Der Wind war es (eBook)

Natasa Dragnic

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Beschreibung

Die Liebe - eine Naturgewalt.
Mai auf der kroatischen Insel Brac¿. Eine junge Laientheatergruppe aus München verbringt einige Wochen in einem winzigen, abgeschiedenen Dorf am Meer: Stefan, der ambitionierte Autor, mit seiner Freundin Barbara. Anton, der Regisseur, der alles auf eine Karte gesetzt hat. Michael, der charismatische Germanistikstudent. Katrin, die heimlich in Michael verliebt ist und immer bestrebt, die richtige ihrer drei Brillen aufzusetzen. Und Lisa, die Medizinstudentin, die ihre gewohnte Zurückhaltung auf dieser Reise aufgeben wird. Im Gästehaus von Barbaras Tante Julia wollen die Schauspieler proben, schlafen, essen - und begegnen sich hier auf engstem Raum. Zunächst scheint ihnen noch die Sonne. Doch dann
bricht der Wind herein, der wilde, launische, gefährliche Südwind Jugo. Er tobt und wütet, macht die Köpfe wirr, wirbelt durcheinander, weckt Leidenschaften, lockt Gefühle hervor, schürt Eifersucht. Danach ist nichts, wie es war. Als am Morgen nach der letzten Sturmnacht ein Mitglied der Gruppe tot aufgefunden wird, sitzt der Schock tief. Wer bin ich, was ist das Leben? Wohin gehöre ich? Und gibt es nur diesen Augenblick? Fragen, die sich mit existenzieller Dringlichkeit stellen, als es Abschied nehmen heisst - von einem von ihnen, von der Insel und vom Meer.

- Sprachgewaltig und von emotionaler Wucht: ein Roman über
die Kraft der Liebe und der Natur

- Komponiert mit der Dichte eines Kammerspiels: 11 Personen
und ein Hund, durch einen tosenden Sturm von der Welt abgeschottet, zurückgeworfen auf sich selbst, die eigenen Gefühle, Begierden, Sehnsüchte und Ängste

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 216 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783869136967
Verlag Ars vivendi Verlag
Dateigröße 1452 KB
Verkaufsrang 43823

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Der Sturm war’s
von leseratte1310 am 15.06.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sechs junge Leute reisen auf die kroatischen Insel Brač, um ein Theaterstück einzustudieren. Barbaras Tante Julia stellt die Unterkunft in dem kleinen, abgeschiedenes Dorf, wo sie Wochen gemeinsam verbringen wollen. Die Mitglieder der Gruppe sind so unterschiedlich wie ihre Motive an der Sache teilzunehmen. Da bleiben Schwi... Sechs junge Leute reisen auf die kroatischen Insel Brač, um ein Theaterstück einzustudieren. Barbaras Tante Julia stellt die Unterkunft in dem kleinen, abgeschiedenes Dorf, wo sie Wochen gemeinsam verbringen wollen. Die Mitglieder der Gruppe sind so unterschiedlich wie ihre Motive an der Sache teilzunehmen. Da bleiben Schwierigkeiten nicht aus. Anton ist der Regisseur. Er hat große Pläne, denn er will mit dem Ergebnis einen Preis gewinnen und sich davon eine neue Existenz aufbauen. Stefan, der ambitionierte Autor ist mit Freundin Barbara angereist. Dazu kommen die Studenten Michael, Lisa und Katrin, die als Darsteller fungieren. Michael ist ein charismatischer Typ, in den Katrin heimlich verliebt ist. Lisa ist eher zurückhaltend. Als dann noch weitere Akteure dazukommen und dann der Sturm Jugo wütend, wird es dramatisch. Alle unter der Oberfläche gehaltenen Emotionen dringen plötzlich hervor und nichts bleibt wie es war. Der ruhende Pol in diesem spannungsgeladenen Chaos sind Tante Julia und Toma, der Freund ihres verstorbenen Mannes. Die Sprache ist poetisch, kraftvoll und reich an Bildern. Die Atmosphäre dieses kleinen Ortes am Meer kommt gut herüber. Ein emotionaler und sprachgewaltiger Roman mit einem überraschenden Ende.

Ein Sturm, der alles und nichts verändert
von LottiLiest aus Koblenz am 22.05.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Sie werden sich verlieben, lieben, streiten, weinen, alles zum Teufel schicken, hassen, sich verzeihen und irgendwann dann doch weiterziehen, wieder weggehen.“ (Seite 26) Sechs junge Erwachsene reisen nach Kroatien. Vier von ihnen, um ein Theaterstück zu proben, einer um zu sehen, wie sein Stück zum Leben erwacht und eine, um... „Sie werden sich verlieben, lieben, streiten, weinen, alles zum Teufel schicken, hassen, sich verzeihen und irgendwann dann doch weiterziehen, wieder weggehen.“ (Seite 26) Sechs junge Erwachsene reisen nach Kroatien. Vier von ihnen, um ein Theaterstück zu proben, einer um zu sehen, wie sein Stück zum Leben erwacht und eine, um alte Gefühle wiederzufinden. Dass ihre Anreise bereits mehr als holprig und gefährlich beginnt, ist nur ein Vorgeschmack, auf dass, was sie erwartet – und nicht nur sie, auch die Gefühle der Gastgeberin und ihres alten Freundes werden ordentlich durcheinandergerüttelt. Nataša Dragnić ist für mich wirklich eine Künstlerin der Worte. Es ist einfach atemberaubend, wie sie es schafft, die Naturgewalten zu beschreiben. Zuerst zieht das Meer alle, inklusive den Leser, in seinen Bann. Darauf folgt der Sturm, Jugo. Und was dieser bewirkt ist so facettenreich, eine Achterbahn der Emotionen. Zwar sind die jungen Leute gekommen, um sich auf ihre Rollen vorzubereiten, dass sie aber Teil eines Theaterstücks, das sich Leben nennt, sind, ist ihnen nicht bewusst. Sorgsam werden Gefühle aufgebaut und wieder über den Haufen geworfen, Pläne geschmiedet und wieder verworfen und am Ende sind das, was bleibt, das Meer und die Wolken. Tiefgründige, innige Moment, die oft auf sehr theatralische Weise dargestellt werden, machen Der Wind war es zu etwas besonderem, einer eigenen Naturgewalt, die mich gefesselt hat. Ist man am Ende des Buches angelangt, wird einem klar, dass zwischen den Zeilen so viel mehr steckt, als man beim ersten Lesen vermutet und man möchte am liebsten noch einmal von vorn beginnen, um auch ja kein Geheimnis, keine versteckte Andeutung zu verpassen. Man möchte, dass der Sturm nie endet und doch möchte man sehen, was er mit sich gerissen, neues geschaffen hat und was standhaft geblieben ist.

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