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Meine geniale Freundin / Neapolitanische Saga Bd.1

Kindheit und Jugend. Roman

Neapolitanische Saga 1

(114)
Sie könnten unterschiedlicher kaum sein und sind doch unzertrennlich, Lila und Elena, schon als junge Mädchen beste Freundinnen. Und sie werden es ihr ganzes Leben lang bleiben, über sechs Jahrzehnte hinweg, bis die eine spurlos verschwindet und die andere auf alles Gemeinsame zurückblickt, um hinter das Rätsel dieses Verschwindens zu kommen.
Im Neapel der fünfziger Jahre wachsen sie auf, in einem armen, überbordenden, volkstümlichen Viertel, derbes Fluchen auf den Strassen, Familien, die sich seit Generationen befehden, das Silvesterfeuerwerk artet in eine Schiesserei aus. Hier gehen sie in die Schule, die unangepasste, draufgängerische Schustertochter Lila und die schüchterne, beflissene Elena, Tochter eines Pförtners, beide darum wetteifernd, besser zu sein als die andere. Bis Lilas Vater seine noch junge Tochter zwingt, dauerhaft in der Schusterei mitzuarbeiten, und Elena mit dem bohrenden Verdacht zurückbleibt, eine Gelegenheit zu nutzen, die eigentlich ihrer Freundin zugestanden hätte.
Ihre Wege trennen sich, die eine geht fort und studiert und wird Schriftstellerin, die andere wird Neapel nie verlassen, und trotzdem bleiben Elena und Lila sich nahe, sie begleiten einander durch erste Liebesaffären, Ehen, die Erfahrung von Mutterschaft, durch Jahre der Arbeit und Episoden politischer Bewusstwerdung, zwei eigensinnige, unnachgiebige Frauen, die sich nicht zuletzt gegen die Zumutungen einer brutalen, von Männern beherrschten Welt behaupten müssen.
Sie bleiben einander nahe, aber es ist stets eine zwiespältige Nähe: aus Befremden und Zuneigung, aus Rivalität und Innigkeit, aus Missgunst und etwas, das grösser und stiller ist als Lieben. Liegt hier das Geheimnis von Lilas Verschwinden?

Elena Ferrante hat ein literarisches Meisterwerk von unermesslicher Strahlkraft geschrieben, ein von hinreissenden Figuren bevölkertes Sittengemälde und ein zupackend aufrichtiges Epos – über die rettende und zerstörerische, die weltverändernde Kraft einer Freundschaft, die ein ganzes langes Leben währt.
Portrait

Elena Ferrante ist die grosse Unbekannte der Gegenwartsliteratur. In Neapel geboren, hat sie sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre Neapolitanische Saga trägt, wie der erste Band daraus, den Titel Meine geniale Freundin und ist ein weltweiter Bestseller. Die vier Bände - Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege und Die Geschichte des verlorenen Kindes - werden bis zum Herbst 2017 im Suhrkamp Verlag veröffentlicht. Anschliessend erscheinen, im suhrkamp taschenbuch, ausserdem Ferrantes frühere Romane Lästige Liebe, Tage des Verlassenwerdens und Frau im Dunkeln.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 422
Erscheinungsdatum 30.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-42553-4
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 21/12,5/3,2 cm
Gewicht 540 g
Originaltitel L'amica geniale
Auflage 12
Übersetzer Karin Krieger
Verkaufsrang 7.341
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 33.90
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
114 Bewertungen
Übersicht
51
38
17
6
2

Molto bene!
von einer Kundin/einem Kunden am 26.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der großartige und vielversprechende Auftakt der neapolitanischen Familien-Saga! Hinreißend erzählt! Grandioso! Endlich als Taschenbuch! Buch kaufen und abtauchen!

von einer Kundin/einem Kunden am 30.05.2018
Bewertet: anderes Format

Eine schöne, sehr genaue Erzählung über Freundschaft und das Erwachsenwerden aus der man auch für sich noch etwas lernen kann. Wie entwickelt sich die Freundschaft wohl weiter?

