Meine Filiale

Entwicklung des Zwei-Säulen-Modells

Eine interdisziplinäre Untersuchung des lokalen Hörfunks in Nordrhein-Westfalen

Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Medien in NRW Band 26

Patrick Donges, Philipp Steinwärder

Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 78.90
Fr. 78.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Versandfertig innert 6 - 9 Werktagen Versandkostenfrei
Versandfertig innert 6 - 9 Werktagen
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Beschreibung

Mehr als sieben Jahre sind seit dem Sendebeginn des Lokalfunks nach dem Zwei-Säulen-Modell in Nordrhein-Westfalen vergangen. Das innovative und anspruchsvolle Steuerungskonzept des Gesetzgebers musste sich seither in der täglichen Praxis bewähren. Von Verbreitungsgebiet zu Verbreitungsgebiet wurde es von den handelnden Personen mit Leben erfüllt und unterschiedlich weiterentwickelt. Dieser Prozess wurde im Auftrag der Landesanstalt für Rundfunk Nordrhein-Westfalen von Beginn an wissenschaftlich begleitet. Nach früheren Untersuchungen aus der Konstituierungs-und Startphase des Lokalfunks geht es nun um dessen alltägliche Normalität, nachdem er sich (fast) flächendeckend etabliert und sein Publikum gefunden hat. Im August 1995 beauftragte die Landesanstalt für Rundfunk das Hans Bredow-Institut für Rundfunk und Fernsehen mit der vorliegenden Untersu chung über die jüngere Entwicklung des Zwei-Säulen-Modells. Das For schungsprojekt war zunächst von Hermann-Dieter Schröder konzipiert wor den und wurde dann von uns durchgeführt. Die Projektleitung lag bei dem Direktor des Hans-Bredow-Instituts, Prof. Dr. Otfried Jarren. Die Untersu chungen wurden im Juli 1997 abgeschlossen und der Auftraggeberin im Ok tober 1997 präsentiert. Wir haben versucht, in der Untersuchung rechtswissenschaftliche und so zialwissenschaftliche Fragestellungen und Betrachtungsweisen interdiszipli när eng zu verknüpfen. Im vorliegenden Bericht gibt es daher keine rechts wissenschaftlichen oder sozialwissenschaftlichen Unterkapitel, sondern beide Betrachtungsweisen gehen zum Teil nahtlos ineinander über. Wir hoffen, dass die Leserinnen und Leser aus dieser interdisziplinären Darstellungsweise einen ähnlichen Gewinn ziehen wie die Autoren selbst.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 31.01.1998
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8100-2044-4
Verlag VS Verlag für Sozialwissenschaften
Maße (L/B/H) 21/14.8/1.2 cm
Gewicht 301 g
Abbildungen 7 schwarzweisse Abbildungen
Auflage 1998

Weitere Bände von Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Medien in NRW

