Erzählen über Katastrophen

Beiträge aus Deutscher Philologie, Erzählforschung und Psychotherapiewissenschaft

Psychotherapiewissenschaft in Forschung, Profession und Kultur. Schriftenreihe der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien Band 16

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Beschreibung

„Erzählen über Katastrophen“ – zu diesem Thema tagte die Kommission für Erzählforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde im Herbst 2014. Gemäss der interdisziplinären Ausrichtung der Kommission vereint der Band Beiträge aus der Europäischen Ethnologie, der Deutschen Philologie und der Psychotherapiewissenschaft.
Allen Aufsätzen ist gemein, dass sie das Erzählen als ein menschliches Grundbedürfnis in den Vordergrund rücken, das der Erklärung, Sinnfindung und Orientierung in der Welt genauso wie der persönlichen Entlastung dient. Im Fall einer Katastrophe ist dieses von besonderer Bedeutung, denn durch das Erzählen werden belastende Erlebnisse in Sachzusammenhänge eingeordnet und verlieren somit den Stachel der Bedrohlichkeit. Es hat sich gezeigt, dass eine intensive AuseinanderSetzung mit traumatischen Geschehen dringend notwendig ist.

Mit Beiträgen von Helga Bleckwenn, Christiane Eichenberg, Brigitte Frizzoni, Susanne Hose, Jessica H. Huss, Anna Jank, Hannelore Jeske, Akemi Kaneshiro-Hauptmann, Alfred Kube, Florian Maria König, Alfred Messerli, Christina Niem, Kathrin Pöge-Alder, Bernd Rieken, Ingo Schneider, Christine Shojaei Kawan, Michael Simon, Simone Stiefbold, Christina Wiedersich.

Die Gesamtproblematik des Erzählens über Katastrophen wird mit diesem Band durch viele bemerkenswerte Aspekte deutlich bereichert […] – Helge Gerndt in: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde, 2017

