etwas zu kurz. Im ersten Kapitel wird beschrieben, wie er erkrankt und dass er unter panischer Klaustrophobie leidet. Nach seiner Transplantation fühlt er nicht mehr wie vorher. Das wird – anhand von Situationen – klar beschrieben, aber kein Kampf, keine Auseinandersetzung. Das ist mir zunächst zu wenig. Später denke ich dann, dass Würth sich dadurch, dass er jeweils ganz aus der Sicht einer Person schreibt, seine eigene Meinung völlig zurückhält. Er beschreibt, bleibt „sachlich“, und auch das trägt irgendwie zur Stimmung und auch zur Spannung des Romans bei. Ich fühle mich nicht manipuliert, und bin doch sehr „gespannt“. Zwei kleine Ungereimtheiten gibt es aber für mich: Bei der persönlichen Entwicklung des „Fotografen“ frage ich mich, wie es möglich ist, dass ein so auffälliges Kind… mehr will ich hier nicht sagen… nicht therapiert wurde…? Na ja, es gibt Sachen… Dann sind dem Prolog noch zwei Zitate vorangestellt, eines aus der Bibel (Lazarus Auferweckung) und eines aus „Das ovale Porträt“ von Edgar Allan Poe. Ich finde, das zweite Zitat hätte gereicht. Nicht aus Pietät, aber das erste passt nicht. Beides tut aber dem Lesen des Romans keinen Abbruch, überhaupt nicht. Ich möchte Ihnen „Das tote Herz“ von Rainer Würth wärmstens ans Herz legen, ein großartig geschriebenes, außergewöhnliches Buch, ein interessantes Thema, einfach sehr, sehr spannend!


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