Werde, was du warst

Manifest für eine Ökologie der Kindheit

André Stern

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Beschreibung

"Werde, was du warst ist ein leidenschaftliches Manifest für ein Umdenken im Bildungssystem, das auf eigenen Erfahrungen des Lernens ohne Schule und fundierten Erkenntnissen aus Kunst und Wissenschaft beruht. André Stern ist die Verkörperung des natürlichen Lernen; als renommierter Künstler, Erzieher und liebender Vater zeigt er, dass Kinder sich am besten entfalten können, wenn wir verstehen, wie und warum sie lernen, und ihnen dann die besten Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten bieten können. Sir Ken Robinson"

André Stern, 1971 in Paris geboren und aufgewachsen, Sohn des Forschers und Malort-Gründers Arno Stern, ist verheiratet und zweifacher Vater. Er ist Musiker, Komponist, Gitarrenbaumeister, Journalist und Autor, ­ unter anderem des Bestsellers "... und ich war nie in der Schule" sowie, gemeinsam mit Arno Stern, des Buches "Mein Vater, mein Freund". Als Freibildungsexperte ist er ein international gefragter Referent. Daneben arbeitet er eng mit seinem Vater zusammen und ist mit Prof. Dr. Gerald Hüther Gründer und Leiter der Initiative "Männer für morgen". Ferner leitet André Stern das "Institut Arno Stern, Labor zur Beobachtung und Erhaltung der spontanen Veranlagungen des Kindes" und initiierte die Bewegung "Ökologie der Kindheit". Er ist einer der Protagonisten in "Alphabet", dem neuen Film von Erwin Wagenhofer, und Co-Autor des gleichnamigen Buches.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 32 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783711051752
Verlag Ecowin
Dateigröße 1671 KB

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Begeistert sein …
von Sikal am 12.10.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

… wer kann das schon von sich behaupten? Nicht jeder Erwachsene konnte sich seine Begeisterungsfähigkeit erhalten, die ihm als Kind so vertraut war. Wurde durch das bestehende Schulsystem diese Begeisterung genommen? Bei vielen mag das zutreffen, doch verallgemeinern würde ich hier nicht. Andrè Stern, spätestens seit Film und... … wer kann das schon von sich behaupten? Nicht jeder Erwachsene konnte sich seine Begeisterungsfähigkeit erhalten, die ihm als Kind so vertraut war. Wurde durch das bestehende Schulsystem diese Begeisterung genommen? Bei vielen mag das zutreffen, doch verallgemeinern würde ich hier nicht. Andrè Stern, spätestens seit Film und Buch „Alphabet“ vielen bekannt, kann auf eine außergewöhnliche Kindheit zurückblicken. Er war nicht in der Schule, durfte – von seinen Eltern stets begleitet – seine eigene Welt erfahren und somit erlernen. Auch seine Kinder wachsen in einer „schulfreien“ Zone auf, dürfen spielerisch die Welt erfahren und ihre Begeisterung hochleben lassen. Diese Ansätze sind natürlich sehr positiv zu betrachten, Stern spricht von einer Möglichkeit außerhalb eines Systems und von Visionen, die es hochzuhalten gilt. Wenn ich nun aber meinen Sohn als Beispiel sehe, der auch nach acht Jahren Schulzeit noch begeistert vom Chemielabor berichtet und von einem Englischcamp mit seinen Freunden, erkennt man auch die Schulvariante als Bildungsmöglichkeit an – auch hier kann die Begeisterung aufrecht bleiben, kann es mehr oder weniger stress/angstfrei zugehen. Auch könnte ich meinem Sohn nie und nimmer ein Chemielabor einrichten – nur so nebenbei mal angemerkt… André Stern spricht von Vertrauen, das wir unseren Kindern entgegenbringen müssen. Wir als Eltern müssen lernen, loszulassen von Fordern, Fördern und Entwickeln – das schaffen die Kinder schon ganz alleine. Wir müssen nur ein Gerüst liefern, in dem sie sich sicher und geborgen fühlen können, in dem Vertrauen großgeschrieben wird, in dem Kindheit spielerisch erfahren werden darf und so auch betrachtet wird. Vieles mit einem Augenzwinkern wahrgenommen, erspart eine Menge an Konflikten. Weg vom fehleraufzeigenden, leistungsorientierten System und hin in Richtung Motivation und Begeisterung – diesen Ansatz darf man sich für die Zukunft unserer Kinder und unserer Gesellschaft wünschen. Und besser als André Stern könnte ich es niemals formulieren: „Die Begeisterung ist der Generalschlüssel. Sie verleiht uns Flügel, lässt uns Hindernisse überwinden.“ Das Buch mit 27 Seiten ist etwas zu klein geraten für ein solch großes Thema.


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