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Koch zum Frühstück

Rona Cole

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Beschreibung

Kulinarische Höchstleistung ist das Einzige, was im Leben von Sternekoch David Klein eine Rolle spielt. Als gefeierter Shootingstar verblasst neben seinem Perfektionismus alles andere - auch das zunehmende Kriseln in seiner Beziehung, um die er sich ohnehin kaum bemüht. Und plötzlich hat David noch ein ganz anderes Problem: etwa einen Meter gross und sicher keiner der Sterne, die er normalerweise für erstrebenswert hält...

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 576 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.09.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783958235168
Verlag Cursed Verlag
Dateigröße 9894 KB

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Witzig, charmant & liebevoll ausgearbeitet
von NiWa am 09.10.2020

Chefkoch David Klein interessiert nur eins: Wie er auf schnellsten und besten Weg zum nächsten Stern für seine kulinarischen Leistungen kommt. Vom Drang nach perfekten Speisen getrieben, vernachlässigt er sein Privatleben vollends, bis er merkt, dass sogar er familiäre Verantwortung hat. "Koch zum Frühstück" ist eine reizende... Chefkoch David Klein interessiert nur eins: Wie er auf schnellsten und besten Weg zum nächsten Stern für seine kulinarischen Leistungen kommt. Vom Drang nach perfekten Speisen getrieben, vernachlässigt er sein Privatleben vollends, bis er merkt, dass sogar er familiäre Verantwortung hat. "Koch zum Frühstück" ist eine reizende Liebesgeschichte, die voll von herzhaften Speisen, amüsanten Episoden und familiärer Verantwortung ist. Angemerkt soll sein, dass es sich um einen Gay-Romance-Roman handelt, der gleichgeschlechtliche Liebe in den Mittelpunkt stellt. Wer dies nicht verträgt, sollte es von vornherein bleiben lassen. David Stern ist mit Leib und Seele Koch. In seiner Küche treibt er das Personal mit Kochlöffel und Fluchen an. Der Sternekoch gilt als cholerischer Perfektionist, den man lieber nicht im Weg steht. Gar so auf die Karriere fixiert, hat er darüber hinaus sein Privatleben vollkommen verdrängt. Seine Beziehung kriselt, Freizeitaktivitäten sind ihm fremd, und Familie hat er nicht. Bis plötzlich ein tragischer Unfall geschieht und er notgedrungen die Verantwortung für ein kleines Mädchen übernimmt. Gleichzeitig lernt er den attraktiven Nachbarn einer Freundin kennen. Zwei Ereignisse, durch die sein Leben eine Wende nimmt. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Ich mag, dass Rona Cole die Homosexualität an sich nicht in den Vordergrund stellt, sondern eine unterhaltsame Liebesgeschichte gespickt mit ernsten Themen erzählt. Natürlich geht es in erster Linie darum, dass zwei Menschen zueinanderfinden. Dennoch beschreibt die Autorin die Umstände, wie der sture, grummelige Starkoch unerwünschterweise die Vaterrolle übernimmt. Dabei geht sie sehr behutsam vor, lässt das fünfjährige Mädchen ankommen und sie beschnuppern sich vorerst mal. In diesem Zusammenhang veranschaulicht Cole - eingehend charmant und amüsant - wie schwierig es für einen eher ruppigen Menschen ist, Nähe aufzubauen, jemand anderen an der Hand zu nehmen, und, es geschehen zu lassen, selbst gehalten zu werden. Dieser Part hat mir exzellent gefallen und dank Rona Coles bezaubernden Schreibstil hat er viele heitere Situationen mit sich gebracht. "Ich hab' nämlich echt keinen Bock, mit einer Fünfjährigen darüber zu diskutieren, mit wen ich wann knutsche und mit wem der Typ knutscht ..." (S. 262, eBook) Man merkt, der Schreibstil ist unterhaltsam, mit witziger Finesse ausstaffiert und dem Protagonisten entsprechend grob, wenn der unter anderem das Regime in seiner Küche führt. Die Liebesgeschichte ist wunderbar eingefädelt, und schleicht sich sachte in die Handlung ein. Langsam und mit etlichen Komplikationen herausgeputzt, tasten sich David und der Freundin-Nachbar Flori aneinander heran, obwohl sie beide eigentlich vergeben sind. Es knistert und der Atem stockt, bis endlich die Funken fliegen. Ab einem gewissen Punkt ist die Luft ein bisschen aus der verliebten Annäherung raus. Fakten werden nicht ausgesprochen, zahlreiche Missverständnisse stehen im Raum, und ein nerviges Gezerre nimmt seinen Lauf, was etwas das Lesevergnügen hemmt. Nichtsdestotrotz ist „Koch zum Frühstück“ ein bezaubernder Roman, der dank witzigen Charmes und liebevoller Ausarbeitung ein schöne Liebesgeschichte - zum Schmunzeln - ist. Mir hat es insgesamt richtig gut gefallen, und ich habe herrlich unterhaltsame Lesestunden gehabt.

