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Damals in Nagasaki

Roman

Kazuo Ishiguro

(8)
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Beschreibung

Nagasaki, Anfang der Fünfzigerjahre: Die Zerstörungen des Krieges sind der Stadt immer noch anzusehen, doch zwischen den Ruinen entstehen bereits neue, moderne Hochhäuser. In einem von diesen lebt Etsuko, zusammen mit ihrem Mann Jiro. Während dieser verbittert versucht Karriere zu machen, kümmert sich Etsuko um den Haushalt. Unterhaltung hat sie wenig, oft steht sie am Fenster und beobachtet, wie sich die Welt um sie herum verändert. Eines Tages zieht eine Frau in die Holzhütte unten am Fluss ein, zusammen mit ihrer kleinen Tochter. Etsuko freundet sich mit den beiden an und muss bald feststellen, wie ihre Nachbarin über ihrem Traum vom Glück mit einem amerikanischen Soldaten mehr und mehr ihr Kind vergisst.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 14.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-42157-8
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18.8/12.2/2.5 cm
Gewicht 211 g
Originaltitel A Pale View of Hills
Übersetzer Margarete Längsfeld
Verkaufsrang 30442

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Eine leise Erinnerung
von einer Kundin/einem Kunden am 12.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Etsuko ist die Protagonistin von Kazuo Ishiguros Werk „Damals in Nagasaki“. Sie hat Japan hinter sich gelassen, um in England mit ihrer Tochter Keiko zu leben. In Erinnerungsepisoden kehrt die stille Etsuko in ihre Vergangenheit in Japan zurück, als sie mit ihrer Tochter schwanger war. Diese Episoden erzählt sie ihrer Zweitgebor... Etsuko ist die Protagonistin von Kazuo Ishiguros Werk „Damals in Nagasaki“. Sie hat Japan hinter sich gelassen, um in England mit ihrer Tochter Keiko zu leben. In Erinnerungsepisoden kehrt die stille Etsuko in ihre Vergangenheit in Japan zurück, als sie mit ihrer Tochter schwanger war. Diese Episoden erzählt sie ihrer Zweitgeborenen, Niki. In diesen Episoden erinnert sie sich an eine Freundin, die sie einige Wochen/Monate in Japan hatte. Sachiko lebte in einer Hütte nahe der neu gebauten Häuser, die im zerstörten Nagasaki aufgebaut wurden. Die eigentümliche Freundin befindet sich dauerhaft in einem Zustand des Wartens, sie will Nagasaki und Japan hinter sich lassen und setzt auf das Versprechen ihres amerikanischen Liebhabers, sie und ihre Tochter nach Amerika mitzunehmen. In ihrem Sehnen nach Veränderung vernachlässigt sie ihre Tochter Mariko, deren Verhalten traumatisch geprägt zu sein scheint. Bisweilen geht Sachiko auch offen gegen die Wünsche von Mariko vor. Sachiko, die sich für die andere Kultur öffnet und begierig danach sehnt, steht Etsukos Schwiegervater entgegen, der den Werteverfall durch die teilweise Amerikanisierung seiner Heimat Japan kritisiert. Er stellt eine prägnante männliche Figur dar, den Etsukos Mann wird zumeist abwesend gezeichnet, der wichtigen beruflichen Verpflichtungen nachkommt und weder Zeit für seine Frau noch seinen Vater hat, mit dem ihn ein versteckter Konflikt in der Hauptsache zu verbinden scheint und dem er daher oft mit Abweisung begegnet. Der Schreibstil von Ishiguros Werk lässt die Sprache eher zum Mittel werden als die Handlung selbst. Es ist eine stille und häufig nicht wertende Erzählweise. Die Geschichte ist nicht ereignislos, doch die Abwesenheit klarer Auflösungen rückt für mich als Stilmittel ganz klar in den Vordergrund. Der Leser wird angeregt seine eigenen Antworten zu finden, seine eigenen Hintergründe der Geschichte zu erdenken. Insgesamt empfand ich einen Lesegenuss bei diesem Buch ähnlich wie bei Yoko Ogawas Werken, wobei Ishiguro seine englischen Einflüsse aber anzumerken sind.

Sehr empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden am 30.05.2019

Kazuo Ishiguro fängt genau den Moment ein, in dem zwei verschiedene Lebenseinstellung im zerütteten Japan aufeinander treffen. Er beschreibt den Wandel in einer einfühlsamen Geschichte und stellt infrage was Glücklich sein nun wirklich bedeutet. Jeder, der sich ein bisschen mit japanischen Verhaltensmustern auskennt, wird den R... Kazuo Ishiguro fängt genau den Moment ein, in dem zwei verschiedene Lebenseinstellung im zerütteten Japan aufeinander treffen. Er beschreibt den Wandel in einer einfühlsamen Geschichte und stellt infrage was Glücklich sein nun wirklich bedeutet. Jeder, der sich ein bisschen mit japanischen Verhaltensmustern auskennt, wird den Roman nochmal mit einer etwas anderen Sicht lesen können und einige Passagen besser interpretieren können.

von einer Kundin/einem Kunden am 21.03.2018
Bewertet: anderes Format

Ishiguro schafft es nochmal auf relativ wenig Seiten sehr sehr viel zu sagen.Immer wenn ich ein neues Buch von ihm lese,verliebe ich mich aufs Neue in seinen besonderen Schreibstil


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