Warenkorb
 

Ein wenig Leben

Roman

"Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. "Ein wenig Leben" ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.
Portrait
Hanya Yanagihara, 1974 geboren, ist eine US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin. Mit ihrem Roman "Ein wenig Leben" gewann sie den Kirkus Award und stand auf der Shortlist des Man Booker Prize, des National Book Award und des Baileys Prize. "Ein wenig Leben" ist eines der bestverkauften und meistdiskutierten literarischen Werke der vergangenen Jahre. Eine TV-Serie, produziert von Scott Rudin (The Social Network, No Country for Old Men, Frances Ha, Grand Budapest Hotel), ist in Vorbereitung. Yanagihara ist Chefredakteurin des "T Magazine" der "New York Times".
… weiterlesen
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 30.01.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783446255586
Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Dateigröße 4482 KB
Übersetzer Stephan Kleiner
Verkaufsrang 601
eBook
eBook
Fr. 6.00
Fr. 6.00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar, In der Cloud verfügbar
Sofort per Download lieferbar, 
In der Cloud verfügbar
Sie können dieses eBook verschenken  i
eBook kaufen
eBook verschenken
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
118 Bewertungen
Übersicht
95
14
4
3
2

Emotional, berrührend und stellenweise bedrückend. Intensives Lesevergnügen.
von einer Kundin/einem Kunden am 09.01.2019

Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Zeile. Die geschickte Verwebung der Zeitebenen und die sehr schlauen Wechsel der Ich-Perspektiven sind anspruchsvoll und interessant zugleich.Wunderschöne Sprache trifft auf die schlimmste Geschichte, die ich mir hätte vorstellen können. PhilSpasz

in der Kürze liegt die Würze - manchmal auch bei Büchern!
von einer Kundin/einem Kunden aus Ostercappeln am 05.01.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mich hat dieses Buch auf vielen Gründen sehr gereizt, unter anderem wegen seiner stolzen Länge und wegen der Geschichte über Freundschaft. Ich liebe dicke Bücher mit vielen Seiten, allerdings nur, wenn die Anzahl der Seiten der Qualität der Geschichte zugute kommt, im Fall von "Ein wenig Leben" wurde dies... Mich hat dieses Buch auf vielen Gründen sehr gereizt, unter anderem wegen seiner stolzen Länge und wegen der Geschichte über Freundschaft. Ich liebe dicke Bücher mit vielen Seiten, allerdings nur, wenn die Anzahl der Seiten der Qualität der Geschichte zugute kommt, im Fall von "Ein wenig Leben" wurde dies in meinen Augen nicht erfüllt. Wie vom Klappentext versprochen, erhoffte ich mir eine Gesichte über 4 Männer, die eine lebenslange Freundschaft verbindet. Zu Beginn werden diese Männer und einige Nebencharaktere ausführlich aus mehreren Perspektiven vorgestellt, was mir sehr gut gefallen hat. Allgemein zeichnet sich das Buch durch einen sehr ausschreifenden Erzählstil aus, der mir an sich gut gefällt, aber an vielen Stellen einfach "too much" und unangebracht war und dazu geführt hat, dass viele Schilderungen sich zäh wie Kaugummi hinziehen und im Endeffekt überflüssig sind. Als Beispiel: Es kristallisiert sich schnell heraus, dass der Fokus auf besonders auf zweien der vier Männer liegt und die anderen beiden sehr stark in den Hintergrund treten. Vor allem einer von ihnen scheint überhaupt keine Hauptrolle mehr zu spielen, sodass ich die vorangegangene Schilderung seiner Person, seiner Familie etc. rückblickend betrachtet völlig überflüssig und störend empfand. Abgesehen davon hat mich auch die Handlung nach ca. der Hälfte des Buches einfach nur wütend gemacht: in meinen Augen werden psychische Störungen (bzw. Traumatisierungen und deren Folgen, in diesem Fall selbstverletzendes Verhalten) nahezu romantisiert: Ich halte es für absolut unrealistisch, dass ein Mensch so dermaßen stark leidet, sich selbst verletzt, für alle anderen offensichtlich lebensmüde ist (und das über Jahrzehnte!) und seine engsten Freunde und Angehörigen scheinbar endloses Mitgefühl mit ihm haben, nie die Geduld verlieren und ihm immer zur Seite stehen, ohne absolut naheliegende und notwendige (!!!!)Konsequenzen zu ziehen. Tatsächlich konnte ich mit keinem der Protagonisten sowas wie Empathie empfinden, weil ich ihr Verhalten kein bisschen nachvollziehen oder gutheißen konnte. Dennoch habe ich weitergelesen (wobei ich die letzten 150 Seiten überflogen habe), weil mich einfach interessiert hat, welches Ende sich Yanagihara für diese Geschichte überlegt hat. Dieses fand ich wiederum gelungen, da nun wieder zumindest etwas mehr die eingangs beschriebene Freundschaft in den Mittelpunkt rückt und damit ein Bogen zum Beginn des Buches geschlagen wird.

von einer Kundin/einem Kunden am 07.12.2018
Bewertet: anderes Format

Sehr zu empfehlen! Geht unter die Haut und tief in die Seele. Braucht aber seine Zeit, sowohl zum Lesen, als auch zum "auf sich wirken" lassen.