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Mansfield Park

Jane Austen

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Beschreibung

Der Hauptcharakter ist Fanny Price, die Zweitälteste einer armen, kinderreichen Familie. Sie wird nach Mansfield Park geholt, um dort bei einer Schwester ihrer Mutter, Lady Bertram, zu leben, die mit dem reichen Sir Thomas verheiratet ist. Dort wächst sie mit ihren vier Cousins und Cousinen heran: Tom, Edmund, Maria und Julia. Während Tom, Maria und Julia sie nie als ihnen gleichwertig behandeln, ist Edmund wirklich nett zu ihr und behandelt sie als seinesgleichen. Sie wird in Mansfield Park zwar geduldet, aber wirklich willkommen ist sie nicht. Obwohl sie während ihrer Kindheit dort oft sehr unglücklich ist, wächst sie mit einem starken Gefühl für Anstand und Tugend heran und bleibt ihrem älteren Bruder William eng verbunden, der zur Royal Navy gegangen ist. Mit den Jahren wird ihre Dankbarkeit für Edmunds Güte und Freundlichkeit mehr und mehr zu Liebe.

Jane Austen wurde 1775 in Steventon (Hampshire) als Tochter eines Landpfarrers geboren. Sie gilt als die herausragendste Vertreterin des englischen Gesellschaftsromans. Mit ihrem ersten großen Werk Sense and Sensibility (1811) wandte sie sich gegen die zeitgenössische empfindsame Literatur, statt dessen schilderte sie das alltägliche, scheinbar ausgeglichene Leben des Bürgertums sowie des niederen Adels. Weitere wichtige Werke von Jane Austen: Stolz und Vorurteil (1813, Dt. 1948), Emma (1818, dt. 1961) und Mansfield Park (1814, Dt. 1968). Jane Austen starb 1817 im Alter von einundvierzig Jahren an Tuberkulose. Erst nach ihrem Tod wurde sie als Schriftstellerin anerkannt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 493 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.04.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783958496408
Verlag Re-Image Publishing
Dateigröße 738 KB

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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2
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Nicht der beste Austen
von KittyCatina am 03.02.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nachdem mir „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen so gut gefallen hat und zu einem meiner absoluten Lebenshighlights wurde, habe ich nun mein Glück mit diesem Buch probiert und muss sagen, dass es, obwohl es noch immer in Ordnung war, leider so gar nicht damit mithalten konnte. Da ich bereits wusste, dass der Schreibstil der ... Nachdem mir „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen so gut gefallen hat und zu einem meiner absoluten Lebenshighlights wurde, habe ich nun mein Glück mit diesem Buch probiert und muss sagen, dass es, obwohl es noch immer in Ordnung war, leider so gar nicht damit mithalten konnte. Da ich bereits wusste, dass der Schreibstil der Autorin, ihrer Zeit gemäß, eher hochtrabend und gestelzt ist, hatte ich mich dazu entschieden, das Hörbuch zur Hilfe zu nehmen, was auch ganz gut geklappt hat, denn es macht wirklich Freude, Eva Mattes zuzuhören. Außerdem konnte ich so den Schreibstil besonders genießen. Allerdings fand ich die Geschichte von Fanny Price nicht ganz so prickelnd. Damit will ich zwar nicht sagen, dass sie schlecht ist, denn wie könnten Jane Austens Geschichten jemals schlecht sein, aber wenn ich sie mit der von „Stolz und Vorurteil“ vergleiche, dann fehlte mir einfach etwas. So war sie viel zu ausschweifend und beschäftigte sich mit vielen kleinen und größeren Nebengeschichten, die mich persönlich nicht besonders interessierten. Dadurch kam es dann leider, dass sie sich an manchen Stellen ganz schön gezogen hat und ich beim Hören mit meinen Gedanken abgeschweift bin. Klar, die Autorin beschäftigt sich nun einmal in ihren Romanen auch viel mit den gesellschaftlichen Themen ihrer Zeit, aber hier war mir das alles ein bisschen zu viel, wodurch die Liebesgeschichte zwischen Fanny und Edmund leider in den Hintergrund rutschte. Dennoch muss ich aber auch sagen, dass es mir wieder gefallen hat, ins frühe neunzehnte Jahrhundert entführt zu werden, denn sowohl das Setting, als auch die Atmosphäre haben einmal mehr einfach gestimmt. Auch was die Charaktere angeht, so hatte ich, gerade am Anfang, noch meine Probleme, denn es gibt davon so einige. Schon allein die ganze Familie Bertram mit ihrem Anhang aus Bekannten und Verwandten ist kaum auseinanderzuhalten und es treten im Laufe der Geschichte noch viel mehr Figuren auf und zu einigen von ihnen gibt es eine mehr oder weniger große Geschichte zu erzählen, so dass Fanny einfach ein bisschen verloren wirkt. Und das ist sie ja auch irgendwie, denn einerseits muss sie sich in ihrer neuen Umgebung zurechtfinden, andererseits wird sie nicht wirklich als Teil der Familie angesehen, bleibt größtenteils unsichtbar und unscheinbar. Da macht es der Umstand, dass sie ein sehr ruhiger und demütiger Mensch ist, nicht unbedingt leichter. Und auch, wenn ich sie wirklich mochte, so ist mir eine starke, und wilde Protagonisten in diesem Genre dann doch lieber. Insgesamt kann ich sagen, dass ich vom Setting der Geschichte wieder sehr begeistert war und mich die Sprecherin des Hörbuches auch wieder gut durch diese hindurch geführt hat, nur traf sie eben leider nicht so ganz mein Geschmack. Dafür ist die Schmuckausgabe dieses Romans aber ein absolutes Highlight.

