Die Gefühle der Tiere

Von glücklichen Hühnern, liebenden Ziegen und träumenden Hunden. Ein Plädoyer für Respekt und Achtsamkeit

Peter Wohlleben

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Beschreibung

Sind frei laufende Hühner glücklich? Wovon träumen Fruchtfliegen und Hunde? Welches Zeitgefühl hat ein Schmetterling? Peter Wohlleben schreibt kurzweilig über Gefühlsleben, Intelligenz und Bewusstsein der Tiere und fordert, ganz ohne erhobenen Zeigefinger, zu ethischem Handeln auf. Dabei macht er wenig Unterschiede zwischen liebenswerten Hunden, Milch gebenden Ziegen oder lästigen Fliegen. Und er scheut sich nicht, Parallelen zu menschlichen Gefühlen zu ziehen und provokante Thesen zu vertreten. Seine Ansichten zu Liebe, Mitgefühl, Trauer und Schmerz bei Tieren belegt der Autor anhand aufsehenerregender Studien von Verhaltensforschern und Biologen, aber auch durch viele Beobachtungen der Wildtiere im Eifeler Forst und seiner eigenen Haustiere.
Das Buch räumt mit Vorurteilen über böse Wölfe, ängstliche Hasen oder blöde Ziegen auf und regt vor allem zum Nachdenken über die Konsequenzen unseres alltäglichen Handels an. Seite für Seite wird dabei immer klarer, warum ein achtsamer Umgang mit unseren Mitgeschöpfen auch uns Menschen glücklich macht.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 162
Erscheinungsdatum 10.11.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89566-364-2
Verlag Pala
Maße (L/B/H) 22.3/15.8/1.5 cm
Gewicht 340 g
Abbildungen zahlreiche Schwarz-Weiß- Illustrationen
Auflage 4. Auflage
Illustrator Margret Schneevoigt
Verkaufsrang 20088

Kundenbewertungen

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Zu empfehlen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Pfatter am 11.10.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Gutes und, ich denke, im Großem und Ganzem fundiertes Buch. Es gefällt bestimmt jedem Tierliebhaber. Aber auch die anderen sollten dieses Buch lesen und sich Gedanken über unseren Umgang mit den Tieren machen. Für Leute die sich mit Tieren beschäftigen, steht vielleicht nicht viel Neues drin, aber man fühlt sich bestätigt ode... Gutes und, ich denke, im Großem und Ganzem fundiertes Buch. Es gefällt bestimmt jedem Tierliebhaber. Aber auch die anderen sollten dieses Buch lesen und sich Gedanken über unseren Umgang mit den Tieren machen. Für Leute die sich mit Tieren beschäftigen, steht vielleicht nicht viel Neues drin, aber man fühlt sich bestätigt oder hat seine eigene/n Meinung/Ideen dazu. Ich persönlich konnte aber irgendwie keinen roten Faden / einheitlichen Handlungsstrang erkennen, kann aber auch am zeitweisen unkonzentriertem Lesen liegen. Doch manchmal fehlte mir auch die Lösung von angesprochenen Problemen, wie z.B. soll man nun seinem Hund den After putzen, wenn er schmutzig ist, oder nicht? Viele andere Sachen sind wohl, aber auch noch zu wenig erforscht. Das Buch an sich könnte vielleicht auch etwas leserfreundlicher gedruckt sein - Textgröße und insbesondere mit größerem Zeilenabstand.

Plädoyer für Respekt und Achtsamkeit
von geheimerEichkater aus Essen am 06.11.2015
Bewertet: gebundene Ausgabe

