Erinnerungen von jenseits des Grabes

Französische Bibliothek Band 1

Francois Rene de Chateaubriand

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Beschreibung

Was für ein abenteuerliches Leben: Kindheit in der bretonischen Heide, Wanderungen durch die Wälder der Neuen Welt, Engagement in der konterrevolutionären ›Armée des Princes‹ in Deutschland, Exil in England. Geschrieben im Stil einer Grabrede, schildert Chateaubriand in seinen Erinnerungen die Hauptepisoden seines wechselvollen Lebens, er schreibt über das Verschwinden von Menschen und Landschaften, von Glauben, Sitten und Institutionen. Er schuf das Epos einer Zeit der Aufstände und Katastrophen, eine Zeit, die er selbst perfekt verkörperte. Monarchist aus Tradition und Treue, verstand er als Historiker und Politiker doch die Notwendigkeit, den Liberalismus zu verteidigen. Die Stimme seiner Erinnerungen lässt die Kräfte auferstehen, die während der Restauration am Werk waren: Bilder des alten Frankreichs mit der Einfachheit des provinziellen Lebens, Gespräche zwischen Männern mit Geschmack und gebildeten Frauen in den Schlössern bei Paris, Rufe ferner Schlachten und politische Umwälzungen. Eine Stimme, die sich nach der Jugend, der Liebe und dem Ruhm sehnt und sich stets an die Nachwelt wendet, um verstanden zu werden.

Francois-René de Chateaubriand, geboren 1768 in Saint-Malo in der Bretagne, war ein französischer Schriftsteller, Offizier und Politiker. Er gilt als der Begründer der Romantik in Frankreich und als ihr bedeutendster Vertreter. Berühmt sind seine drei Erzählungen Atala, ou les amours de deux sauvages dans le désert (1801), René (1802) und Les Aventures du dernier des Abencérages (1827) sowie seine gegen die Aufklärung gerichtete Schrift Le Génie du Christianisme, ou Beautés de la religion chrétienne (1802). Er starb 1848 in Paris.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 896
Erscheinungsdatum 29.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95757-331-5
Verlag Matthes & Seitz
Maße (L/B/H) 20.3/12.5/5.3 cm
Gewicht 900 g
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Sigrid Massenbach

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Autobiografisches ohne Beichte
von einer Kundin/einem Kunden am 07.06.2019

Sofern wir Rousseaus "Bekenntnisse" mit Chateaubriands "Erinnerungen von jenseits des Grabes" vergleichen wollen, fällt sofort auf, dass Chateaubriand die Rede einer Beichte und die Selbstanklage vermeidet. Auch wenn er wie Rousseau sehr detailreich sein Leben von der Geburt bzw. von seiner familiären Herkunft her schildert, so ... Sofern wir Rousseaus "Bekenntnisse" mit Chateaubriands "Erinnerungen von jenseits des Grabes" vergleichen wollen, fällt sofort auf, dass Chateaubriand die Rede einer Beichte und die Selbstanklage vermeidet. Auch wenn er wie Rousseau sehr detailreich sein Leben von der Geburt bzw. von seiner familiären Herkunft her schildert, so drängt ihn nichts, sich zu seinen Fehltaten zu bekennen, um sein Gewissen zu erleichtern. Er schreibt: "Rousseau glaubte, dass er seiner Aufrichtigkeit und der Belehrung der Menschen das Bekenntnis seiner zweifelhaften Lüste schuldig sei (...). Ich indes würde mich nicht für verpflichtet halten, die Nachwelt davon zu unterrichten, wenn ich mich mit den Kurtisanen von Paris eingelassen hätte (...)." Chateaubriand kam 56 Jahre nach Rousseau zur Welt, im Jahr 1768. Dadurch war es ihm gegeben historische Ereignisse mitzuerleben, die Rousseau versagt blieben wie die französische Revolution, Besuche in den französischen Kolonien am Mississippi, die Hinrichtung von Ludwig XVI, der Aufstieg Napoleons und die Niederschlagung der Pariser Aufstände von 1848. Schon zu Chateaubriand Lebzeiten verbreitete sich sein literarischer Ruhm und sein Freiheitssinn. Vor allem in Frankreich wurde seine Schreibweise verehrt: z.B. von Hugo, Flaubert, Gide und Barthes.


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