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Lily Frost

Fluch aus dem Jenseits

Nova Weetman

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Beschreibung

Düstere Botschaften aus der Vergangenheit …

Lily Frost zieht mit ihrer Familie in ein altes Haus in einer verschrobenen Kleinstadt. Ihr Zimmer auf dem Dachboden ist ihr unheimlich: Immer wieder fällt der Strom aus, die Tür verriegelt sich von selbst und Lily entdeckt Buchstaben, die in die alten Dielen geritzt sind – sie ergeben ihren Namen. Jemand – etwas – scheint mit ihr kommunizieren zu wollen. Ist es Tilly, das Mädchen, das früher hier gelebt hat? Warum traut sich niemand über ihr Verschwinden zu sprechen? Lily gerät auf ihrer Suche nach Antworten in tödliche Gefahr und begreift: Ihr Schicksal ist auf unheilvolle Weise mit Tilly verbunden.
Ein atmosphärisch dicht gewebter und fesselnder Mystery-Thriller mit Gänsehaut-Garantie!

»Ein atmosphärisches und schauriges Geistergeschichten-Debüt einer talentierten jungen Autorin.« goodreads.com

Nova Weetman hat Drehbücher für Kinderserien wie "H2O" geschrieben. Für den Kurzfilm "Ripples and Mr Wasinski’s Song" wurde sie für den "Best Short Film Award" des internationalen Filmfestivals von Melbourne nominiert. Ausserdem erhielt sie ein Stipendium von HarperCollins und den "FAW Award" für das beste, unveröffentlichte Manuskript. Nova Weetman lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Australien. "Lily Frost. Fluch aus dem Jenseits" ist ihr erstes Jugendbuch.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 235
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 29.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-407-74654-2
Verlag Julius Beltz GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 21.3/14.1/2.2 cm
Gewicht 404 g
Originaltitel The Haunting of Lily Frost
Übersetzer Friederike Levin

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Unterhält, geht aber nicht tief
von Julia Lotz aus Aßlar am 04.05.2016

Inhalt: Düstere Botschaften aus der Vergangenheit … Lily Frost zieht mit ihrer Familie in ein altes Haus in einer verschrobenen Kleinstadt. Ihr Zimmer auf dem Dachboden ist ihr unheimlich: Immer wieder fällt der Strom aus, die Tür verriegelt sich von selbst und Lily entdeckt Buchstaben, die in die alten Dielen geritzt sind – sie... Inhalt: Düstere Botschaften aus der Vergangenheit … Lily Frost zieht mit ihrer Familie in ein altes Haus in einer verschrobenen Kleinstadt. Ihr Zimmer auf dem Dachboden ist ihr unheimlich: Immer wieder fällt der Strom aus, die Tür verriegelt sich von selbst und Lily entdeckt Buchstaben, die in die alten Dielen geritzt sind – sie ergeben ihren Namen. Jemand – etwas – scheint mit ihr kommunizieren zu wollen. Ist es Tilly, das Mädchen, das früher hier gelebt hat? Warum traut sich niemand über ihr Verschwinden zu sprechen? Lily gerät auf ihrer Suche nach Antworten in tödliche Gefahr und begreift: Ihr Schicksal ist auf unheilvolle Weise mit Tilly verbunden. (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Wenn es etwas ist, dass mich an dem Buch so wahnsinnig angezogen hat, dann ist es der Klappentext auf der Rückseite des Buches. Wenn man gerade Lust hat auf eine gruselige, mystische Geschichte, dann greift man mit Lily Frost zu genau dem richtigen Buch. Es ist nicht gerade dick aber die wenigen Seiten reichen genau für die Geschichte im Buch aus. Und dennoch konnte mich Lily Frost nicht in vielen Bereichen überzeugen. An der dünne des Buches kann man es fast schon erkennen: es ist nicht viel Platz für viel Entwicklungen und viele Beziehungen. Auf den wenigen Seiten findet die Geschichte und die Lösung des Geheimnisses Platz, das hinter dem Spuk in Lilys neuem Haus steht. Das sorgt zwar kurzzeitig für sehr viel Spannung aber das Buch geht dadurch auch nicht wirklich in die Tiefe. Lily macht zwar eine Entwicklung durch, diese ist allerdings sehr schnell und sprunghaft und kann kaum als Entwicklung vom Leser wahrgenommen werden. Auch sonst bietet das Buch abgesehen von einem trotzigen Teenager, der nicht umziehen will, sehr wenig Konfliktmöglichkeiten. Wer ein tiefgründiges Jugendbuch sucht, der ist also bei Lily Frost an der falschen Stelle. Tatsächlich lebt dieses Buch auch nicht dadurch sondern durch die gruselige Stimmung die punktuell aufgebaut wird und die Spannung, die das ganze Buch über besteht. Die Handlung dreht sich um nichts anderes als darum, den Spuk zu lösen und zu stoppen und obwohl die Lösung irgendwie klar ist, wird das Buch dadurch keinesfalls langweilig. Gerade durch die Kürze ist Lily Frost also ein leichtes Jugendbuch für zwischendurch, was man tatsächlich auch als solches ansehen muss. Snowboard es perfekt für einen verregneten Nachmittag, ein Sommergewitter oder einen kuschligen Herbstabend. Bewertung: Lily Frost ist kein Jugendbuch, was tiefgründige Themen behandelt und die Entwicklung von Charakteren in den Vordergrund stellt. In der sehr kurzen Geschichte wird Spannung und der Gruselfaktor in den Mittelpunkt gestellt und so ist es perfekt für einen Nachmittag oder Abend, an dem man sich mit einem kurzweiligen Buch ins Bett kuscheln will. Dennoch fehlt dadurch auch irgendetwas Elementares und es bleibt nicht lange im Gedächtnis. Vielen herzlichen Dank an den Gulliver Verlag für das schöne *Rezensionsexemplar.