Wunderschön
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Ischl am 29.08.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich kann über das Buch nicht viel mehr sagen, als das ich noch nie so eine schöne Liebesgeschichte gelesen habe. Meiner Meinung nach wird die Geschichte von David und Florian nicht langweilig, durch die kleine Stella werden auch immer lustige Stellen miteingebracht. Mich hat der Schreibstil und auch die Zeichnungen nicht in ge... Ich kann über das Buch nicht viel mehr sagen, als das ich noch nie so eine schöne Liebesgeschichte gelesen habe. Meiner Meinung nach wird die Geschichte von David und Florian nicht langweilig, durch die kleine Stella werden auch immer lustige Stellen miteingebracht. Mich hat der Schreibstil und auch die Zeichnungen nicht in geringster Weise gestört, da die Geschichte einfach zu fesselnd ist als das man sich dabei auf den Schreibstil konzentrieren kann. Aber ich denke, jeder sollte sich seine eigene Meinung über das Buch machen. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen. :)

Geschmäcker sind verschieden
von einer Kundin/einem Kunden am 18.05.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mich störte der Schreibstil des Buches. So viele Apostrophe habe (hab') ich bisher noch nie in einem Buch gesehen. Hab', geh', brauch', glaub' … Wäre es denn so schlimm gewesen, das Wort auszuschreiben? Der ganze Stil war für mich nichts weiter als „Fanfiction“-Stil, der nicht über sich selbst hinaus kommt. Auch der ständige S... Mich störte der Schreibstil des Buches. So viele Apostrophe habe (hab') ich bisher noch nie in einem Buch gesehen. Hab', geh', brauch', glaub' … Wäre es denn so schlimm gewesen, das Wort auszuschreiben? Der ganze Stil war für mich nichts weiter als „Fanfiction“-Stil, der nicht über sich selbst hinaus kommt. Auch der ständige Sichtwechsel zwischen den Kapitel stützte dies. Des Weiteren fand ich auch nicht wirklich viel Gefühl in der Geschichte. Man wird mit Fachwissen der Kochbranche nur so überschüttet und ich als Laie habe von dem, was David da meistens gedacht oder gesagt hat, einfach nicht wirklich viel verstanden. Es war schlichtweg uninteressant. Die ersten Kapitel wirkten auf mich langweilig und als hätte eine höhere Macht meine heimlichen Einwände vernommen, folgte auch prompt die erste Sexszene zwischen David und seinem Freund. Lieblos, gelangweilt, und nicht wirklich gut geschrieben. Natürlich ist das auch ein Zeichen dafür, dass die Beziehung „ausgelutscht“ war. Okay, dachte ich. Das war sicher die einzige schlechte Sexszene, wahrscheinlich musste das sein. Falsch gedacht. Die nächsten langweiligen Kapitel folgten mit Erläuterungen Florians über seine Beziehung, in welcher er zunächst ziemlich glücklich erschien. Und plötzlich kann er nur noch an David denken und ich fragte mich verwirrt, warum er dann erst so glücklich mit Dirk. Als Dirk dann mal wieder auf Geschäftsreise ist, folgt eine sehr unglaubwürdige Szene, in welcher Florian sich im Bett selbst befriedigt. Ohne Taschentuch. Und denkt: „Oh, dann wechsle ich morgen das Bettlaken.“ Davon abgesehen, dass ich es sehr unrealistisch fand, dass er eben mal so das Bett einsaut (kenne kein männliches Wesen, das dies einfach so tut; entweder man benutzt ein Taschentuch oder tut es unter der Dusche) war es stiltechnisch mal wieder gar nicht mein Geschmack. Warum diese schlecht geschriebenen eingestreuten „erotischen“ Szenen? Und dann ist Dirk mal wieder weg und Florian kümmert sich ein wenig um Stella und schwupps – Flo und David knutschen herum. Sie landen im Bett. Florians (erste) Gedanken: „Huch, ich fühle (fühl') mich ja gar nicht schlecht.“ Und dann auf einmal, ohne jede Erklärung, jammert er doch herum. Es ging mir zu schnell. Bis dahin war ich weder mit David, noch mit Flo warm geworden, geschweige denn die beiden miteinander. Ich denke, man merkt dem Buch an, dass seine Autorin nicht mehr ganz so jung ist ist (wenn ich das Wort Männerslip lese, stellen sich mir die Nackenhaare auf, das ist doch nicht erotisch!). Vor allem die Szene, in der Flo, David und Stella im Schwimmbad sind und David mit oberpeinlicher uralt Badehose in Slip-form, die zu eng ist, antanzt und Florian das natürlich unfassbar erotisch findet. Ich musste lachen und mich fremdschämen. Die Illustrationen... Ich kenne Lanchas Zeichnungen von Animexx und liebe sie! Aber diese waren echt furchtbar. Lustlos hingeklatscht und nicht gerade ansprechend. Mein Fazit: Das Buch gefällt mir nicht. Ich finde es weder sonderlich gefühlvoll, noch überhaupt „gut“ geschrieben. Da gibt es wesentlich bessere Fanfictions, die ich kostenlos und in anspruchsvollerem Stil online lesen kann. Die Geschichte an sich ist auch nicht unbedingt weltbewegend.


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