In „Die Gefühle der Tiere“ beleuchtet Peter Wohlleben viele Aspekte, die uns vom Tier unterscheiden könnten, aber ganz sicher nicht müssen: Empfinden die Tiere auch Spaß am Sex, Liebe, Trauer, Glück, Freude und Empatie, träumen sie und wie gehen sie mit dem Tod um? Sicher ist, dass man all dieses nicht ausschließen kann und, wen... In „Die Gefühle der Tiere“ beleuchtet Peter Wohlleben viele Aspekte, die uns vom Tier unterscheiden könnten, aber ganz sicher nicht müssen: Empfinden die Tiere auch Spaß am Sex, Liebe, Trauer, Glück, Freude und Empatie, träumen sie und wie gehen sie mit dem Tod um? Sicher ist, dass man all dieses nicht ausschließen kann und, wenn man die Tiere betrachtet eher zu der Erkenntnis gelangt, dass sie all dieses auch erleben, vielleicht etwas anders als wir Menschen, aber wer weiß das schon... Anhand von vielen Beispielen aus dem Tierreich, z.B. staatenbildender Völker beleuchtet Peter Wohlleben Themen wie gezähmte Emotionen, Spiritualität und religiöses Empfinden, aber auch Überlegungen über Körperhygiene, Traditionen und Symbiosen zwischen Mensch und Tier kommen nicht zu kurz. Einen Bogen spannt Peter Wohlleben auch zu den Pflanzen und stellt Vergleiche an, die er in seinem Buch „Bäume verstehen“ noch viel ausführlicher behandelt. Es folgen Überlegungen, welche Züchtungen sinnvoll waren, welche Tierhaltung vertretbar ist und, ob es eindeutig verwerflich ist, tierische Produkte zu nutzen inkl. Tiere zu essen. Ich fand es sehr interessant seine Überlegungen dazu zu lesen, aber, wie bei so vielem anderen auch, gibt es auch hier keine wirkliche Patentlösung, die alle glücklich machen kann. Ein für mich ganz besonderer und neuer Aspekt war die Betrachtung der Religiösität unter Berücksichtigung der linken Schläfenlappen, die eine körperliche Veranlagung zur Religiösität beinhalten sollen; in diesem Zusammenhang fand ich die Erklärung von religiösen Visionen bei Temporallappenepilepsie ( TLE) äußerst interessant. Und auch in diesem Buch gibt es wieder ein zusätzliches Unterthema, das auf einzelnen Seiten im Buch, quasi parallel zum Buch, abgehandelt wird; in diesem Buch werden alte Redewendungen und Vorurteile über Tiere unte die Lupe genommen: der schlaue Fuchs, die fleißige Biene, der ängstliche Hase.... Was ist dran an diesen alten Sichtweisen? Fazit: Im Laufe des Buches stellt Peter Wohlleben manche provokante These auf, erklärt und beleuchtet leicht verständlich viele verschiedene Aspekte und gibt dem Leser eine gute Hilfe in die Hand, seine Position zu überdenken und für sich selber Strategien und Grenzen zu erkennen, über Respekt und Achtsamkeit gegenüber Tieren ( nicht nur den niedlichen) nachzudenken und sein Verhalten entsprechend zu ändern.

Schöner Einstieg in das Thema "Empathie" für Tiere
von einer Kundin/einem Kunden aus Rheurdt am 15.10.2015
Bewertet: gebundene Ausgabe

Als Einstieg ein wunderschönes Buch zum Thema. Für aktive Tierrechtler streckenweise etwas zu "seicht". Aber man kann es gut an Tierfreunde verschenken. Ich wünsche mir, dass dadurch einige Leute ihr Verhalten, auch gegenüber den eigenen Tieren, überdenken und ihnen mehr Gefühle zugestehen werden.

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  • Vom Glück, mit Tieren zu leben 7
    Dumpfe Kreaturen oder fühlende Wesen? 9
    Primitiv oder anspruchsvoll? 11
    Auf der Suche nach dem scheuen Reh 12
    Spass beim Sex 18
    Und wie steht es mit der Liebe? 25
    Von wegen blöde Ziege! 26
    Trauer und Tod 28
    Empathie im Tierreich 32
    Freude und Glück 37
    Wunschbild 'glückliches Huhn' 38
    Einfach nur böse? 43
    Die Angst vor aggressiven Hornissen 44
    Neues aus dem Oberstübchen 49
    Gehirngrössen und Intelligenz 49
    Die Fabel vom schlauen Fuchs 50
    Der Spiegeltest 58
    Können Tiere träumen? 60
    Kulturelle Traditionen 62
    Fähigkeit zur Kommunikation 66
    Vorbild fleissige Biene? 70
    Staatenbildung und gezähmte Emotionen 71
    Spiritualität und religiöses Empfinden 75
    Zeit ist relativ 78
    Der Mythos vom dummen Schaf 82
    Tiere im Reich des Menschen 87
    Normal ist tausendfach verschieden 87
    Vorsicht: gemeine Zecke? 88
    Von Sklaven und willigen Dienern 92
    Das Märchen vom bösen Wolf 94
    Das grosse Geschäft 104
    Symbiosen zwischen Mensch und Tier 108
    Angsthasen und Jäger 109
    Die Mär vom ängstlichen Hasen 110
    Mehr Achtsamkeit mit Tieren 119
    Gespanntes Verhältnis zu unseren Mitgeschöpfen 119
    Die Legende von der diebischen Elster 120
    Ein Ausflug ins Reich der Pflanzen 126
    Die Büchse der Pandora 132
    Besser als ihr Ruf: die dreckige Sau 136
    Der Hund in der Handtasche 137
    Ich sehe was, was Du nicht siehst 141
    Beliebtes Vorurteil: der störrische Esel 142
    Verhungern aus Mitleid? 147
    Rücksichtnahme – ein praktischer Versuch 151
    Epilog 155
    Der Autor 157