Berlin Feuerland

Der große Roman zum Berliner Schloss

Titus Müller

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Beschreibung

Hannes Böhm lebt in dem Industrieviertel, das die Berliner Feuerland nennen, weil hier die Schornsteine der Industrie qualmen. Er verdient sich ein kleines Zubrot, indem er neugierigen Bürgern die Armut in den Hinterhäusern zeigt. Bei einer solchen Gelegenheit lernt er Alice kennen, die als Tochter des Kastellans im Berliner Stadtschloss wohnt. Sie ist tief beeindruckt von dem Ehrgeiz und der Fantasie von Hannes. Doch als die Märzunruhen 1848 ausbrechen, scheint es für die Gefühle, die Hannes und Alice füreinander entwickeln, keine Zukunft zu geben.

"Viel Berliner Geschichte steckt in dem gerade erschienenen Buch Berlin Feuerland. Titus Müller ist es gelungen, einen sehr unterhaltsamen, historischen Roman rund um die Märzrevolution zu schreiben." Jochen Kienbaum, RBB "Abendschau"

Titus Müller, geboren 1977, studierte Literatur, Mittelalterliche Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Mit 21 Jahren gründete er die Literaturzeitschrift Federwelt, ein Jahr später veröffentlichte er seinen ersten historischen Roman, Der Kalligraph des Bischofs. Titus Müller ist Mitglied des PEN-Club und wurde u.a. mit dem C. S.-Lewis-Preis und dem Sir-Walter-Scott-Preis ausgezeichnet. Für den Roman Nachtauge(Blessing, 2013) wurde Titus Müller 2014 im Rahmen einer Histo-Couch-Umfrage zum Histo-König des Jahres gewählt. Zuletzt erschienen die Romane Berlin Feuerland und Der Tag X.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 14.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-41961-2
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18.8/11.9/4.3 cm
Gewicht 393 g

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Zwei Verliebte in den Wirren der Revolution 1848
von Gertie G. aus Wien am 21.11.2016

Dieser historische Roman von Titus Müller ist spannend bis zur letzte Seite. Penibel recherchiert und historisch genau, wie wir es vom Autor gewöhnt sind, entführt er sie Leser in das Berlin von 1848. Die Lebensbedingungen sind für die Arbeiterfamilien brutal. Schwerstarbeit in den Fabriken, aber kaum Lohn. Und wenn, dann rei... Dieser historische Roman von Titus Müller ist spannend bis zur letzte Seite. Penibel recherchiert und historisch genau, wie wir es vom Autor gewöhnt sind, entführt er sie Leser in das Berlin von 1848. Die Lebensbedingungen sind für die Arbeiterfamilien brutal. Schwerstarbeit in den Fabriken, aber kaum Lohn. Und wenn, dann reicht der Verdienst weder für Miete noch für ausreichend Essen. Die schwächsten sterben als erstes – Kinder und Alte. In diesem Umfeld ist sich jeder der Nächste und Hannes Böhm ein junger Mann, der diesem Sumpf aus Armut und Alkohol entrinnen will, führt junge adelige Damen durch die Elendsquartiere im Feuerland. Bei einer dieser Führungen lernt er Alice Gauer, die Tochter des Berliner Schlosskastellans kennen. Alice durchschaut die Gaunereien und schämt sich für das Elend. Auf eigene Faust versucht sie das Leid einiger Familien zu lindern. Dabei erfährt sie mehr über den Alltag in Feuerland. Unversehens geraten Hannes und Alice in den Sog der Revolution, die mit Toten und Verhaftungen endet. Wird Alice mit ihrer behüteten Familie brechen und mit Hannes ins Feuerland ziehen? Titus Müller hat mit diesem historischen Roman ein Stück Zeitdokument geschaffen. Er verwendet Originalquellen, lässt die Barrikaden an den damaligen Schauplätzen wieder auferstehen. Die Charaktere sind authentisch. Wir können mit Hannes und Alice mitfiebern. Wir erleben einen zaudernden König, einen intriganten Prinzen und einen Polizeipräsidenten, der durchaus Verständnis für die Anliegen der Arbeiter hat. Der Autor lässt auch einige Zeitgenossen in den Reihen der Aufständischen mitmarschieren. Der Virologe Rudolph Virchow zum Beispiel, wird für sein Engagement für die Revolution mit einem Aufenthaltsverbot belegt. Alexander von Humboldt nimmt am Begräbniszug für die Opfer auf Seiten der Rebellen teil. Wie wir es von Titus Müller kennen, wertet er nicht. Der Leser soll sich selbst ein Urteil bilden. Bei Müller herrscht die Devise „Audiatur et altera pars“ (Man höre auch den anderen Teil) vor. Der Autor ist ein brillanter Geschichtenerzähler und verwebt Historie und Fiktion zu einem spannenden Buch. Sehr hilfreich auch das Glossar. Fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung!


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