Helga Bleckwenn, Prof. Dr., geboren in Leipzig, aufgewachsen in Essen, Studium der Germanistik, Geschichte, Ev. Theologie in Heidelberg, Zürich, Hamburg, 1. und 2. Staatsexamen, Schuldienst in Wedel/Holstein, Promotion in Regensburg (über Adalbert Stifter), Habilitation in Erlangen-Nürnberg (über die Kulturbewegung um 1900 und ihre Wirkung auf Schulreform und Deutschunterricht), seit 1994 Professorin für Neuere deutsche Literatur und deren Didaktik an der Universität Flensburg, 2006 Emeritierung. Aktuelle Forschungsgebiete: alte Erzählformen in moderner Literatur; Kinder- und Jugendliteratur; Geschichte des Deutschunterrichts im 19./20. Jh..
Christiane Eichenberg, Univ.-Prof. Dr. phil. habil., geb. 1973 in Koblenz, Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Professorin für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Medien an der Fakultät für Psychologie der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien. Forschungsschwerpunkte: Schnittstellen von Klinischer Psychologie, Psychotherapie und Medien, Psychotraumatologie..
Susanne Hose, Dr., geb. 1961, Studium Lehramt für Sorbisch und Russisch an der Universität Leipzig, Aspirantur am Institut für sorbische Volksforschung in Bautzen, Promotion 1990 zur Sprichwörterforschung, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sorbischen Institut e. V. in Bautzen, seit 1997 Redaktionsmitglied des „Letopis. Zeitschrift für sorbische Sprache, Geschichte und Kultur“. Hauptforschungsgebiet ist die Sprichwörter- und Erzählforschung, besonders hinsichtlich der narrativen Kultur von ethnischen Minderheiten, weiter auf dem Gebiet der Biographieforschung und Biographiearbeit (Alten- und Krankenpflege) sowie der Kulturerbe- und Tourismusforschung. Lehraufträge an der Philosophischen Fakultät/Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen, der Philosophischen Fakultät Bereich Volkskunde/Kulturgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, dem Institut für Sorabistik der Universität Leipzig und an der Evangelischen Berufsfachschule für Altenpflege Bautzen. – Veröffentlichungen: Serbski prislowny leksikon – Sorbisches Sprichwörterlexikon (Bautzen 1996); Sorbian Proverbs – Serbske Prislowa (zusammen mit Wolfgang Mieder, Burlington/Vermont 2004); Zeitmaschine Lausitz. Raum-Erfahrungen – Leben in der Lausitz (Sammelband, Dresden u. Husum 2004); Minderheiten und Mehrheiten in der Erzählforschung (Sammelband, Bautzen 2008); Erzählen über Krabat. Märchen, Mythos und Magie (Bautzen 2013); Sorbisches Kulturlexikon (Mitarbeit und Redaktion, Bautzen 2014)..
Jessica Helen Huss, BSc., geb. 1990, 2010–2013 Studium der Psychologie an der Sigmund Freud Privatuniversität, Wien, seit Oktober 2013 Studium der Statistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München..
Studium der Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien. Universitäts-Assistentin und Lehrbeauftragte an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien und Linz, Mitarbeiterin am Institut für Katastrophenforschung der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien, Psychotherapeutin/Individualpsychologische Analytikerin in freier Praxis in Wien..
Hannelore Jeske, Dr., geb. 1944 in Sörup, Kreis Schleswig-Flensburg. 1964–1967 Studium an der Pädagogische Hochschule Kiel (Lehramt an Volksschulen), 1975–1984 nebenberufliche Studien in Sport, Deutsch und Ev. Religion an den Universitäten Kiel und Flensburg (Lehramt an Realschulen), 1984–2000 nebenberufliche Studien im Bereich Literatur und Arbeit an einer Dissertation (Promotion 2001). 1967–2007 Lehrerin an der Realschule Satrup und Schulleiterin der Realschule Tarp, 2002–2006 Lehrauftrag an der Universität Flensburg..
Akemi Kaneshiro-Hauptmann, Dr. phil., geb. 1973, Bachelor- und Magisterstudium der Germanistik an der Kansai Universität in Osaka, Studium der Volkskunde, Neueren Deutschen Literatur und Japanologie an der Georg-August-Universität Göttingen, Promotion in Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie an der Universität Göttingen. Zurzeit als freiberufliche ÜberSetzerin/Dolmetscherin für japanische Sprache tätig..
Florian Maria König, geb. 1986, Lehramtsstudium der Germanistik, der Mittleren und Neueren Geschichte sowie der Lateinischen Philologie des Mittelalters und der Neuzeit an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Université Paris-Sorbonne IV und der École nationale des chartes (Paris), 03–08/2010 Erasmus-Stipendiat (Université Paris-Sorbonne IV/École nationale des chartes), seit 2013 Dissertationsprojekt am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft von Prof. Dr. Barbara Besslich (Germanistisches Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) mit dem Titel „Poetische Seismogramme. Narrative Imagination und ästhetische Transformation historischer Naturkatastrophen in fiktionalen Erzählungen vom 18. bis zum 21. Jahrhundert“, seit April 2014 Promotionsstipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit..
Alfred Kube, geb. 1954, Studium der Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte an den Universitäten Heidelberg und Trier, Abschlüsse: Erstes Staatsexamen und Promotion an der Universität Trier (Dissertation über Hermann Görings Rolle im „Dritten Reich“), 1980–1985 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Neuere/Neueste Geschichte an der Universität Trier, 1985–1987 Konservator im Aufbaustab für das Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim, 1987–1989 Oberkonservator im Aufbaustab für das Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart, seit 1989 Direktor des Historischen Museums Bremerhaven, seit 2000 zugleich Wissenschaftlicher Leiter der Deutschen Auswanderer-Datenbank (eines internationalen Kooperationsprojekts mit den National Archives und Castle Garden Immigration Research, New York/USA sowie weiteren europäischen Partnern)..
