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Totenlied

Thriller

Eine verstörende Melodie, ein tragisches Schicksal, ein tödliches Geheimnis ...

Von einer Italienreise bringt die Violinistin Julia Ansdell als Souvenir ein altes Notenbuch mit nach Hause. Es enthält eine handgeschriebene, bislang völlig unbekannte Walzerkomposition. Julia ist fasziniert von dem schwierigen Stück, doch jedes Mal, wenn sie die aufwühlende Melodie spielt, geschehen merkwürdige Dinge. Etwas Bösartiges geht von dem Walzer aus, etwas, was das Wesen von Julias dreijähriger Tochter auf beunruhigende Weise zu verändern scheint. Weil niemand ihr Glauben schenkt, reist Julia heimlich nach Italien, um nach der Herkunft der mysteriösen Komposition zu forschen ...

Rezension
„Totenlied ist kein typischer Gerritsen-Thriller, aber es hat eine starke Idee, die die Spannung bis zum Schluss trägt.“
Portrait
So gekonnt wie Tess Gerritsen vereint niemand erzählerische Raffinesse mit medizinischer Detailgenauigkeit und psychologischer Glaubwürdigkeit der Figuren. Bevor sie mit dem Schreiben begann, war die Autorin selbst erfolgreiche Ärztin. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit dem Thriller »Die Chirurgin«, in dem Detective Jane Rizzoli erstmals ermittelt. Seither sind Tess Gerritsens Thriller um das Bostoner Ermittlerduo Rizzoli & Isles von den internationalen Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Maine.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.07.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641183448
Verlag Limes Verlag
Dateigröße 1301 KB
Übersetzer Andreas Jäger
Verkaufsrang 15.337
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
54 Bewertungen
Übersicht
29
18
4
1
2

Musik der Leidenden
von Hortensia13 am 18.01.2019

In Rom findet die Violinistin Julia Ansdell ein altes Notenbuch mit einer handgeschriebenen, bislang völlig unbekannten Walzerkomposition in einem Antiquariat und kauft es als Souvenir für sich. Zuhause freut sie sich endlich das Musikstück spielen zu können. Doch kaum ertönen die ersten Töne, verändert sich Julias dreijähriger Tochter auf... In Rom findet die Violinistin Julia Ansdell ein altes Notenbuch mit einer handgeschriebenen, bislang völlig unbekannten Walzerkomposition in einem Antiquariat und kauft es als Souvenir für sich. Zuhause freut sie sich endlich das Musikstück spielen zu können. Doch kaum ertönen die ersten Töne, verändert sich Julias dreijähriger Tochter auf beunruhigende Weise. Niemand glaubt Julia und deshalb macht sie sich heimlich nach Venedig auf, um nach der Herkunft der mysteriösen Komposition zu forschen. Dabei entdeckt sie Ungeheuerliches. Super toll fand ich, dass das Thema Musik als roter Faden im Mittelpunkt stand. Der Erzählstrang mit Julia wirkt mysteriös und horrorangehaucht. Schon fast Stephen King like. Das überraschte mich, da ich so einen Stil von Tess Gerritsen nicht erwartet habe. Der zweite Erzählstrang handelt von den Anfängen des Zweiten Weltkriegs in Venedig und ist sehr erschütternd. Ich fand es spannend zu lesen, was in dieser Stadt mit den Juden geschah, die eigentlich nur als Touristenmagnet bekannt ist. Das Ende kam zwar unerwartet, aber ich fand die Auflösung zu plötzlich. Trotzdem finde ich das Buch packend und es beschäftigt mich noch jetzt, nachdem ich es gelesen habe. Ich kann es wirklich empfehlen.

