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Panikherz

Abschied von der Nacht: Benjamin von Stuckrad-Barres Comeback Er wollte genau da rein: zu den Helden, in die rauschhaften Nächte – dahin, wo die Musik spielt. Erst hinter und dann auf die Bühne. Unglaublich schnell kam er an, stürzte sich hinein und ging darin fast verloren. Udo Lindenbergs rebellische Märchenlieder prägten und verführten ihn, doch Udo selbst wird Freund und später Retter. Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt eine Geschichte, wie man sie sich nicht ausdenken kann: Er wollte den Rockstar-Taumel und das Rockstar-Leben, bekam beides und folgerichtig auch den Rockstar-Absturz. Früher Ruhm, Realitätsverlust, Drogenabhängigkeit. Und nun eine Selbstfindung am dafür unwahrscheinlichsten Ort – im mythenumrankten »Chateau Marmont« in Hollywood, in das ihn Udo führte. Was als Rückzug und Klausur geplant war, erweist sich als Rückkehr ins Schreiben und in ein Leben als Roman. Drumherum tobt der Rausch, der Erzähler bleibt diesmal nüchtern. Schreibend erinnert er sich an seine Träume und Helden – und trifft viele von ihnen wieder. Mit Bret Easton Ellis inspiziert er einen Duschvorhang, er begegnet Westernhagen beim Arzt und Courtney Love in der Raucherecke und geht mit Thomas Gottschalk zum Konzert von Brian Wilson. Andere sind tot und werden doch gegenwärtig, Kurt Cobain, Helmut Dietl. Stuckrad-Barre erzählt mit seiner eigenen Geschichte zugleich die Geschichte der Popkultur der letzten 20 Jahre. »Panikherz« ist eine Reise in die Nacht, eine Suche nach Wahrheit, eine Rückkehr aus dem Nebel.
Rezension
»Stuckrad-Barre hat den Kampfhund Erinnerung gereizt, und herausgekommen ist ein grosses Buch, ein Buch, das bleiben wird, weil er sein Leben in die Waagschale geworfen hat, um Ruhm und Erfolg zu erlangen.«
Portrait
Benjamin von Stuckrad-Barre, 1975 in Bremen geboren, ist Autor von »Soloalbum«, 1998, »Livealbum«, 1999, »Remix«, 1999, »Blackbox«, 2000, »Transkript«, 2001, »Deutsches Theater«, 2001, »Festwertspeicher der Kontrollgesellschaft – Remix 2«, 2004, »Auch Deutsche unter den Opfern«, 2010, »Panikherz«, 2016, »Nüchtern am Weltnichtrauchertag«, 2016 und »Ich glaub, mir geht’s nicht so gut, ich muss mich mal hinlegen – Remix 3«, 2018.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 576 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783462315752
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Dateigröße 2681 KB
Verkaufsrang 2.851
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
15
1
1
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 24.01.2019
Bewertet: anderes Format

Von familären Schreck- & künstlerischen VorBildern, von der Macht poppigen Posens & grosser Leere unter der Oberfläche eitler Hőhenflüge. In den kurzweiligen Pointen funktionierts.

von einer Kundin/einem Kunden am 27.08.2018
Bewertet: anderes Format

Der Leser wird schonungslos hineingezogen in dieses Buch. Lassen Sie sich mitreissen! Das Besondere ist die Freundschaft zu Udo Lindenberg.

Trotz Panik heiter weiter
von einer Kundin/einem Kunden am 17.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Benjamin Stuckrad-Barre schafft es, auf sehr unterhaltsame Art, Biografie mit deutscher Pop-Zeitgeschichte zu verbinden. Über allem steht Udo Lindenberg, der für den Autoren Idol, Freund und Familie zugleich geworden ist. Das grandiose Scheitern des Autoren erlebt der Leser eindrucksvoll doch niemals sentimental. Der Erzähler schildert seine zahlreichen Begegnungen mit... Benjamin Stuckrad-Barre schafft es, auf sehr unterhaltsame Art, Biografie mit deutscher Pop-Zeitgeschichte zu verbinden. Über allem steht Udo Lindenberg, der für den Autoren Idol, Freund und Familie zugleich geworden ist. Das grandiose Scheitern des Autoren erlebt der Leser eindrucksvoll doch niemals sentimental. Der Erzähler schildert seine zahlreichen Begegnungen mit Showgrößen wie Gottschalk, Westernhagen und Schmidt interessant und nah. Ein überraschend kurzweiliges, humorvolles und ehrliches Buch. Nicht nur für Udo-Fans!