Dem Ferrante- Fieber bin ich noch nicht verfallen.....
von einer Kundin/einem Kunden aus Fahrni am 10.05.2018
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Neugierig geworden wegen dem Hype um diese Tetralogie, wollte ich selber beurteilen, ob ich wohl auch dem Ferrante- Fieber verfallen würde ;) Da ich mich für das ungekürzte Hörbuch entschieden habe, gehe ich zuerst auf dies Variante ein. Ich persönlich mag die Sprecherin Eva Mattes... Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Neugierig geworden wegen dem Hype um diese Tetralogie, wollte ich selber beurteilen, ob ich wohl auch dem Ferrante- Fieber verfallen würde ;) Da ich mich für das ungekürzte Hörbuch entschieden habe, gehe ich zuerst auf dies Variante ein. Ich persönlich mag die Sprecherin Eva Mattes unheimlich gerne, deswegen habe ich ehrlich gesagt auch zum Hörbuch gegriffen. Sie hat eine wunderbare, angenehme unaufgeregte, aber nicht langweilige Stimme, die einem so richtig sanft umhüllt. Ich persönlich könnte ihr stundenlang zuhören, was auch gut so war, ansonsten hätte ich nämlich evtl. immer wieder mal Seiten übersprungen, dazu aber später mehr.... Der Schreibstil selber ist unkompliziert, schnörkellos, einfach gehalten, dennoch nicht simpel und beschreibt genau im richtigen Mass, obwohl manchmal auch ein Hauch von Ausschweifung mitschwang....Ebenfalls würde ich persönlich den Stil jetzt nicht unbedingt als total atmosphärisch oder extrem bildhaft bezeichnen, dennoch konnte ich mir soweit alles recht gut vorstellen. Da das Ganze im Rückblick in der ICH- Form von Elena erzählt wird, fühlte es sich für mich übrigens so an als würde ich ein Tagebuch lesen. In dieser Geschichte tummeln sich unheimlich viele Personen, die am Anfang des Buches in einem Register festgehalten sind, was sicher absolut hilfreich ist!! Dies ist übrigens auch beim Hörbuch so, nur leider habe ich es erst am Schluss entdeckt... Gerade in dieser Variante war es nämlich noch viel schwieriger sich die Charaktere alle merken- und zuordnen zu können ich habe mit der Zeit ehrlich gesagt völlig den Überblick verloren. Ich hatte auch den Eindruck, als würden sich die Namen und auch die Personen alle irgendwie ähneln, weshalb ich die Ausarbeitung der Nebencharaktere als eher blass empfunden habe. Ebenso wurden sie mal mit Nach- dann wieder mit Vornamen oder sogar mehreren Spitznamen erwähnt, was bei mir für zusätzliche Verwirrung sorgte. Durch die gewählte Erzählweise wurden natürlich die Gedanken und Gefühle von Elena für uns als Leser transparent gemacht und ihre Darstellung war demnach am ausführlichsten. Dennoch war sie mir nicht unbedingt sympathisch, da ich viele ihrer Reaktionen oder Handlungen als sehr egoistisch und überheblich empfunden habe. Lila hingegen mit ihrer taffen, selbstbewussten, mutigen und kämpferischen Art war mir da schon viel lieber und obwohl wir sie nur durch die Augen von Elena kennen lernen war sie mir deutlich sympathischer und entsprechend näher. Wie sehr hätte ich mir einen Einblick in ihr Denken und Seelenleben gewünscht...ob sich dies wohl in den Folgebänden noch ändert....? Der Einstieg in die Geschichte mit dem Jetzt fand ich äusserst gelungen, da er natürlich total neugierig macht. Danach durchleben wir die Kindheit/ Jugendjahre der Protagonistin und deren Begleiter und erhalten eine wirklich sehr gute Einsicht in die damaligen Begeben- und Gepflogenheiten. Dies war zwar durchaus interessant und las sich sogar wie eine unterhaltsame Milieustudie, ( könnte ich mir durchaus als TV- Serie vorstellen) zeitweise aber auch recht ausschweifend, langatmig und für mich nicht durchwegs fesselnd genug. Bei der Stange gehalten hat mich da schon Eva Mattes, das muss ich ganz ehrlich gestehen. Nach beenden von Band eins kann ich persönlich den Hype oder dieses Ferrante- Fieber noch nicht nachvollziehen... Genau ihr habt richtig gelesen ;) trotz einiger Kritikpunkte bin ich geneigt den Fortsetzungen eine Chance zu geben.... Ich vergebe hiermit 3 Sterne