Heringe schmecken hervorragend mit Nutella

100 Dinge, die ich in der Schwangerschaft gelernt habe

Alexandra Reinwarth

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Beschreibung

Die Schwangerschaft ist eine Zeit der Vorfreude, eine Zeit des Planens und der emotionalen Höhen und Tiefen. Die Hormone drehen durch, genauso wie der Appetit. Denn Schwangere haben schrecklichen Hunger – auf Fisch und Nutella. Sie weinen bei einer Fernsehdokumentation, weil die Schönheit der Wiesen so ergreifend ist, und sie bekommen eine Ahnung davon, wie Wale sich fühlen, wenn sie auf dem Festland gestrandet sind.
100 Dinge, die ich in der Schwangerschaft gelernt habe fasst die 100 lustigsten, aufreibendsten, aber auch schönsten Erlebnisse während der Schwangerschaft zusammen – ein wunderbar humorvolles Geschenkbuch für jede werdende Mutter.
– Der Bekannten einer Bekannten der Nachbarin ist während der Geburt etwas ganz, ganz Schlimmes passiert.
– Erkundigungen nach der genauen Gewichtszunahme verstummen schlagartig, wenn man die Frage zurückgibt.
– Man kann laufen, obwohl man seine Füsse nicht sieht!

Alexandra Reinwarth ist Autorin. Sie hat unter anderem bereits Das Sexprojekt und Das Glücksprojekt für mvg sowie den Chick Code für riva geschrieben. Sie lebt in der Nähe von Barcelona und trat schon in diversen Talkshows und Sendungen auf.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 96
Erscheinungsdatum 15.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86883-842-8
Verlag Riva
Maße (L/B/H) 14.8/14.4/1.2 cm
Gewicht 169 g

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"Das ist das Los der Abtrünnigen"
von Dr. M. am 17.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Einen solchen Satz mussten sich die Autorin dieses Buches und andere Frauen anhören als ihnen ein Video über die Hinrichtung von Männern ihres Volkes vorgeführt wurde, das sich ihre Sklavenhalter zur eigenen Erbauung ansahen. Jinan, ihre Familie und andere eines jesidischen Dorfes im Irak wählten auf ihrer Flucht vor den heranrü... Einen solchen Satz mussten sich die Autorin dieses Buches und andere Frauen anhören als ihnen ein Video über die Hinrichtung von Männern ihres Volkes vorgeführt wurde, das sich ihre Sklavenhalter zur eigenen Erbauung ansahen. Jinan, ihre Familie und andere eines jesidischen Dorfes im Irak wählten auf ihrer Flucht vor den heranrückenden IS-Horden die Straße und nicht den Weg durchs Gebirge. Das wurde ihnen zum Verhängnis. Was dann weiter geschah ist für europäische Verhältnisse (noch) unvorstellbar. Liest man diesen Bericht, dann kommen nach einer Weile historische Vergleiche in den Kopf. Die ganze Beschreibung erinnert das eigene Gedächtnis an Dinge die man einst in der Schule über eine dunkle Zeit der deutschen Geschichte gelernt hat. Ein Zufall ist das keineswegs. Die Versklavung jesidischer Frauen, wie sie in diesem Bericht beschrieben wird, die Umstände, das Auftreten der IS-Schergen und die Begründung für dieses Verhalten sind der Auswuchs einer faschistischen Ideologie, die auf einer Selbsterhebung ihrer Vertreter über andere Menschen beruht. Sie entsteht - und das kann man an vielen Stellen dieses Buches nachlesen - aus der Gewissheit, den einzig richtigen Glauben zu vertreten, dessen Befolgung zu Höherem beruft und alle diejenigen mit Strafen bis hin zum Tode belegt, die sich weigern, diesem Glauben zu folgen oder ihn auch nur anzunehmen. Dieser Glaube ist der Islam, den der IS in seinem Kalifat wieder in seiner ursprünglichen Form zur Geltung bringen will. Dabei kann er sich wörtlich auf den Koran berufen, denn all die Taten, die in diesem Bericht beschrieben werden, führte einst auch der Prophet dieses Glauben höchst selbst aus. Das ist nicht bestreitbar, wenn man die Quellen des Islam als wahr annimmt. Dieses Buch gibt auch einen gewissen Einblick in den sozialen Hintergrund der IS-Leute. Es handelt sich bei ihnen wohl zumeist um brutale, wenig intelligente und in ihren Ursprungsländern sozial kaum erfolgreiche Männer, die sich in ihrem Kalifat nun austoben und mit ihrer Kriegsbeute tun und lassen können, was sie wollen. Selbstverständlich nach den Regeln des Propheten für Ungläubige. Wer möchte, kann sich im heiligen Buch dieser vorgeblichen Religion gerne über die phantasievollen Möglichkeiten erkundigen. Vielleicht lernt der Suchende dabei auch (was allerdings auf den ersten Blick nicht ganz so einfach zu erkennen ist), dass die guten Dinge im Koran, immer nur für die Muslime selbst gelten, nicht aber für die Ungläubigen. Jinan und die anderen Frauen aus diesem Bericht haben das am eigenen Körper durchleben können. Man kann jedem Interessierten dieses Buch nur empfehlen, denn es zeigt die Abgründe des Islam. Was im Kalifat des IS passiert, ist kein extremistisches Fehlverhalten, sondern die Realisierung von Anweisungen des Propheten, die wortwörtlich im Koran stehen. Dass Jinan am Ende dieses fast ein Jahr andauernde Märthyrium überlebt hat, verdankt sie dem Mut, den sie und die anderen gefangenen Frauen bewiesen haben, als sich eine Fluchtmöglichkeit ergab. Menschen im Westen sollten sich solche Berichte aufmerksam durchlesen, denn unsere Gesellschaften sind weder die Brutalität, noch die Entschlossenheit gewöhnt, mit der diese mittelalterlichen Horden vorgehen. Alles ist verlierbar, wenn man den Willen zur Verteidigung zivilisatorischer Errungenschaften aufgibt und naiv genug ist, um die Zeichen an der Wand nicht sehen zu wollen. Ein erschütterndes Buch.


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