Warenkorb
 

Dietz, R: Geld und Schuld

Eine ökonomische Theorie der Gesellschaft

Geld ist eines der grossen Tabus. Je mehr wir Geld verdrängen, desto mehr beherrscht es uns. Nicht Geld ist allerdings ein Desaster, wie uns eine Jahrtausend alte Tradition lehren möchte, sondern die Anschauungen darüber. Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts. Geld macht frei. Geld vergesellschaftet. Wo Geld fliesst, fliesst kein Blut. Geld setzt die Welt auf einen dynamischen Pfad. Kurz: Geld ist ein "vitales Biest". Um mit ihm umzugehen, muss man sich ihm stellen und wissen, was es tut. Wer es als Gleitmittel der Wirtschaft denunziert, rutscht auf ihm aus.

Die Zivilisation richtet sich an Geld auf. Geldgesellschaften sind offene Systeme, die eine innere Ordnung besitzen. Diese gilt es zu erkennen und einzuhalten. Das heutige Finanzsystem höhlt diese Ordnung systematisch aus. Der Rubikon ist überschritten, die Ungleichgewichtslagen verstärken sich systemimmanent. Der Übergang zu einer nachhaltigen Geldordnung ist gedanklich vorzubereiten.

Raimund Dietz spannt in seinem neuen Buch: Geld und Schuld den Bogen von einfachen Grundvorgängen des Gebens und Nehmens, Ausgleichens und Nichtausgleichens (Schuldenmachen) bis zur heutigen Finanzkrise als Überschuldungskrise. Das Buch setzt sich kritisch mit der Wirtschaftstheorie - im Kern einer Theorie ohne Geld - auseinander und entwickelt einen Ansatz zur Überwindung des zentralen Defizits der Ökonomik: Geld. An die Stelle einer Theorie, deren Idol die Robinsonade ist, setzt Raimund Dietz eine ökonomische Theorie der modernen Zivilisation und des Bürgers.

"Ich bin beeindruckt von der Radikalität, mit der Raimund Dietz sich auf eine Wissenschaft vom Geld einlässt und vertraute Theoriebestände durchforstet, um sie auf unvertraute Art und Weise neu zusammenzusetzen."
Dirk Baecker

"[.] Mit 'Geld und Schuld' legt Raimund Dietz eine in Form und Inhalt opulente ökonomische Gesellschaftstheorie vor [.]. Durch den vom ihm vorgenommenen Paradigmenwechsel eröffnet sich dem Autor ein gänzlich neuer Blick auf das Geld, welcher es ihm ermöglicht, die Geldtheorie nicht mehr als ein staubtrockenes Nebenfach der Volkswirtschaftslehre anzusehen, sondern als eine 'Wissenschaft vom Menschen' [.]."
Ulrich Busch

"[.] Die Stärke der Darstellung besteht in der zahlenunterlegten, klaren Botschaft zur Entstehung und Lösung von Finanzkrisen [.]."
Helge Peukert

"Die Lektüre des Buches ist ein anhaltendes intellektuelles Vergnügen. Der Band sollte das Einführungsbuch für VWL-er werden. Raimund Dietz schreibt leserfreundlich und komplex zugleich."
Jochen Hörisch
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 01.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7316-1217-9
Verlag Metropolis
Maße (L/B/H) 22.3/14.6/3.2 cm
Gewicht 701 g
Auflage 5. überarbeitete Auflage
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 52.90
Fr. 52.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Versandfertig innert 4 - 7 Werktagen Versandkostenfrei
Versandfertig innert 4 - 7 Werktagen
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.