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Bartleby, der Schreiber

Hörstück nach der Inszenierung von Isabel Osthues, Schauspielhaus Zürich 2001

Herman Melville

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Beschreibung

Herman Melvilles subversive Geschichte einer Verweigerung ist eines seiner Meisterwerke und einzigartig in ihrer absurden Komik.
Die Geschichte spielt in der New Yorker Geschäftswelt um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Ein seltsamer, rätselhafter Mann wird in einer Kanzlei als Kopist eingestellt: Bartleby. Während er zunächst durch ungewöhnlich grosse Zurückhaltung und Schweigsamkeit auffällt, geht er mehr und mehr dazu über, die Ausführung bestimmter Tätigkeiten mit dem Satz "Ich möchte lieber nicht" abzulehnen. Schliesslich verweigert er sich jeder Art von Tätigkeit. Sein Arbeitgeber erliegt immer mehr dem Einfluss Bartlebys ...

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Ueli Jäggi
Spieldauer 58 Minuten
Erscheinungsdatum 07.10.2003
Verlag Sprechtheater
Hörtyp Lesung
Übersetzer Isabell Lorenz
Sprache Deutsch
EAN 9783907877005

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Eine höchst kafkaeske Kurzgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 12.11.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In „Bartleby der Schreiber“ geht es um einen höchst seltsamen Mann, dessen Gedanken dem Leser allerdings verborgen bleiben, weil nur aus anderer Sicht über ihn berichtet wird. Der Erzähler ist ein Rechtsanwalt, der in seinen Büroräumen drei Kopisten beschäftigt, die alle höchst sonderbare, jedoch passende Spitznamen tragen und a... In „Bartleby der Schreiber“ geht es um einen höchst seltsamen Mann, dessen Gedanken dem Leser allerdings verborgen bleiben, weil nur aus anderer Sicht über ihn berichtet wird. Der Erzähler ist ein Rechtsanwalt, der in seinen Büroräumen drei Kopisten beschäftigt, die alle höchst sonderbare, jedoch passende Spitznamen tragen und auch sonst ungewöhnliche Eigenschaften haben. Eines Tages steht auf eine Stellengesuch des Anwalts hin Bartleby vor der Türe, den der Anwalt einstellt. Der neue Schreiber kopiert fleißig und in einem zügigen Tempo, jedoch völlig ohne jede Begeisterung. Die eigentümliche Art Bartlebys fällt dem Anwalt schnell auf, er denkt sich zunächst jedoch nichts weiter, bis der Schreiber Arbeitsanweisungen ablehnt. Stets dieselben Worte äußernd wie ein Mantra, „ich würde vorziehen es nicht zu tun“, wirkt die schlichte Äußerung Bartlebys nie wirklich offen unwillig, seine Gesprächspartner versuchen gedanklich sein Verhalten zu begründen (denn er selbst tut es nie) und verzagen an der kargen Kommunikation m it dem Schreiber. Als Bartleby sich eines Tages dazu entschließt auch keine Kopierarbeiten mehr anzufertigen, will der Rechtsanwalt, obwohl immer gewillt zu helfen, die Bürde des Schreibers endlich loswerden. Nachdem aber Worte des Abschieds und der Entschiedenheit Bartleby nicht wieder in der Schreibstube sehen zu wollen, absolut nicht helfen, zieht der Anwalt mitsamt seinen Kopisten in andere Büroräume in eine andere Ecke der Stadt um. Sehr zum Verdruss des neuen Mieters, einem ihm unbekannten Anwaltskollegen, der die Räume bezieht, während Bartleby dort noch vor Ort ist (da er offensichtlich sein Lager dort bezogen hat). Schlussendlich wird Bartleby von der Polizei als Landstreicher mitgenommen und ins Gefängnis gebracht.

Besonders
von einer Kundin/einem Kunden am 11.12.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein ganz besonderes Buch ist da in der kleinen, aber feinen Reihe "Illustrierte Weltliteratur" beim Verlag Jacoby & Stuart erschienen:Herman Melvilles Erzählung von "Bartleby, der Schreiber".Gleich nach seinem berühmteren Moby Dick-Roman hatte Melville diese in der englischen Literatur nachhallende Erzählung verfasst, mit deren ... Ein ganz besonderes Buch ist da in der kleinen, aber feinen Reihe "Illustrierte Weltliteratur" beim Verlag Jacoby & Stuart erschienen:Herman Melvilles Erzählung von "Bartleby, der Schreiber".Gleich nach seinem berühmteren Moby Dick-Roman hatte Melville diese in der englischen Literatur nachhallende Erzählung verfasst, mit deren Intention sich die Literaturkritik intensiv auseinander gesetzt hat. Geschrieben ist der kurze Text aus der Erzählerperspektive eines alten Anwaltes an der Wallstreet, der sich in einem gefängnisähnlichem Kontor mit seinen Fachwissen über Wertpapiere, Hypotheken und Rechtsansprüchen reicher Leute ein einträgliches Auskommen erarbeitet hat .Als er zusätzlich Beisitzer im Kanzleigericht wird, stellt er zu seinen beiden Kopisten und dem Bürolehrling noch einen dritten Schreiber ein.Und damit beginnt ein für ihn langsam fortschreitendes, kafkaeskes Martyrium, denn Bartleby, der Neue, ist zwar anfänglich durchaus eine wertvolle Unterstützung, aber dann...Dann äußert der melancholische,dünne, junge Mann den in der englischen Literatur berühmten Satz:"Ich möchte lieber nicht" und bei dieser Verweigerungshaltung bleibt er auch ! Ich habe mir sagen lassen, das es Bartlebys Satz "I would prefer not to...." in Amerika auch auf T-Shirts gedruckt gibt, irgendwie schräg , aber auch passend, man könnte sicherlich selber auch einiges aus dieser speziellen Erzählung mit anderen diskutieren... Auf jeden Fall ist die großformatige "Bilderbuch"-Ausgabe von Jacoby & Stuart , in Bilder umgesetzt vom französischen Illustrator Stephane Poulin, ein echter Hingucker : in sanften Pastelltönen bringt er einem den liebenswürdig-moralischen Anwalt, seine cholerischen Kopisten und natürlich den depressiv-einsam wirkenden Verneiner aller Ansprüche und letztendlich auch des Lebens , schmalwüchsigen Bartleby näher stimmungsvoll ,auch die Kanzlei ohne wirkliche Fenster-Aussicht , die öde Wallstreet (damals ! )am Wochenende oder der leere Gefängnishof umgeben von riesig hohen Mauern, in dem Bartleby verstirbt , geben die Atmoshäre dieser Erzählung vortrefflich wieder!. Falls Sie also ein ganz besonderes Buch an Freunde oder Literatur/Kunstliebhaber verschenken möchten: Meiner Meinung nach lohnt es sich ,dieses Buch ,nein, eigentlich die ganze Reihe im Auge zu behalten !!!

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