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Das Seehaus

Roman

Kate Morton

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Beschreibung

Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft

Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so gross ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt.

Siebzig Jahre später stösst Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld ...

"Die australische Bestsellerautorin Kate Morton läuft in 'Das Seehaus' wieder zu Hochform auf. Ihr neuer Roman erzählt von verbotener Liebe und tiefer Schuld."

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 624 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641139995
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Lake House
Dateigröße 2664 KB
Übersetzer Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Verkaufsrang 4976

Kundenbewertungen

Durchschnitt
82 Bewertungen
Übersicht
50
25
4
3
0

Tolle Geschichte, aber bitte lesen anstatt hören!
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 09.03.2021
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Der Klappentext verrät: „Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft.“ In Cornwall wird 1933 auf dem herrschaftlichem Landgut der Edevanes gefeiert. Mitten in der Nacht verschwindet der jüngste Sohn Theo spurlos. Entführt? Ermordet? Die Polizei wird es nie herausfinden, die Ermittlungen verlaufen im ... Der Klappentext verrät: „Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft.“ In Cornwall wird 1933 auf dem herrschaftlichem Landgut der Edevanes gefeiert. Mitten in der Nacht verschwindet der jüngste Sohn Theo spurlos. Entführt? Ermordet? Die Polizei wird es nie herausfinden, die Ermittlungen verlaufen im Sande. 70 Jahre später stösst die Polizistin Sadie auf ein verfallenes haus am See, und erfährt, dass hier damals ein Kind verschwunden ist. Sadies Neugier ist geweckt, und sie stellt auf eigene Faust Nachforschungen an, die sie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane führen wird. Und muss sich am Ende ihrer eigenen Vergangenheit stellen. Der Plot ist verheissungsvoll, und ich kann sagen: die Geschichte, die Ms Morton daraus gesponnen hat, war wirklich gut. Es wird abwechselnd aus der Vergangenheit und der Gegenwart berichtet, und abwechselnd werden die verschiedenen Charaktere und ihre Geschichten aufgerollt, so dass aus einer Vielzahl von kleinen Einzelsträngen ein dichtes Ganzes gewoben wird. Und wir begleiten Alice Edevane, die mittlere der drei Edevane Töchter und Schwester von Theo, wie sie im Rückblick die dramatischen Geschehnisse von damals aufarbeitet und im hier und heute Sadie dabei hilft, die Spuren miteinander zu verknüpfen. Und das ist jetzt der Punkt zu konstatieren: ich hätte besser das Buch gelesen als die gekürzte Hörbuchfassung zu nehmen. Es gibt hier nämlich durchaus sehr viele kleine einzelne Geschehnisse, die fürs ganze Bild relevant sind, bei denen ich beim Hören aber oft das Gefühl hatte, hier fehlt mir was. Es gibt sehr viele Protagonisten (die Edevanes haben selbstredend noch Freunde, Angestellte, diverse Beziehungen untereinander, und auch Sadie ist nicht alleine), sehr viel Emotionen, einige Twists in der Storyline, und ich hab mich bei Zuhören manchmal ein bisschen schwer getan, den Überblick nicht zu verlieren. Ich hab auch fast die ganze erste CD (von insgesamt 6) gebraucht, um mir den Überblick überhaupt erst zu verschaffen, weil gefühlt ständig neue Leute und Situationen in verschiedenen Epochen ohne fühlbare Pause aufgetreten sind. Das war ein bisschen anstrengend. Irgendwann war ich dann „drin“, und auch gepackt, aber das hat etwas gedauert, und ich denke, das lag an einigen Kürzungen des Textes. Was ich gut fand: Die Atmosphäre war toll. Die Charaktere sind „echt“, man war überall direkt dabei, ob in den Vorkriegsjahren in Cornwall, während des Krieges, oder auch im Heute mit Sadie und Bertie, ihrem Opa – der übrigens auch noch eine sehr tragende Rolle haben wird! – die Autorin versteht auf jeden Fall ihr Handwerk . Die Auflösung ganz am Ende kam unerwartet, da wäre ich nie drauf gekommen, und das finde ich immer super. Vorhersehbar ist hier nichts! Was mir weniger gefiel: das mache ich jetzt ausschliesslich am Hörbuch fest. Wie gesagt, für mich hat hier des Öfteren was gefehlt. Entweder Informationen, oder auch kleine Pausen beim Einsprechen. Gefühlt wurde manchmal übergangslos von einer Passage aus der Vergangenheit in eine Passage der Gegenwart gelesen, und ich hab mich dann gewundert, hups, was ist denn hier los. Und noch ein kleiner Kritikpunkt: Esther Schweins hat mich ein wenig hier enttäuscht. Ich finde sie als Schauspielerin echt toll, aber als Sprecherin ein wenig emotionslos. Zumindest hier bei diesem Projekt. Hmmm. Mein Fazit: Interessante und vielschichtige Story, mit unerwartetem Ausgang – aber bitte als „richtiges“ Buch lesen!

