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111 Orte in Trier, die man gesehen haben muss

Wieso gibt es die einzigartige Porta Nigra doppelt? Wer spielt in der Klosterkirche Basketball? Wo steht das Klavier für Jedermann? Und weshalb hat eine Kirche Hakenkreuzfenster?
Entdecken Sie 111 übersehene und unerhörte, verblüffende und verführerische Orte in Trier. Sie werden sich wundern – vor allem wenn Sie dachten, dort schon jeden Stein zu kennen …

Trier ist mehr als uralt. Römer, Ruinen und Relikte sind nur ein Teil der Anziehungskraft der ältesten Stadt Deutschlands. Entdecken Sie architektonische Eigentümlichkeiten, skurrile Skulpturen, versteckte Parks und gastronomische Geheimnisse. »In Würde altern« bekommt in Trier eine neue Bedeutung. Sehen Sie die Stadt aus neuen Perspektiven.
Rezension
Trierischer Volksfreund vom 23.05.2016
von Martin Recktenwald
111 Orte, die man in Trier gesehen haben muss - Neuer Reiseführer offenbart Geheimtipps
Mit dem neuen Reiseführer von Peter Bieg lässt sich Besonderes entdecken
(Trier) "111 Orte in Trier, die man gesehen haben muss" stellt Peter Bieg in seinem frisch erschienenen Buch vor. Touristische Hauptziele tauchen in diesem Führer nicht auf, es sind die weniger bekannten, aber ebenso charakteristischen trierischen Ecken. Sogar für Einheimische gibt es hier noch etwas zu entdecken.
In München während seines Studiums an der Journalistenschule griff Peter Bieg erstmals zu zwei Bänden aus der Reihe "111 Orte ..." des Emons-Verlags. Die darin vorgestellten Münchner Perspektiven hätten ihn zur Frage inspiriert: "Gibt es so etwas eigentlich auch für meine Heimatstadt Trier? Und wenn ja, wer hat es geschrieben und wo will er mich hinführen?" Wie sich durch eine Anfrage beim Verlag herausstellte, fehlte dieser Band noch in der inzwischen 200 Ausgaben umfassenden Reihe und so begann Bieg 2014 mit der Arbeit an "111 Orte in Trier ...".
Gemeinsam mit dem befreundeten Fotografen Maximilian Staub ist er losgezogen, hat Plätze und Menschen in der Domstadt aufgesucht und im Reiseführer verewigt. Manches wirkt durch optische Schönheit, etwa die Kirche Sankt Ambrosius in Trier-Nord - eine umgebaute, ehemalige Reithalle. Bei anderem hilft es, eine besondere Perspektive einzunehmen: Der Brunnen am Willy-Brandt-Platz ist dank einer fliegenden Drohnenkamera von oben zu betrachten und so wird auch die Doppelfunktion als Sonnenuhr anschaulich. Kulinarisches kommt ebenfalls nicht zu kurz. Ganz bewusst hat Bieg einige Restaurants und Kneipen mit aufgenommen und erzählt die besonderen Geschichten hinter dem Tresen. "Dass sie im ,NewK3’ gut thailändisch kochen können, wusste ich schon. Im Gespräch hat der Besitzer Peter Müller mir dann erzählt, dass er früher in Paris in einem Sternerestaurant gekocht hat", berichtet der Autor bei der Vorstellung seines Werks in der Trierer Buchhandlung Stephanus.

Ungewöhnlichen Menschen sind Bieg und Straub bei ihrem Rundgang vielerorts begegnet: Ob beim Aquarienverein im Avelertal oder im Regenschirmladen "Gisa-Schirm" in der Neustrasse. Gerade diese besonderen Blickwinkel bieten im Buch auch alteingesessenen Trierern Anregung für neue Entdeckungen. In die Recherche zu den 111 Orten sind neben Biegs persönlichen Favoriten Ideen aus dem Familien- und Freundeskreis ebenso eingeflossen wie Geheimtipps durch einen Ansprechpartner bei der Viezbruderschaft. Auf jeweils einer Text- und einer Fotoseite werden die ausgewählten Plätze vorgestellt. Im Bildtext findet sich stets noch ein kurzer Hinweis auf einen weiteren sehenswerten Ort.

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Luxemburger Wort vom 28.05.2016
von Marcus Stölb
Alte Stadt neu gesehen
Spurensuche jenseits von Touristenströmen: 111 Orte in Trier

Der Viehmarkt zählt zu den moderneren Plätzen Triers, einzig das unter einer riesigen Glasvitrine bewahrte Gestein erinnert an die Antike. Doch ohne es zu bemerken, tritt man römische Geschichte mit Füssen, denn ungezählte Passanten laufen über eine kaum mehr als einen Quadratmeter grosse Bronzeplatte: „Divo Augusto“ liest man, „dem göttlichen Augustus“ und Gründer der Stadt ist das flache Denkmal gewidmet. Die Platte ist noch neueren Datums, was es mit ihr auf sich hat, kann man nun nachlesen. Denn der „versteckte Mittelpunkt“ der Stadt ist einer von 111 auserwählten Orten in Trier, die man gesehen haben muss, meint der gebürtige
Trierer Peter Bieg.

Vor neun Jahren erschien der erste Band der Reihe „111 Orte, die man gesehen haben muss“. Köln, wo der Verlag Emons seinen Sitz hat, bildete den Auftakt, von Oldenburg bis Hong Kong reicht inzwischen das rund 200 Titel zählende Angebot. Die Reihe erfährt permanent Weiterungen, einmal geht’s um Geschäfte, dann um „111Orte der Wiener Küche“. Die Qualität der einzelnen Bände steht und fällt mit der Auswahl der Orte und natürlich den Texten der Autoren, und selbstverständlich mit den ganzseitigen Fotos.

