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Glückskinder

Warum manche lebenslang Chancen suchen - und andere sie täglich nutzen

Hermann Scherer

(3)
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Beschreibung

Der Fisch springt nicht an den Haken …

… und das Reh läuft nicht vor die Flinte. Genauso will auch die Chance gejagt sein. Glückskinder wissen das. Statt darauf zu warten, dass ihnen alles Gute einfach in den Schoss fällt, setzen sie ihre Chancenintelligenz ein: die Fähigkeit, Chancen zu erkennen und zu nutzen - und zwar die richtigen! Scherer macht in seinem Spiegel-Bestseller klar, was man über Chancen wissen muss, um selbst zum Glückskind zu werden.

"Die Sorte Glück, die ich meine, wenn ich von Glückskindern spreche, ist der Zustand des Glücklichseins, der nicht durch einen zufälligen Glückstreffer hervorgerufen wird, sondern durch eine Art zu leben, die einem ermöglicht, dauerhaft Chancen zu entdecken und zu nutzen. Um diese Glückskinder und ihren besonderen Chancenblick geht es in diesem Buch." Hermann Scherer

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 237
Erscheinungsdatum 12.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-593-50587-9
Verlag Campus
Maße (L/B/H) 22.1/14.4/2.7 cm
Gewicht 435 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 30989

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Eines der schlechtesten Bücher welche ich je gelesen habe
von Julia aus Wien am 26.02.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch bzw der Autor strotzt nur so von Überheblichkeit, seine Spartipps sind einfach nur dreiste Möglichkeiten am Verlust anderer zu profitieren. In jedem zweiten Satz schwingt der scheinbar erreichte Erfolg mit, welcher jedoch so nicht festgestellt werden kann. Finger weg von diesem „Ratgeber“

Grossartig
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 24.02.2019
Bewertet: Format: eBook (PDF)

Hermann Scherer macht immer wieder Freude zu lesen. Er versteht es einen geistig in den Hintern zu treten und zum Denken anzuregen, wie es nur wenige können. Dabei blickt er immer wieder weit über den Horizont hinaus und ermutigt einen ruhig einmal die eigenen Grenzen neu zu überdenken.

Unzufrieden !!
von einer Kundin/einem Kunden aus Pirna am 11.09.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Als Geschenk verpacken lassen, dies sah so schlecht aus das man es selber neu verpacken musste und dabei auch noch festgestellt das das Buch verschmutzt war. Auf das Beschwerdeschreiben reagiert seit 5 Tagen niemand.


  • Artikelbild-0
  • SUCHMODUS - Warum kaum jemand den Expresslift im Empire State Building benutzt

    Ich halte mich für ziemlich erfolglos. Das soll gar keine Koketterie sein; natürlich weiss ich, dass ich gemessen an allgemeinen Massstäben durchaus erfolgreich bin, und damit meine ich nicht nur das Materielle, sondern auch Aspekte wie: wunderschöne Dinge erleben, zu den aufregendsten Orten der Welt reisen, spannende Menschen kennen lernen, mit wunderschönen Frauen zusammen gewesen sein.

    Eine dieser wunderschönen Frauen in meinem Leben hat einmal zu mir gesagt: "Mein Gott, Hermann, jetzt sei halt endlich zufrieden!"

    Und als sie dann in mein unzufriedenes Gesicht geschaut hat, versuchte sie mir zu erklären, wie das geht, das Zufriedensein: "Schau, vergleich dich doch mal mit den Menschen um uns herum. Für die meisten von denen bist du in vielerlei Hinsicht bereits dort, wo sie erst noch hinwollen. Kannst du das nicht sehen? Kannst du dann nicht zufrieden sein mit dir und deinem Leben?"

    Nein. Kann ich nicht. Ich sehe das nicht, was die meisten Menschen wollen, sondern schaue nur auf die paar wenigen, die dort sind, wo ich noch hin will. Ich suche Chancen, um das zu schaffen, denn ich will so schnell und so weit wie möglich weg vom Status quo. Und das macht mich zu einem unausstehlichen Menschen. Ich weiss das. Ich kann mich ja oft selbst nicht leiden.

