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Alles, was wir geben mussten

Roman

Kazuo Ishiguro

(51)
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Beschreibung

Ein grosser Sportplatz, freundliche Klassenzimmer und getrennte Schlafsäle für Jungen und Mädchen - auf den ersten Blick scheint Hailsham ein ganz gewöhnliches englisches Internat zu sein. Aber die Lehrer, so engagiert und freundlich sie auch sind, heissen hier Aufseher, und sie lassen die Kinder früh spüren, dass sie für eine besondere Zukunft ausersehen sind. Dieses Gefühl hält Kathy, Ruth und Tommy durch alle Stürme der Pubertät und Verwirrungen der Liebe zusammen - bis es an der Zeit ist, ihrer wahren Bestimmung zu folgen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.11.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641202163
Verlag Random House ebook
Originaltitel Never Let Me Go
Dateigröße 2862 KB
Übersetzer Barbara Schaden
Verkaufsrang 13775

Buchhändler-Empfehlungen

Ein schauriges, nachdenkliches Buch

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

In Hailsham, einem Heim für besondere Kinder, lernen wir Kathy, Ruth und Tommy kennen. Erzählt wird die Lebensgeschichte der drei Freunde, die wir bis zu ihrem Ende begleiten. Thematisch berührt das Buch heikle moralisch-ethische Fragen und lässt einem immer wieder den Atem stocken. Brutal ehrlich und offen wird das Thema angesprochen, herrschende Selbstverständlichkeiten einfach weiter für selbstverständlich gehalten. Ein System wird skizziert, das den Punkt einer Rückkehr lange überschritten hat. Ishiguro hat einen fantastischen Stil, trifft die Gedankenwelt von Kathy, aus deren Perspektive erzählt wird, immer so schonungslos ehrlich und real. Man findet sich immer wieder dabei ertappt, wie man selbst in heiklen Situationen ähnlich reagieren würde - auch wenn man andere Gründe als Rechtfertigung vorstellen würde. Das Buch lässt einen nachdenklich zurück und gibt einem einen tollen Grund, mit anderen zu diskutieren.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
51 Bewertungen
Übersicht
29
14
4
3
1

Konnte mich nicht so überzeugen wie der Film.
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 08.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Da ich die Verfilmung bereits 2 Mal gesehen habe und überaus begeistert war, wollte ich nun auch die Buchvorlage lesen. Wie sich schnell herausgestellt hat, hätte ich mir das auch sparen können. Die Handlung plätschert von Anfang bis Ende auf einer Ebene dahin. Vom Spannungsbogen keine Spur, unerwartete Wendungen lassen sich... Da ich die Verfilmung bereits 2 Mal gesehen habe und überaus begeistert war, wollte ich nun auch die Buchvorlage lesen. Wie sich schnell herausgestellt hat, hätte ich mir das auch sparen können. Die Handlung plätschert von Anfang bis Ende auf einer Ebene dahin. Vom Spannungsbogen keine Spur, unerwartete Wendungen lassen sich nicht blicken. Dadurch, dass die gesamte Geschichte quasi als Rückblick erzählt wird, besteht auch eine gewisse Distanz zu den Figuren und den Situationen. Man fühlt nicht mit. Das zentrale Thema, was die Geschichte behandelt, wirkt überhaupt nicht brisant, weil einfach keine emotionale Nähe zu den Charakteren vorhanden ist. Auch wörtliche Rede ist so gut wie nichtexistent, so dass die Handlung oft auf der Stelle getreten ist, während man sich in Kathys teilweise doch sehr verwirrenden Gedankengängen verloren hat. Und um noch einmal auf das zentrale Thema zurückzukommen: Die Art und Weise, wie es vermittelt bzw. wie damit umgegangen wurde, war doch sehr bedrückend. Ich dachte, dass man als Leser eine Moral erhält, aber dem war nicht so. Das Thema wurde durchaus diskutiert und ich habe darüber auch nachgedacht, aber es wurde eben nur eine Sichtweise vermittelt. Gerade bei so einem ethisch kontroversem Bereich hätte ich mir diesbezüglich mehr Beachtung gewünscht. In einer Hinsicht konnte das Buch aber mehr glänzen als der Film: bezüglich der Details. Bestimmte Handlungen aus dem Film, die man nicht wirklich verstanden hat, waren im Buch ausführlich geklärt und auf einmal hat auch alles Sinn ergeben. Die Charaktere waren tiefgründiger ausgearbeitet und auch der Zusammenhalt, die besondere Kindheit auf Hailsham, haben hier mehr Platz erhalten. Das hat mir sehr gut gefallen. Das Buch erhält von mir 2/5 Sterne - schaut euch lieber den Film an, der lohnt sich mehr :)

von einer Kundin/einem Kunden am 16.08.2020
Bewertet: anderes Format

Eine Geschichte, die mich zu Tränen gerührt hat und über die ich noch immer nachdenke...

Alles, was wir geben mussten
von einer Kundin/einem Kunden am 22.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Alles, was wir geben mussten" ist einer der bekanntesten Romane des Literaturnobelpreisträgers Kazuo Ishiguro. Kathy, Ruth und Tommy wachsen in einem Internat auf, in dem es ihnen eigentlich an nichts fehlt. Doch es handelt sich um keine normale Schule, denn sie werden auf eine Zukunft vorbereitet, die sich Normalsterbliche ga... "Alles, was wir geben mussten" ist einer der bekanntesten Romane des Literaturnobelpreisträgers Kazuo Ishiguro. Kathy, Ruth und Tommy wachsen in einem Internat auf, in dem es ihnen eigentlich an nichts fehlt. Doch es handelt sich um keine normale Schule, denn sie werden auf eine Zukunft vorbereitet, die sich Normalsterbliche gar nicht vorstellen können. Nachdem er bereits jahrelang auf meiner Leseliste gestanden ist, habe ich es endlich geschafft, diesen Roman zu lesen. Leider muss ich allerdings sagen, dass mich das Buch - obwohl ich die Idee dahinter großartig finde - überhaupt nicht gepackt hat. Ruth als Erzählerin finde ich überaus langweilig und auch die Erlebnisse die sie für wichtig erachtet und von welchen sie lang und breit erzählt, empfinde ich größtenteils als uninteressant. Gut finde ich, dass der Autor nur langsam aufklärt, was hinter der Schule und der Ausbildung dort steckt. Auch wenn diese Herangehensweise mitunter auch frustrierend sein kann, wird doch auch die Neugierde geweckt. Was meine Lesefreude an diesem Roman vermutlich am meisten gedämpft hat, ist die absolut emotionslose Erzählweise. Ich habe mich absolut distanziert gefühlt und hätte außerdem sehr gerne mehr über die Hintergründe erfahren.

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