Mysterie
von Doreen Frick am 29.04.2016

Als erstes muss ich hier das tolle Cover erwähnen. Ich bin ja ein kleiner Coverjunkie und mit schimmernden und glitzernden Cover kann man mich sofort begeistern. Eben typisch Mädchen. Bei diesem Buch schimmert das Cover im Lila...Wahnsinn ich liebe Lila. Das ist wirklich so ein richtiges Mädchenbuch. Die Oberfläche ist leicht an... Als erstes muss ich hier das tolle Cover erwähnen. Ich bin ja ein kleiner Coverjunkie und mit schimmernden und glitzernden Cover kann man mich sofort begeistern. Eben typisch Mädchen. Bei diesem Buch schimmert das Cover im Lila...Wahnsinn ich liebe Lila. Das ist wirklich so ein richtiges Mädchenbuch. Die Oberfläche ist leicht angeraut, so dass sich das Buch auch noch toll anfasst. Die Geschichte selbst wird komplett aus der Sicht von Lily in der ICH-Perspektive erzählt. Dabei war mir diese nicht so sympathisch. Also Freundinnen wären wir im realen Leben wohl nicht geworden. Lily ist launisch, bockig und läuft vor Problemen lieber weg anstatt sich ihnen zu stellen. Sie provoziert gern andere Menschen und ist dann aber schnell eingeschnappt wenn diese gereizt darauf reagieren. Das hat es mir etwas schwer gemacht die Geschichte zu mögen. Die Story selbst war sehr spannend und gruselig. Die Autorin hat hier so einige Gänsehauteffekte eingebaut bei denen es mir eiskalt den Rücken herunter gelaufen ist. Der Schreibstil ist schnell, flüssig und lässt sich gut lesen. So hatte ich das Buch ziemlich schnell durchgelesen. Auch mit dem Ende bin ich voll zufrieden und finde es passt perfekt zur Geschichte, auch wenn die letzten 2-3 Seiten etwas übereilt wirken. Mein Fazit "Lily Frost-Fluch aus dem Jenseits" war ein durchweg spannender und gruseliger Mysterythriller. Jedoch hat die unsympathische Hauptprotagonistin mir die eigentlich gute Geschichte etwas vermiest und damit einige Pluspunkte eingebüßt.

