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Als hätte der Himmel mich vergessen

Verwahrlost und misshandelt im eigenen Elternhaus

Pro Tag muss ihr ein Becher Wasser reichen, am Mittagstisch bekommt sie von der Mahlzeit einen Löffel voll, während sich die anderen sattessen. Von ihrem 4. Lebensjahr an wird Amelie von ihrer Stiefmutter terrorisiert, gequält und in Gefangenschaft gehalten. Der Aussenwelt erklärt die Familie, Amelie sei behindert, so können sie ihren perfiden Sadismus jahrelang ungehindert ausleben. Erst mit 21 gelingt Amelie die Flucht. Sie hat lange gebraucht, die Traumata zu verarbeiten, aber jetzt ist sie bereit, ihre bewegende Geschichte zu erzählen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 13.01.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783732530670
Verlag Bastei Entertainment
Dateigröße 5942 KB
Verkaufsrang 530
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Kundenbewertungen

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Erschreckend und berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Krummhörn am 19.04.2019

Erstmal muss ich sagen, dass ich die Geschichte von Amelie Sander nicht an einem Stück lesen konnte. Und das lag nicht am Schreibstil oder ähnlichem, sondern einzig und allein an den Grausamkeiten, die ihr passiert sind. Es war teilweise wirklich grausam zu lesen zu was Menschen fähig sind. "Als hätte der Himmel... Erstmal muss ich sagen, dass ich die Geschichte von Amelie Sander nicht an einem Stück lesen konnte. Und das lag nicht am Schreibstil oder ähnlichem, sondern einzig und allein an den Grausamkeiten, die ihr passiert sind. Es war teilweise wirklich grausam zu lesen zu was Menschen fähig sind. "Als hätte der Himmel vergessen" wurde von Amelie Sander geschrieben und erzählt ihre Kindheit und Jugendzeit. In einem grausamen Zuhause... wo Gewalt und Manipulation an der Tagesordungen standen. Beim Lesen kam mir oft "die Galle hoch". Wie grausam kann man sein? Ich kann es nicht fassen, dass niemand, aber auch wirklich niemand, etwas gemerkt haben will.... Es gab Lehrer, Erzieherinnen, Nonnen in ihrem Leben und keiner hat irgendetwas unternommen. Wie kann das sein? Diese Leute gehören für mich ebenso bestraft, wie die Familie von Amelie. Da sieht man mal wieder deutlich, dass viele Menschen einfach ihr Leben leben und sich ja nicht irgendwo einmischen. Sich ja nicht unbeliebt machen... Das ist genauso traurig wie das was Amelie passiert ist. Es gab Stellen im Buch, die mich mehr als fassungslos zurück ließen. Dieser "Mutter" sollte man dasselbe antun. Wie kann man so mit einem Kind umgehen, es zu solchen Sachen zwingen?? Unfassbar!! Und dass Amelie alles tut was ihre Mutter sagt, ist ja klar... Ihr wurde ja von Anfang an nichts anderes beigebracht. Machst du nicht was ich sage, dann knallts. Außerdem wurde ihr eingeredet, dass sie sowieso nichts wert ist... Und wenn einem das immer wieder gesagt wird und suggeriert wird, glaubt man es irgendwann. Gottseidank haben dann irgendwann ja doch noch Menschen hinter die Kulissen gesehen und näher hingeschaut.. Allerdings viel zu spät... Das hätte alles schon mind. 10 Jahre früher passieren müssen. Als hätte der Himmel mich vergessen ist ein Buch, das ich wohl so schnell nicht vergessen werde. Es hat mich betroffen zurück gelassen. Und ich kann es immer noch nicht fassen, was da alles hinter verschlossenen Türen passiert ist. Wenn ihr die Geschichte von Amelie auch lesen möchtet, solltet ihr das tun. Diese Geschichte ist wichtig! Aber ihr solltet wissen, dass hier Szenen beschrieben werden, die man sich selbst nie hätte vorstellen können. Also ihr braucht schon ein bisschen Nervenstärke. Vielen lieben Dank an die Autorin, dass sie IHRE Geschichte aufgeschrieben hat. Für uns, für die Welt und sicher auch in allererste Linie für sich selbst, um das alles zu verarbeiten.