Peter Bieg ist dieser Dreiklang in jeder Hinsicht geglückt. Es gelingt ihm, ortskundige Leser und selbst gebürtige Trierer mehrfach zu überraschen. Das gilt weniger für einen nicht mehr ganz so geheimen Geheimtipp wie das Café Mohrenkopf mit seiner einzigartigen Aussicht und dem nicht weniger einmaligen Angebot an selbst gebackenen Kuchen. Doch ob Olewiger Obelisk oder ehemaliges Leprosorium, oder Triers letzte Tramstation – Bieg nimmt den Leser mit auf eine Entdeckungstour durch eine Stadt, deren Charme sich nicht in ihren hinlänglich bekannten Welterbestätten erschöpft.

Auch Besuchern von Luxemburgs Schwesterstadt eröffnet das Buch allerhand neue Ziele für ihren nächsten Trier-Abstecher. Bieg lädt ein zu einer Spurensuche abseits der Touristenströme. So zum Bischof-Stein-Platz oder dem „Eisernen Haus“. Mit dem
Franzensknüppchen oder dem Felsenpfad finden sich auch Tipps für einen Ausflug über die Dächer der Stadt. Ein glückliches Händchen bewies Bieg bei der für die Reihe üblichen Auswahl an gastronomischen Empfehlungen: Der Autor konzentriert sich auf die originelleren Adressen Triers, die sich wohltuend vom üblichen Angebot abheben und mit Flair und Konzept punkten können.

In kurzen und kurzweilig geschriebenen Texten liefert Bieg 111 interessante Orten, an denen man die älteste Stadt Deutschlands neu entdecken kann. Was gleichermassen zur Qualität des Buches beiträgt, ist dessen Bebilderung. Fotograf Maximilian Staub zeichnet ein Blick für das aussergewöhnliche Detail aus, mit seinen Aufnahmen liefert er eine bildästhetische Professionalität ab, die allein schon den Kauf des Buches rechtfertigen und den hervorragenden Gesamteindruck des Bandes abrunden.
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Trierer Rathaus-Zeitung vom 31.05.2016

Mehr als 111 Antworten

Die Frage, was man von Trier gesehen haben muss, lässt sich sehr unterschiedlich beantworten. Natürlich die römischen Klassiker mit der Porta Nigra an der Spitze. Andere wollen ihren Gästen die Stadt auf einen Blick zu Füssen legen und fahren zum Aussichtspunkt auf dem Petrisberg oder an der Mariensäule. Wenn aber Freunde oder Verwandte schon häufiger in Trier waren, fragen sich Einheimische und Zugezogene oft, was diesmal auf dem Programm stehen kann. Nicht nur für diese Zielgruppe hat der Journalist Peter Bieg mit einem Faible für teilweise skurrile Details und fast vergessene Sehenswürdigkeiten seiner Heimatstadt einen neuen Band der Reihe mit 111 Orten gewidmet, die man in einer Stadt gesehen haben muss.

Dieses Buch war eigentlich längst überfällig, nachdem bereits vielen Städten im In- und Ausland, aber auch der umliegenden Moselregion, ein Band gewidmet wurde. Bieg beschränkt sich nicht auf die vorgegebenen 111 Antworten auf die Titelfrage und setzt auf Zusatztipps für weitere Erkundungen. Vom Petrusbrunnen auf dem Hauptmarkt lenkt er den Blick auf die Judengasse, von der Bastion an der Südallee auf die Synagoge und vom Franzensknüppchen auf die Partnerschaftsgärten. Mehrere Querverweise beziehen sich auf gastronomische Ziele. Andere Kneipen, Clubs und Restaurants, aber auch Läden zählt Bieg zu den 111 sehenswerten Orten.

Ausserdem präsentiert er mehrere Trierer Highlights in neuem Licht, setzt zum Beispiel die Porta Nigra in Beziehung mit der gründerzeitlichen Villa an der Südallee 18 und stellt einige bauliche Parallelen fest. Den Uni-Campus rückt Bieg durch mehrere Details ins Blickfeld, darunter Bibliothekslöwe Simba und die Eisenskulptur von Thomas Duttenhöfer, die nach Protesten wegen ihrer scharfen Kanten umziehen musste. Das 111 Orte-Buch mit Fotos von Maximilian Staub ist im Emons-Verlag erschienen.
Portrait
Peter Bieg, Jahrgang 1986, absolvierte die Deutsche Journalistenschule und studierte Journalismus, Pädagogik, Psychologie und Soziologie an den Universitäten München und Trier. In seiner Geburtsstadt Trier lebte er mehr als zwei Jahrzehnte und kehrt immer wieder gern zurück.

Maximilian Staub, Jahrgang 1986, besuchte die Bayerische Akademie für Fernsehen bei München, ist ausgebildeter Pilot und Master-Absolvent im internationalen Management. Seine Leidenschaft für die Fotografie entwickelte sich bereits während seiner Jugend und auf Reisen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 16.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95451-848-7
Reihe 111 Orte ...
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 20.5/13.6/2.5 cm
Gewicht 473 g
Abbildungen mit zahlreichen farbigen Fotos und 2 Karten
Auflage 3.. Auflage - Bearbeitet
Fotografen Maximilian Staub
Buch (Taschenbuch)
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