Alfred Messerli, Prof. Dr., geb. 1953 in Dietikon bei Zürich; Studium der Germanistik, Sozialgeschichte und Europäischen Volksliteratur an der Universität Zürich und Bremen. Er lehrte an den Universitäten Pavia und Genf. Er ist Mitherausgeber der historisch-kritischen Ausgabe der Schriften Ulrich Bräkers (5 Bde. München: C.H. Beck Verlag 1998–2010); seine Habilitation Lesen und Schreiben 1700 bis 1900. Untersuchung zur DurchSetzung der Literalität in der Schweiz erschien 2002 im Max Niemeyer Verlag in Tübingen. Er lehrt seit 2000 an der Universität Zürich am Institut für Populäre Kulturen. 2005 war er Fellow am Collogium Budapest, 2007 hatte er die Fernand Braudel Senior Fellowship am European University Institute in Fiesole, Florenz inne. Seine Forschungsschwerpunkte sind Erzählforschung, Selbstzeugnisse, Massenbilderforschung und Lesergeschichte..
Christina Niem, PD Dr. phil., studierte Volkskunde, Germanistik sowie Mittlere und Neuere Geschichte an den Universitäten Trier und Mainz. Sie lehrt Kulturanthropologie/Volkskunde am Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz..
Kathrin Pöge-Alder, Dr., geb. 1965, Studium der Germanistik und Musikerziehung in Leipzig, 1992 Promotion über Entstehungs- und Verbreitungstheorien von „Volks“-Märchen bis zur Märchenforschung in der DDR, Universität Hamburg, Aufenthalt in Boston, MA., USA, mit freiberuflicher Arbeit, Stipendium Universität Heidelberg, 2000 „Erzählerlexikon Deutschland – Österreich – Schweiz“, Geschäftsführerin der Märchenstiftung Walter Kahn; 2002–2005 Leitung der Kinder- und Jugendwettbewerbe am Schulmuseum Leipzig – Werkstatt für Schulgeschichte, 2005–2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Volkskunde (Empirische Kulturwissenschaft) Universität Jena, bis 2013 am DFG Projekt „Die Wunschkindpille in der DDR“. Seit 2013 Referentin für historische und gegenwärtige Alltagskultur am Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e. V. Wichtigste Veröffentlichungen: 2000 „Erzählerlexikon: Deutschland – Österreich – Schweiz“; 2011, 2. Auflage „Märchenforschung. Theorien – Methoden – Interpretationen“, 2007 „Alltägliches Erzählen. Ausschnitte aus der Gegenwart. Arbeiten von Studierenden aus Jena“ Thüringer Hefte für Volkskunde, 2008 „Europas Mitte – Mitte Europas. Europa als kulturelle Konstruktion“ Herausgeberin zusammen mit Christel Köhle-Hezinger, 2011 ausgewählte Aufsätze von Christel Köhle-Hezinger, herausgegeben gemeinsam mit A. Bagus 2011..
geb. 1955 in Rispelerhelmt (Ostfriesland), Studium der Deutschen Philologie, Geschichte, Politikwissenschaft, Philosophie, Psychologie (LA) und Volkskunde (Europäische Ethnologie) an den Universitäten Mannheim und Wien. 1984–1998 Gymnasiallehrer in Wien, seit 1996 freiberuflicher Psychoanalytiker (IP), seit 2006 Lehranalytiker (SFU/IP), 2005 Habilitation für Europäische Ethnologie an der Universität Wien mit einer psychoanalytisch-ethnologischen Monografie zur Katastrophenforschung, 2005–2006 Vertretungsprofessur am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie der LMU München, seit 2007 Professor für Psychotherapiewissenschaft (PTW) an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien (SFU) und Leiter des Doktoratsstudiums PTW, des Instituts für Katastrophenforschung sowie des Fachspezifikums Individualpsychologie an der SFU..
Ingo Schneider, Univ.-Prof. Dr. phil. habil., geb. 1958, Studium der Volkskunde und Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck; Universitätsprofessor am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck; Forschungsinteressen und Arbeitsschwerpunkte: Erzählkultur (insbes. gegenwärtige Sagen und Gerüchte, Stoff- und Motivgeschichte, Erzählen im Internet), Popkultur, Heritage Studies, Ethnographie der Grenze, Kulturtheorie..
Michael Simon: Studium der Ethnologie, Volkskunde und Allgemeinen Sprachwissenschaft an der Universität Münster (1976–1984); 1984 Magister; 1988 Promotion zum Dr. phil. ebd. (Dissertation: VorNamen wozu? Taufe, Patenwahl und Namengebung in Westfalen vom 17. bis zum 20. Jahrhundert); Wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Assistent am Volkskundlichen Seminar der Universität Münster (1988–1997); Venia legendi für „Volkskunde“ ebd. (Habilitationsschrift: „Volksmedizin“ im frühen 20. Jahrhundert. Zum Quellenwert des Atlas der deutschen Volkskunde); Leiter des Bereichs Volkskunde am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V. Dresden (1997–2000); Umhabilitation an die Universität Leipzig (1998); seit 2000 Professor für Kulturanthropologie/Volkskunde an der Universität Mainz..
Simone Stiefbold, Dr., geb. 1976, 1996–2003 Studium der Volkskunde bzw. Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft, Soziologie und Vor- und Frühgeschichte an den Universitäten Freiburg und Marburg. Berufliche Tätigkeit: 2004 Werkvertrag im Projekt „Menschenbilder“ an der Philipps-Universität Marburg unter der Leitung von Prof. Harm-Peer Zimmermann, 2006–2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft der Philipps-Universität Marburg. Seit Februar 2013 Oberassistentin Populäre Literaturen und Medien in den Populäre Kulturen am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich..
Christina Wiedersich, Mag. phil., geb. 1987, Studium der Europäischen Ethnologie, derzeit Studium der Psychotherapiewissenschaft und Psychologie an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien..
geb. 1955 in Rispelerhelmt (Ostfriesland), Studium der Deutschen Philologie, Geschichte, Politikwissenschaft, Philosophie, Psychologie (LA) und Volkskunde (Europäische Ethnologie) an den Universitäten Mannheim und Wien. 1984–1998 Gymnasiallehrer in Wien, seit 1996 freiberuflicher Psychoanalytiker (IP), seit 2006 Lehranalytiker (SFU/IP), 2005 Habilitation für Europäische Ethnologie an der Universität Wien mit einer psychoanalytisch-ethnologischen Monografie zur Katastrophenforschung, 2005–2006 Vertretungsprofessur am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie der LMU München, seit 2007 Professor für Psychotherapiewissenschaft (PTW) an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien (SFU) und Leiter des Doktoratsstudiums PTW, des Instituts für Katastrophenforschung sowie des Fachspezifikums Individualpsychologie an der SFU.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Bernd Rieken
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 13.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8309-3489-9
Verlag Waxmann
Maße (L/B/H) 24.2/17.2/2.2 cm
Gewicht 556 g
Auflage 1

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