Erschütternd!
von Lines Books aus Nentershausen am 02.04.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe immer schon gerne Erfahrungsromane gelesen. Als ich "Als hätte mich der Himmel vergessen" gesehen hatte wollte ich auch dieses Buch sehr gerne lesen. Das ganze klang nach einer erschütternden und tragischen Story. Gestern Abend habe ich dieses Buch beendet und ich brauchte etwas Zeit um das ganze Sacken... Ich habe immer schon gerne Erfahrungsromane gelesen. Als ich "Als hätte mich der Himmel vergessen" gesehen hatte wollte ich auch dieses Buch sehr gerne lesen. Das ganze klang nach einer erschütternden und tragischen Story. Gestern Abend habe ich dieses Buch beendet und ich brauchte etwas Zeit um das ganze Sacken zu lassen. Es war einfach unglaublich, Amelies Schicksal hat mich tief bewegt. In diesem Buch schildert sie ihre Kindheit die grausamer kaum sein könnte. Es zerbrach mir beinahe das Herz, als Mutter zweier Kinder, ist eine solche Geschichte nicht leicht zu verdauen. Ich bewundere Amelie dafür das sie diese Hölle überlebt hat. Gleichzeitig bin ich auch entsetzlich wütend. Keiner merkte was in Amelies Familie vor sich ging, kein half dem kleinen Mädchen. Während des lesen wurde ich unerträglich wütend, am liebsten hätte ich der Stiefmutter den Hals umgedreht. Tja, und was soll ich zu so einem Vater groß sagen? Er verschließt lieber die Augen und schlägt seine eigene Tochter lieber als ihr zu helfen. Was für mich aber das schlimmste von allem ist, ist das beide auch noch ungestraft davon kommen. Wie kann es für solche Taten eine Verjährung geben? Leid, Missbrauch und Gewalt zeichnen eine Seele und viele Opfer sind erst Jahre später dazu bereit gegen ihre Peiniger vor zu gehen. Ich finde es unglaublich mutig von Amelie Sander das sie dieses Buch geschrieben hat. Es ist ganz klar ein Buch welches wachrüttelt und die Augen öffnet. Man versteht das es doch noch Menschen gibt die ihre Augen nicht verschließen. Und das sollten wir alle tun, wir sollten genauer hinschauen. Dieses Buch hat mich tief bewegt, es bescherte mir eine Vielzahl an Emotionen. Dieses Buch werde ich mit Sicherheit nicht so schnell vergessen. Fazit: "Als hätte der Himmel mich vergessen" ist ein Buch welches unter die Haut geht. Eine erschütternde und emotionale Geschichte die wachrüttelt und die Augen öffnet. Eine Story über eine starke Frau die die Hölle im eigenen Elternhaus überlebte.

Bittere Realität!
von Schmökerwelten am 24.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Über das Schicksal von Amelie Sander zu lesen, war für mich nicht einfach und hat mich tief getroffen. 21 lange Jahre, nahezu ihre gesamte Kindheit waren von Angst und physischer und psychischer Gewalt geprägt. Als Mutter tut es mir in der Seele weh, mitzuerleben, was Amelie erleiden musste. Ein... Über das Schicksal von Amelie Sander zu lesen, war für mich nicht einfach und hat mich tief getroffen. 21 lange Jahre, nahezu ihre gesamte Kindheit waren von Angst und physischer und psychischer Gewalt geprägt. Als Mutter tut es mir in der Seele weh, mitzuerleben, was Amelie erleiden musste. Ein Kind, das ohne Liebe aufwächst, rohe Gewalt erdulden muss. Ein Kind, das alles nur falsch machen kann, weil es keine Alternative gibt. Das sich einreden lassen muss, es wäre böse, behindert und zurückgeblieben. Das jegliche Kontrolle über sein eigenes Leben verloren hat. Ich fragte mich immerzu, was in dem Kopf der Stiefmutter abgelaufen ist. Wie "krank" muss man sein, ein kleines Kind derart zu quälen und zu schikanieren. Und was mich extrem betroffen gemacht hat, ist, wie leicht das Umfeld zu täuschen ist, wie Amelies Verhalten von der Aussenwelt stets fehlinterpretiert wurde, immer im Sinne der Stiefmutter. Durch die Fotos, die sich in der Buchmitte befinden, bekommt man noch einmal eindringlich vor Augen geführt, dass dies kein Roman ist, es ist bittere Realität! Fotos eines, hübschen, lächelnden Mädchen werden abgelöst von denen eines ängstlichen, gebrochenen Kindes. Gleichzeitig fühlt man sich durch die Bilder mit Amelie so verbunden. Dreimal versucht Amelie vergeblich auszubrechen, bis ihr schließlich im Alter von 21 Jahren mit Hilfe von Außen die Flucht gelingt. Ich glaube, wir können kaum nachvollziehen, welche Stärke und welchen Mut es braucht, diesen Weg zu gehen und zu meistern. Ich ziehe meinen Hut vor dieser Frau und wünsche ihr von Herzen alles, alles Liebe Amelie Sanders Biographie ist ein schockierendes Buch und ein zu Herzen gehendes Schicksal und auch wenn es manchmal schwer fällt, sollte es unbedingt gelesen werden! Denn es soll Betroffenen Mut machen und uns alle dafür sensibilisieren, genauer hinzuschauen. Schockierend ist für mich im Nachhinein immer noch der Satz "Die Nachbarn denken, wir sind eine Bilderbuchfamilie". Wie wichtig, dass es Frauen wie Gudrun, Annabell und auch Schwester Felicitas gibt, die ihre Augen nicht verschlossen haben.