Eine wunderschöne Geschichte, mit einer wichtigen Thematik und tollen Charakteren!
von bluetenzeilen am 31.01.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Das Leben scheint nur eine schnelle Folge von geschäftigen Dingen zu sein." Inhalt: Im England des frühen 19. Jahrhunderts ist Armut ein großes Problem. Fanny Price hat Glück. Sie stammt aus ärmlichen Verhältnissen, wächst jedoch bei reichen Verwandten auf dem eleganten Herrensitz Mansfield Park auf. Dort ist das Leb... "Das Leben scheint nur eine schnelle Folge von geschäftigen Dingen zu sein." Inhalt: Im England des frühen 19. Jahrhunderts ist Armut ein großes Problem. Fanny Price hat Glück. Sie stammt aus ärmlichen Verhältnissen, wächst jedoch bei reichen Verwandten auf dem eleganten Herrensitz Mansfield Park auf. Dort ist das Leben voller gesellschaftlicher Fallstricke. Fannys hochnäsige Cousinen lassen sie den Standesunterschied spüren und auch die kauzige Tante Norris macht ihr das Leben schwer. Trotz aller Hindernisse entwickelt sich Fanny zu einer klugen jungen Frau. Als schließlich ein aussichtsreicher Heiratskandidat auftaucht, gerät das geordnete Leben auf Mansfield Park gründlich aus den Fugen. Meinung: Cover/Aufmachung Wie bei eigentlich jeder Schmuckausgabe liebe ich das Cover, wie auch die Innengestaltung einfach sehr. Die Farben harmonieren perfekt miteinander und die Blumen passen ideal zu den anderen Ausgaben, welche bereits erschienen sind. Zudem liebe ich die kleinen Briefe, die einfach die perfekte Untermalung des Inhaltes darstellen. Dadurch hatte ich einfach noch mehr das Gefühl in die Welt abtauchen und nicht mehr auftauchen zu wollen. Dieses Buch ist in meinem Regal auf jeden Fall ein absoluter Hingucker und ich mag die Gestaltung einfach so sehr, weil ich als Leser gespürt habe, wie aufwendig die Ausgaben sind. Schreibstil Da ich bereits zwei Bücher von Jane Austen gelesen habe, kenne ich den klassischen Stil der Autorin bereits. Und auch mit dieser Geschichte konnte sie mein Herz höher schlagen lassen. Ich habe mitgefühlt, fand die Dialoge einfach nur fantastisch und vor allem der Blickwinkel auf Fannys Leben, das so anders schien. Ich mochte die wunderschöne Auswahl der Worte, die mich tiefer blicken und über meinen eigenen Horizont hinaus nachdenken ließen. Und tatsächlich schaffen das nicht wirklich viele Bücher. Ein wirklich sehr flüssiger Schreibstil, welcher für die damalige Zeit unfassbar fesselnd war und auch jetzt, mich als Leser sofort in seinen Bann gezogen hat. Handlung Zunächst muss ich auf die wirklich sehr gelungene Umsetzung der Thematik im Buch eingehen. Auch heute kommt es immer noch vor, dass sich Frauen, der Gesellschaft gegenüber neigen müssen. Das dieses Thema immer noch aktuell ist, erschreckt mich doch immer wieder, in unserer heutigen Zeit, wo eigentlich vor allem Frauen gleichwertig gegenüber Männern sein sollten. In die Handlung fand ich wirklich sehr gut und vor allem viele kleine Szenen habe ich total in mein Herz geschlossen und konnte sie nicht mehr loslassen. Schnell wurde durch Fannys Augen deutlich, dass Armut und Reichtum nicht weiter voneinander entfernt liegen könnten. Sie war eine junge Frau, die zwar bei Familienangehörigen groß gezogen wurde, jedoch eigentlich aus einer ganz anderen "Schicht" kam. Diese Thematisierung ist gut gelungen, denn ich hatte immer das Gefühl, dass sie sich doch selbst "treu" geblieben ist und sich von all den hässlichen Worten und Sticheleien nicht unterkriegen hat lassen. Sie haben ihr das Leben vielleicht auch ein kleines bisschen zur Hölle gemacht, nur um sich daran zu erfreuen. Das fand ich wirklich sehr ungerecht und doch scheint es die Verhältnisse der damaligen Zeit auf den Punkt zu bringen. Ich wurde durch die Geschichte begleitet, konnte Fannys und auch die ihrer Verwandten durch ihre Augen sehen und sie so besser kennenlernen. Nachdem dann jedoch ein Mann in ihr Leben tritt, schien es für sie nur die Möglichkeit zu geben, entweder sich ihm zu "beugen" oder ihren selbst bestimmten Weg zu gehen. Doch die Frage war, was ist das Richtige? Auch vom Ende wurde ich sehr überrascht. Insgesamt konnte mich die Geschichte jedoch packen, mitnehmen und vor allem in eine andere Zeit entführen, die so viele Fragen offen hielt. Charaktere Ich konnte zu jeder Zeit mit Fanny mitfühlen, sie verstehen und ihre Ansätze nachvollziehen. Sie war mir auf den ersten Seiten einfach sofort sympathisch, weil ich nicht das Gefühl hatte, dass sie sich von den elitären Kreisen hat beeinflussen lassen. Viel eher war Fanny eine unabhängige junge Frau, die kämpfen wollte um vielleicht auch etwas zu erreichen. Sie tat es auf ihre ganz eigene Art und Weise und das fand ich bei diesem Buch insgesamt auch wirklich sehr passend. Für mich war sie ein vielschichtiger Charakter, von dem ich selbst viel lernen konnte. Denn manchmal waren es die kleinen Dinge und die kleinen Handlungen. Jane Austen hat damit einen authentischen und ehrlichen Charakter erschaffen, den ich gerne auf ihrer persönlichen Reise begleitet habe. Zusammenfassung Ein wirklich unfassbar gelungenes Buch, was ich nicht mehr vergessen werde. Fanny ist ein starker Charakter, der so viel erlebt hat und ein Stück weit um ihre Freiheit kämpfte. Dazu der super gelungene Schreibstil und die Thematik, die mich hinter die Fassade hat blicken lassen. Ich kann euch die Geschichte wirklich nur ans Herz legen und freue mich schon jetzt darauf, noch weitere Klassiker von Jane Austen zu lesen.