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.
  • Artikelbild-0
  • 1. Einleitung.- 1.1 Die Grundsätze des Zwei-Säulen-Modells.- 1.2 Diskussion um die Funktionalität des Zwei-Säulen-Modells.- 1.3 Lokal- und Systemperspektive.- 1.4 Gegenstand und Fragestellung der Studie.- 1.5 Methodisches Vorgehen.- 1.5.1 Dokumentenanalyse.- 1.5.2 Gesamtbefragungen in allen Verbreitungsgebieten.- 1.5.3 Fallstudien in ausgewählten Verbreitungsgebieten.- 1.6 Aufbau des Berichtes.- 2. Die Systemperspektive auf den lokalen Rundfunk.- 2.1 Flächendeckender Lokalfunk als Auftrag des Gesetzgebers.- 2.2 Das Rahmenprogramm.- 2.2.1 Gesetzliche Variationsmöglichkeiten.- 2.2.2 Praktische Nutzung der rechtlichen Möglichkeiten.- 2.2.3 Die Verträge mit dem Rahmenprogrammveranstalter.- 2.2.3.1 Die Ausstrahlung der lokalen Programme.- 2.2.3.2 Die Ausstrahlung des Rahmenprogramms.- 2.2.3.3 Die Festlegung der lokalen Sendezeiten.- 2.2.3.4 Die Mitwirkungsrechte in den Gremien des Rahmenprogrammveranstalters.- 2.2.4 Die finanzielle Abwicklung der Zusammenarbeit.- 2.2.5 Empirische Befunde: Homogenisierung durch das Rahmenprogramm.- 2.2.5.1 Bewertung der Homogenisierung.- 2.2.5.2 Bewertung der Zusammenarbeit mit dem Rahmenprogrammveranstalter.- 2.2.5.3 Bewertung der bisherigen Vereinheitlichungen.- 2.2.5.4 Neue Vereinheitlichungen.- 2.3 Vernetzung der Akteure.- 2.4 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen.- 3. Die Lokalperspektive.- 3.1 Veranstaltergemeinschaften.- 3.1.1 Binnenorganisation der Veranstaltergemeinschaften.- 3.1.1.1 Die Mitglieder der Veranstaltergemeinschaften.- 3.1.1.2 Satzungsrechtliche Stellung der Mitglieder.- 3.1.1.3 Frauenförderungsmassnahmen und Anteil der Frauen.- 3.1.1.4 Die Mitgliederversammlungen.- 3.1.1.5 Ausschüsse der Mitgliederversammlungen.- 3.1.1.6 Die Vorstände.- 3.1.1.7 Die Verwaltung der Veranstaltergemeinschaft.- 3.1.2 Aufgabenwahrnehmung der Veranstaltergemeinschaft.- 3.1.2.1 Die Themen und Meinungsverschiedenheiten in der Veranstaltergemeinschaft.- 3.1.2.2 Programmvorgaben der Veranstaltergemeinschaft.- 3.1.2.3 Präsenz der Veranstaltergemeinschaft in der Redaktion.- 3.1.2.4 Bewertung der Aufgabenwahrnehmung der Veranstaltergemeinschaften.- 3.2 Betriebs- und Servicegesellschaften.- 3.2.1 Konstruktion der Servicegesellschaften.- 3.2.2 Beteiligung kommunaler Träger.- 3.3 Redaktion.- 3.3.1 Das Konzept der inneren Rundfunkfreiheit.- 3.3.2 Stellung der Redaktion im Gefüge des Lokalfunks.- 3.3.3 Stellung des Chefredakteurs als Leiter der Redaktion.- 3.3.4 Fluktuation der Chefredakteure.- 3.3.5 Personelle Ausstattung der Redaktionen.- 3.3.6 Die Redakteurstatuten im lokalen Hörfunk.- 3.3.6.1 Die Regelungstechnik des LRG NW.- 3.3.6.2 Die Musterredakteurstatuten.- 3.3.6.3 Inhalte der Redakteurstatuten der Veranstaltergemeinschaften.- 3.3.6.3.1 Der Geltungsbereich der Redakteurstatuten.- 3.3.6.3.2 Der Programmauftrag des lokalen Rundfunks.- 3.3.6.3.3 Der Grundsatz der Überzeugungsfreiheit.- 3.3.6.3.4 Die Organisationsstruktur.- 3.3.6.3.5 Die Kompetenzen der Redaktionsorgane.- 3.3.6.3.6 Die Mitwirkung an Werbesendungen.- 3.3.6.3.7 Benachteiligungsverbot.- 3.3.6.3.8 Die Unwirksamkeitsklausel.- 3.3.6.3.9 Die Kündigung des Redakteurstatuts.- 3.3.6.3.10 Zusammenfassung der Dokumentenanalyse.- 3.3.6.4 Empirische Befunde zur Anwendung und Bedeutung der Redakteurstatuten.- 3.4 Bürgerfunk.- 3.5 Zusammenwirken der Akteure auf lokaler Ebene.- 3.5.1 Generelle Bewertungen der Zusammenarbeit.- 3.5.2 Zur Rolle der Kooperationsverträge im Verhältnis zwischen Veranstaltergemeinschaft und Betriebsgesellschaft.- 3.5.3 Die Verwaltung der Veranstaltergemeinschaften.- 3.5.3.1 Wahrnehmung der Verwaltungs- und Dienstleistungsaufgaben.- 3.5.3.2 Einschaltung Dritter in die Aufgabenwahrnehmung der Betriebsgesellschaft.- 3.5.3.3 Regelungen bei Leistungsstörungen.- 3.5.4 Selbstbindung der Veranstaltergemeinschaften gegenüber den Betriebsgesellschaften.- 3.5.5 Die Aufstellung der Wirtschafts- und Stellenpläne.- 3.5.6 Die Auskunftspflichten der Betriebsgesellschaften.- 3.5.6.1 Teilnahmerechte der Veranstaltergemeinschaften an den Sitzungen der Organe der Betriebsgesellschaften.- 3.5.6.2 Informationspflichten bei der Aufstellung des Wirtschafts- und Stellenplans.- 3.5.7 Bestellung des Chefredakteurs.- 3.5.8 Das Verfahren zur Lösung von Konflikten.- 3.5.8.1 Zuständigkeit der Schiedsgerichte.- 3.5.8.2 Die Zusammensetzung der Schiedsgerichte.- 3.5.8.3 Die Grundsätze des Verfahrens.- 3.5.8.4 Wirkungen der schiedsgerichtlichen Entscheidung.- 3.5.8 Werbung und Sponsoring als „Schnittstelle“ der Funktionsbereiche.- 4. Resümee.- 4.1 Zusammenfassung der Ergebnisse.- 4.2 Vorschläge zur Funktionssicherung und Funktionsverbesserung.- Abkürzungsverzeichnis.- Abbildungsverzeichnis.- Tabellenverzeichnis.