    Eine Sache, die ich mir selbst fast nicht verzeihen kann, ist, wie dumm ich manchmal bin. Dann habe ich Sorgen und verschwende meine Kreativität, um mir die schlimmsten Szenarien auszumalen, die mich ereilen könnten, anstatt meine Kreativität einzusetzen, um nützlichere Dinge zu kreieren als schlechte Gefühle. Eine Hauptsorge, die mich dann umtreibt, ist, ich geb's zu: es nicht zu schaffen.

    Ich habe dann auch Angst, dass ich mein Leben bislang vergeigt habe und dass ich mich in meinen Selbsttäuschungsmechanismen bequem eingerichtet habe und der Tod täglich näher kommt, während ich nicht weiss, wie weit er noch entfernt ist. Ich hadere dann bitterlich mit den Problemen, mit denen ich mich herumschlage, anstatt sie als das zu erkennen, was sie sind: Chancen in Verkleidung.

    In diesen Momenten weiss ich auch nicht mehr, was ich von Herzen gerne will, ich zweifle, ob meine Entscheidungen falsch gewesen sind, dabei weiss ich doch, dass es eigentlich gar kein Richtig oder Falsch gibt, sondern nur echte Chancen oder scheinbare Chancen. Nur kann ich dann den Unterschied zwischen den beiden Kategorien nicht mehr erkennen, weil meine Visionen verschwommen sind und ich das Zielbild meines Lebenspuzzles nicht mehr sehen kann.

    Skeptisch bin ich dann auch noch! Ich begegne den Menschen mit meinem Zweifeln, und damit lernen diese Menschen mehr über mich als ich von ihnen. Sie spüren mein unausgesprochenes Nein zu ihnen, das einzig und allein die Funktion hat, mir selbst zu ersparen, mich zu verändern, dazuzulernen, mich aufzuraffen, etwas Neues zu erkennen. Skeptisch bin ich dann auch mir selbst gegenüber, denn ich misstraue mir, ob ich noch lange genug lebe, um beispielsweise ein guter Redner oder ein ernstzunehmender Autor zu werden. Nicht einmal der Zeit traue ich dann mehr, obwohl ich weiss, wie viel sie bewirken kann. Und ich scheue dann die Investitionen, die nötig sind, um voranzukommen, zweifle, ob es sich lohnen wird, so viel Zeit und Geld in meine Ziele zu stecken. Ob das jemals wieder herausguckt?

    Ausserdem komme ich mir dann auf alberne Weise egozentrisch vor und frage mich: Kommt es überhaupt darauf an, was ich einzelner kleiner Trottel im Leben will? Sollte ich nicht viel mehr geben und helfen und mich um andere Menschen sorgen? Bin ich am Ende gar kein sozialer Mensch, sondern ein egoistischer Idiot, das Feindbild der halben Gesellschaft? Dabei weiss ich doch eigentlich genau, wie viel ich gebe und dass ich das nur kann, weil ich zuvor meinen Beitrag zum wirtschaftlichen Wachstum geleistet habe, indem ich selbst wirtschaftlich gewachsen bin. Ich weiss ei
  • Inhalt

    7 Suchmodus - Warum kaum jemand den Expresslift im Empire State Building benutzt

    32 Zweckoptimismus - Warum die Menschen nicht loslassen

    57 First Life - Warum das Leben keine Generalprobe ist

    79 Trugschluss - Warum die Sonderangebote des Lebens zu billig sind

    97 Unterlasser - Warum im Wartezimmer der Perfektion die Kassenpatienten der Veränderung sitzen

    119 Vergeigt - Warum wir unglücklich sterben

    136 Zuteilungsstau - Wie viele Chancen jeder im Leben bekommt

    160 Durchbrüche - Warum Verwirrung unser bester Zustand ist

    176 Filter - Was Wald, Bäume und Lichtungen mit Komplexitätskompetenz zu tun haben

    193 Durchblick - Wie Glückskinder am Anfang das Ende denken

    211 CQ - Wie Chancenintelligenz Glückskinder zu Entscheidungen führt

    227 Win-Win-Win - Eine Anleitung zum sozialen Individualismus

    236 Register