Einfach klasse
von einer Kundin/einem Kunden aus Neukirchen-Vluyn am 11.10.2020

Ich liebe dieses Buch!! Konnte es nicht weglegen. Ich war so traurig als es zuende war. Habe mir direkt noch ein anderes bestellt, weil die Autorin einfach wunderbar schreibt.

Generationen im Seehaus
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 02.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem prachtvollen Mittsommernachtfest auf dem herrlichen Landgut ihrer Familie entgegen. Noch ahnt niemand, dass die Ereignisse dieser Nacht die Familie auseinanderreißen werden. Siebzig Jahre später stößt die Polizistin Sadie auf ein verfallenes Haus am See. Sie erfährt, dass damals ein ... Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem prachtvollen Mittsommernachtfest auf dem herrlichen Landgut ihrer Familie entgegen. Noch ahnt niemand, dass die Ereignisse dieser Nacht die Familie auseinanderreißen werden. Siebzig Jahre später stößt die Polizistin Sadie auf ein verfallenes Haus am See. Sie erfährt, dass damals ein Kind verschwunden sein soll und die Suche nach der Wahrheit beginnt. Es ist ein wenig schwer, das Buch zu beurteilen. Im allgemeinen hat es mich wirklich sehr berührt und die Geschichte, die erzählt wurde, war sehr schön und mitreißend. Und trotzdem gab es diese kleinen Elemente, die verhindern, dass ich dem Buch fünf Sterne geben würde. Es spielt in mehreren Zeitzonen, zum einen in den dreißiger Jahren als auch in der Zukunft. Verschiedene Zeitebenen an sich stellen kein Problem dar, im Gegenteil, eigentlich sind sie sehr interessant, aber die Übergänge hier wurden nicht gut gemacht. Es ist sehr stockend und abrupt. Es waren auch keine fließenden Zeitzonen, sondern sprunghafte. Mal ist es 1933, dann wieder 2003, dann auf einmal ist man in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg, dann im zweiten Weltkrieg und und und. Das hat zu Orientierungslosigkeit geführt. Und auch das Ende hat bei mir keine Begeisterung ausgelöst. Bis zu etwa den letzten 40 Seiten ging es noch, aber danach hat es eine Wendung genommen, die einfach so unglaublich konstruiert war (ich benenne sie jetzt nicht, um nicht zu spoilern), dass der Story jede Glaubwürdigkeit genommen wurde. Das ist schade, denn außerhalb dieser zwei Punkte war das Buch sehr schön. Die rebellische Alice, die alles daran setzt, Schriftstellerin zu werden und ihren eigenen Kopf durchsetzen will, die so kühl und steif wirkende Eleanor, hinter deren äußeren Fassade eine so starke Frau steckt, die mutige und sture Sadie, die alles daran setzt, die Wahrheit zu erkennen und und und. In diesem Buch gibt es viele starke Frauen, für die man alle auf eine andere Art und Weise Sympathie hegt. Insgesamt also ein tolles Buch, wenn auch mit Schwächen.


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