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Die schwedischen Gummistiefel

Roman

Non-Wallander Band 6

Henning Mankell

(21)
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Beschreibung

Seit Fredrik Welin als Chirurg ein Kunstfehler unterlief, lebt er allein auf einer einsamen Insel in Schweden. Ihm ist nach dem Brand seines Hauses so gut wie nichts geblieben. Nur wenige Menschen, die ihm nahestehen: Jansson, der pensionierte Postbote, die Journalistin Lisa Modin, in die er sich verliebt, und seine Tochter Louise, die schwanger ist und in Paris lebt. Als sie wegen eines Diebstahls in Untersuchungshaft gerät, ruft sie ihn zu Hilfe. Während er in Paris über ihre Freilassung verhandelt, erfährt er, dass auf den Schären schon wieder ein Haus in Flammen steht. Mankells letzter Roman, der Nachfolger des Bestsellers „Die italienischen Schuhe“, ist ein sehr persönliches Buch und beschwört die Möglichkeit menschlicher Nähe angesichts von Einsamkeit, Alter und Tod.

Henning Mankell (1948 – 2015) lebte als Schriftsteller und Theaterregisseur in Schweden und Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller. Zuletzt erschienen bei Zsolnay Treibsand (Was es heisst, ein Mensch zu sein, 2015), die Neuausgabe von Die italienischen Schuhe (Roman, 2016), Die schwedischen Gummistiefel (Roman, 2016) und die frühen Romane Der Sandmaler (2017) und Der Sprengmeister (2018).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 22.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-05795-1
Verlag Zsolnay
Maße (L/B/H) 21.1/13.8/3.5 cm
Gewicht 578 g
Originaltitel Svenska Gummistövlar
Auflage 8. Auflage
Übersetzer Verena Reichel

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
15
3
0
1
2

Die schwedischen Gummistiefel
von einer Kundin/einem Kunden aus Birkenfeld am 08.02.2021

In der gewohnt stimmungsgerechten Erzählweise ein gekonnt inszenierter Erzählungsroman der absolut lesenswert eine Gefühlswelt inszeniert, die den Leser in das Mankell eigene Universum der berührenden Romane einstimmt und einen nachdenklichen aber versöhnten Leser mitnimmt. Danke dafür.

Zäh wie Gummi(stiefel)
von einer Kundin/einem Kunden aus Semmering am 21.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe dieses Buch gewonnen; es war mein erster Mankell, und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es auch der letzte gewesen sein wird. Meine Lektüre zog sich über mehrere Monate hin; es ist nicht gerade ein Pageturner, und im Grunde habe ich das Buch nur aus Pflichtbewusstsein zuende gelesen. Vielleicht zuerst zum Positiv... Ich habe dieses Buch gewonnen; es war mein erster Mankell, und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es auch der letzte gewesen sein wird. Meine Lektüre zog sich über mehrere Monate hin; es ist nicht gerade ein Pageturner, und im Grunde habe ich das Buch nur aus Pflichtbewusstsein zuende gelesen. Vielleicht zuerst zum Positiven: Eine gewisse Authentizität kann man dem Autor nicht absprechen: Hier schreibt ein Schwede um die 70 über einen Schweden um die 70. Ich nehme auch mal an, dass Mankell die Schären kennt, auf denen der Großteil der Handlung spielt. Das Personal wie das Setting wirkt somit glaubwürdig. Es fällt mir allerdings schon schwer, zu glauben, dass alle Schweden so schweigsam, introvertiert und melancholisch sind wie der Ich-Erzähler namens Fredrik; auf jeden Fall ist es auf die Dauer ermüdend. Ich habe mich auch zwischenzeitlich gefragt, ob es im Schwedischen kein Wort für „Bitte“ gibt? Gelernt habe ich jedenfalls, dass man nicht nur aneinander vorbei reden, sondern auch aneinander vorbei schweigen kann. Geschwiegen wird viel in diesem Buch, nicht zuletzt ver-schwiegen. Der Plot befasst sich im wesentlichen mit zwei Rätseln: Jemand zündet auf den Inseln Häuser an – als erstes das von Fredrik –, und der Erzähler versucht, Näheres über das Leben seiner (längst erwachsenen) Tochter heraus zu finden. Beide Handlungsstränge sind nur lose miteinander verknüpft; der Brand bringt Vater und Tochter wieder miteinander in Kontakt, aber das war’s dann auch schon. Dass es sich bei dem Feuer nur um den ersten Fall einer Reihe von Brandstiftungen handelt, wird sowieso erst recht spät im Buch klar. Die Ermittlungen verlaufen zäh; Fredrik gilt zeitweise gar als Verdächtiger, aber als Leser weiß man es natürlich besser, was dem Ganzen fast die komplette Rest-Spannung nimmt. Ebenso zähl verläuft der Planungs-Prozess des Wiederaufbaus des Hauses, der erst gegen Ende in Gang kommt. Zwischendurch schildert der Erzähler detailliert, oft geradezu akribisch sein Leben. Wirklich interessant ist das fast nie! Viele Gedanken macht sich Fredrik etwa darum, dass die meisten der Kleidungsstücke, die er nach dem Brand kauft, Made in China sind. Wenn man sonst keine Sorgen hat ... Mit der Handlung hat das freilich wenig zu tun. Eher mit der Natur des Erzählers. Der Stil wirkt geschwätzig mit einer starken Neigung zu Abschweifungen und zur Weitschweifigkeit; Reminiszenzen aus dem Leben des Erzählers werden immer wieder eingestreut, was oft genug willkürlich wirkt. Wenn Mankell hier ein glaubwürdiges Porträt eines alternden Mannes zeichnen wollte, so ist ihm das durchaus gelungen! Ich habe allerdings eher den Eindruck, dass er einfach drauf los schrieb, angefangen bei der relativ simplen Ausgangssituation, und dann schauen wir mal, was draus wird ... Wenn sich die Handlung nicht weiter entwickelte, schilderte Mankell einfach das ziemlich eintönige Leben Frederiks, die Gegend, die Mitbewohner der Schären ... Dann kam ihm halt eine Idee, wie man den Handlungsstrang um die Tochter weiterspinnen könnte ... Auch dieser Subplot konnte kaum mein Interesse wecken, da das Verhalten der Tochter arg irrational wirkt. Eine Auflösung des Rätsels um die Brandstiftungen deutet sich erst gegen Schluss an und wirkt eher aufgesetzt. Von Motivationen scheint der Autor Mankell eher wenig zu halten. Fazit: Ein glaubwürdiges, aber nicht sonderlich interessantes Porträt eines alternden Mannes, verknüpft mit einer recht dünnen Handlung. Eventuell werde ich mir doch mal einen ‚frühen’ Mankell zulegen; kann ja nicht sein, dass der immer so geschrieben hat!?

Übersetzungsfehler
von einer Kundin/einem Kunden am 16.07.2018

Leider gibt es im Buch sehr viele falsche bzw nicht existierende Wörter, obwohl extra auf die mehrfach ausgezeichnete Übersetzerin verwiesen wird. Mir macht das Lesen dadurch keinen Spaß!


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