Ohne roten Faden
von einer Kundin/einem Kunden am 11.01.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Noten, die Julia aus Italien mitbringt, scheinen ein dunkles Geheimnis zu haben; immer wenn sie den unveröffentlichten Walzer spielt, geschehen schreckliche Dinge... Das Buch beginnt vielversprechend - mysteriös und in flottem Tempo, wie ein 'gewöhnlicher' Thriller - als sich dann aber einzelne Kapitel um eine italienische Familie in den... Die Noten, die Julia aus Italien mitbringt, scheinen ein dunkles Geheimnis zu haben; immer wenn sie den unveröffentlichten Walzer spielt, geschehen schreckliche Dinge... Das Buch beginnt vielversprechend - mysteriös und in flottem Tempo, wie ein 'gewöhnlicher' Thriller - als sich dann aber einzelne Kapitel um eine italienische Familie in den 1930ern drehen, verliert die Geschichte an Tempo und driftet ein wenig in die Schiene einer Vorkriegsfamiliengeschichte ab. Umso irritierender wirken die folgenden Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart, welche letztendlich in einem etwas enttäuschenden Ende münden. Eine gewagte Mischung zwischen Thriller und Familiengeschichte, gut runter zu lesen, aber sicher nicht das beste Buch von Tess Gerritsen.

Ungewöhnliche Geschichte mit viel Spannung
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 12.09.2018
Bewertet: Medium: H?rbuch-Download

Julia Ansdell erwirbt in Rom in einem Antiquitätenladen ein Notenheft, indem sich auch eine einzelne Komposition eines Walzers befindet. Zuhause in den USA beginnt die Musikerin sich mit dem Stück auseinander zu setzen, doch jedes Mal wenn sie den Walzer ,,Incendio" auf ihrer Violine einüben will, tut ihr kleine... Julia Ansdell erwirbt in Rom in einem Antiquitätenladen ein Notenheft, indem sich auch eine einzelne Komposition eines Walzers befindet. Zuhause in den USA beginnt die Musikerin sich mit dem Stück auseinander zu setzen, doch jedes Mal wenn sie den Walzer ,,Incendio" auf ihrer Violine einüben will, tut ihr kleine Tochter Lily etwas Schreckliches. Doch kann es wirklich sein, dass die merkwürdige und unveröffentlicht Komposition dafür verantwortlich ist?... . Tess Gerritsen hat hier eine sehr spannende und authentische Handlung entworfen, die aus meiner Sicht allerdings nur wenig mit einem Thriller zu tun hat. Hier gibt es keinen Kriminalfall, der aufgeklärt werden müsste, sondern die eigentliche Spannung entsteht durch das unheimliche Verhalten der kleinen Lily. Mir hat das Hörbuch von Anfang an gefallen, aber an die ungewöhnliche rauchig klingende Stimme der Sprecherin Mechthild Großmann musste ich mich erst einmal gewöhnen. Die Handlung an sich hatte mich allerdings sofort gepackt und ich war sehr gespannt darauf, wie die Autorin alles logisch auflösen möchte. Besonders gut gefallen hat mir, dass sich die Geschichte in Gegenwart und Vergangenheit aufsplittet und man abwechselnd aus Julias Perspektive und später aus der des Italieners Lorenzo alles miterlebt. Julia ist eine sympatische Protagonistin, in die ich mich sofort hineinversetzen konnte. Besonders, als ihr niemand wegen ihrer Tochter glaubt, habe ich mit ihr mitgelitten. Allerdings habe selbst ich manchmal an ihrer Wahrnehmung gezweifelt. Lorenzo, der in den 1940er Jahre in Italien lebt, habe ich ehrlich gesagt in diesem Buch gar nicht erwartet. Er ist ein sehr talentierter Musiker, den leider wie vielen anderen Menschen zu seiner Zeit ein furchtbares Schicksal ereilt. Tess Gerritsen hat hier eine sehr spannende Geschichte geschrieben, die so auch wirklich hätte passieren können. Sie löst am Ende alles auch logisch auf. Besonders gut fand ich auch, dass man am Ende des Hörbuchs auch einmal ,,Incendio" hören kann. Mechthild Grossmann hat eine ungewöhnliche Stimme, die erst einmal gar nicht zu den Figuren, wie der kleinen Lily zu passen scheint. Wenn man sich aber an ihren Klang gewöhnt hat, möchte man sie nicht mehr missen. So habe ich nachher den Eindruck gehabt, dass Frau Grossmann sogar zur Spannung der Geschichte beiträgt, weil sie alles mit viel Gefühl und guter Betonung vorträgt. Insgesamt ist ,,Totenlied" ein spannendes Hörbuch, welches zwar in eine ganz andere Richtung verläuft, als ich es erwartet habe, aber mich letztendlich doch überzeugen konnte. Gerne empfehle ich es hier weiter.