Ein angenehmer Roman...
von printbalance am 26.12.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Mansfield Park" ist der dritte Klassiker der von Jane Austen im Juli 1814 veröffentlicht wurde. Hauptperson in diesem Roman ist die schüchterne Fanny Price, die das scheinbar große Glück hat, bei ihren wohlhabenden Verwandten aufwachsen zu dürfen um eine bessere Schulbildung zu erhalten. Obwohl sich niemand so recht für das jun... "Mansfield Park" ist der dritte Klassiker der von Jane Austen im Juli 1814 veröffentlicht wurde. Hauptperson in diesem Roman ist die schüchterne Fanny Price, die das scheinbar große Glück hat, bei ihren wohlhabenden Verwandten aufwachsen zu dürfen um eine bessere Schulbildung zu erhalten. Obwohl sich niemand so recht für das junge Mädchen interessiert, wächst sie dennoch im Laufe der Geschichte zu einer freundlichen, vorbildlichen und selbstbewussten Frau heran die das Herz am rechten Fleck hat. Dieser Band weicht von Austens anderen Werken deutlich ab. Der Grund hierfür ist der veränderte Schreib- bzw. Erzählstil der Autorin. Obwohl sich die Handlung hauptsächlich um Fanny's Entwicklung dreht, erfährt der Leser wenig von den Gedanken und der Sichtweise der Protagonistin. Dem Leser wird aber immer wieder vor Augen gehalten, dass es sich bei diesem Mädchen um einen Menschen 2. Klasse handelt. Der Fokus wird mehr auf das Umfeld gerichtet, als auf die Charaktere der einzelnen Hauptpersonen. Austen beschreibt die damalige Gesellschaftsschicht und die verschiedenen Lebenssituationen mit denen Fanny konfrontiert wird. Obwohl sich in dem noblen Anwesen Mansfield Park sehr viel abspielt, beschreibt die englische Schriftstellerin viel zu ausführlich von sämtlichen Nebenhandlungen, sodass sich das Buch teilweise schleppend hinzieht. Meiner Meinung nach ist der Lesefluss dadurch erheblich beeinträchtigt. Mansfield Park ist erneut ein satirisches Werk des 18. / 19. Jahrhunderts welches überspitzt und doch lebensnah die High Society des alten Englands repräsentiert. Spannung und interessante Dialoge kamen leider viel zu kurz. Fazit: Die Grundidee hat mir gefallen, die Protagonisten hatten wie üblich ihren eigenen, unverkennbaren Charme der das Buch unterhaltsam machte. Negativ waren die vielen Passagen in denen Austen sich regelrecht im Detail verlor.


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