Ein durchschnittliches Jugendbuch, das viele Fragen offen lässt
von Book-addicted am 16.04.2016

"Lily Frost - Fluch aus dem Jenseits" ist ein Buch der Autorin Nova Weetman. Da ich in der letzten Zeit immer wieder auf diesen Roman aufmerksam geworden bin, bewarb ich mich bei der Leserunde von "wasliestDu.de" und gewann glücklicherweise ein Leseexemplar. Wer den Klappentext liest, der erwartet vermutlich ein spannendes u... "Lily Frost - Fluch aus dem Jenseits" ist ein Buch der Autorin Nova Weetman. Da ich in der letzten Zeit immer wieder auf diesen Roman aufmerksam geworden bin, bewarb ich mich bei der Leserunde von "wasliestDu.de" und gewann glücklicherweise ein Leseexemplar. Wer den Klappentext liest, der erwartet vermutlich ein spannendes und gruseliges Jugendbuch mit ermittlerischen Komponenten und jeder Menge Gänsehaut-Feeling. Auch wenn ich mit meinen 26 Jahren so ganz und gar nicht mehr der Zielgruppe entspreche, so lese ich meiner Meinung nach dennoch genügend Romane in dieser Richtung (oder generell dem Genre "Jugendbuch") um fair darüber urteilen zu können. Wer mit den oben geschilderten Erwartungen an dieses Buch herangeht, der wird enttäuscht werden, denn auch wenn die Story an sich recht interessant ist und auch ein wenig Spannung aufgebaut werden kann, so fehlen mir doch so einige Komponenten, damit das Buch tatsächlich vorbehaltlos gefallen konnte. Die Hauptprotagonistin Lily Frost ist zwar ein typischer Teenager (motzig, launisch, hat Probleme mit den Eltern, eine beste Freundin, die besser ist, als der Rest der Welt...), hat aber einige Wesenszüge, die sie nicht besonders sympathisch wirken ließen und mit denen ich mich einfach nicht anfreunden konnte. Einerseits ist sie neugierig, sucht den Grusel und möchte gerne herausfinden, was mit Tilly geschehen ist, andererseits hat sie fürchterliche Angst vor dem, was auf dem Dachboden vor sich geht und geht dem Ganzen eher aus dem Weg, als tatsächlich ernsthaft nach Antworten zu suchen. Außerdem kann sie den Umzug in die neue Stadt keineswegs akzeptieren und trägt diesen ihren Eltern das ganze Buch über nach, anstatt die Tatsache einfach als solche zu akzeptieren und sich mit der neuen Situation zurechtzufinden. Die übrigen Charaktere wirken ebenfalls flach und unausgereift, ohne wirklichen Tiefgang und auch hier konnte sich keine wirkliche Beziehung zwischen Leser und Protagonisten aufbauen. Die Story an sich gestaltet sich recht interessant, ist jedoch ausbaufähig und die Vorkommnisse auf dem Dachboden könnten stellenweise auch gruselig wirken, wenn sie nicht schon vorbei wären, bevor sie überhaupt begonnen haben. Die Autorin schafft es nicht, eine "Gänsehaut-Stimmung" aufzubauen und diese aufrecht zu erhalten, sodass es dem Leser tatsächlich eiskalt über den Rücken läuft. Vielmehr wirf sie die ein oder andere Begebenheit in den Raum, beschreibt sie kurz und geht dann zum Alltagsgeschehen über. Viele Dinge werden angesprochen und Fragen aufgeworfen, die dann letztendlich ohne tatsächliche Klärung zurückbleiben, was ich als Leser nicht nur enttäuschend fand, sondern mich ein wenig hingehalten gefühlt habe. Auch das Ende lässt einen eher unbefriedigt zurück und wenn man das Buch zuklappt, hat man noch gefühlte hundert ungeklärter Fragen darüber, was letztendlich passiert ist, wie es nun weitergeht und ob sich am Leben in Gideon nun etwas ändern wird. Insgesamt haben wir es hier mit einer unausgereiften Geschichte zu tun, die wenig spannende/gruselige Aspekte bietet, in ihren Grundzügen aber durchaus Potenzial hat. Die Protagonisten sind durch die Bank weg eher oberflächlich gestaltet und eine tatsächliche Beziehung zwischen Leser und Charakteren konnte sich, zumindest was mich betrifft, nicht wirklich aufbauen. Auch über die Vergangenheit der Figuren und deren eigentlicher Beziehung zueinander bietet dieses Buch nur wenig Information und es wirkt fast so, als ob die Charaktere, bis auf wenige Ausnahmen, unabhängig voneinander agieren würden. Wertung: 3 von 5 Sterne!


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