Der Schneekristallforscher

Erzählung.

Titus Müller

(2)
Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
Fr. 12.00
Fr. 12.00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Taschenbuch

Fr. 11.90

Accordion öffnen
  • Der Schneekristallforscher

    Adeo Verlag

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 11.90

    Adeo Verlag

eBook (ePUB)

Fr. 12.00

Accordion öffnen

Hörbuch (CD)

Fr. 21.90

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

Fr. 11.90

Accordion öffnen

Beschreibung

Wilson Bentley sammelt Schneeflocken. Für ihn sind sie Wunder von atemberaubender Schönheit. Manche halten ihn deswegen für einen Spinner. Doch für Mina, die ihn und seine Arbeit mehr und mehr bewundert, wird er zu einem Reiseführer in eine andere Welt.

"Glückstrunken hielt er das Brettchen in den fallenden Schnee. Ein Schatzsucher, ein Entdecker und Weltenerkunder war er, er fühlte sich frei wie ein Vogel, dem Himmel mehr verwandt als der Erde."

Eine auf wahren Begebenheiten basierende Erzählung.

Titus Müller studierte in Berlin Literatur, Mittelalterliche Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Mit 21 Jahren gründete er die Literaturzeitschrift "Federwelt". Seine Ratgeber und historischen Romane begeistern viele Leser. Titus Müller ist Mitglied des PEN-Club und wurde u.a. mit dem "C. S. Lewis-Preis" und dem "Sir Walter Scott-Preis" ausgezeichnet.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 160 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.09.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783863347239
Verlag Adeo Verlag
Dateigröße 1875 KB

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
2
0
0
0
0

Eine Geschichte mit einem ganz besonderen Zauber!
von Monika Schulte aus Hagen am 26.11.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine Lesung im Literaturhotel Franzosenohl in Iserlohn. Ich hatte mich so sehr au f die Lesung mit Titus Müller gefreut, doch leider war ich krank und konnte nicht den Worten aus seinem neuen Buch „Geigen der Hoffnung: Damit ihr Lied nie verklingt“ lauschen. Meine Freundin Kerstin hat mir jedoch von der Lesung berichtet. Natürl... Eine Lesung im Literaturhotel Franzosenohl in Iserlohn. Ich hatte mich so sehr au f die Lesung mit Titus Müller gefreut, doch leider war ich krank und konnte nicht den Worten aus seinem neuen Buch „Geigen der Hoffnung: Damit ihr Lied nie verklingt“ lauschen. Meine Freundin Kerstin hat mir jedoch von der Lesung berichtet. Natürlich hat sie mir das Buch mitgebracht. Sie hat mich so neugierig gemacht, dass ich direkt nachgesehen habe, was der Autor noch so geschrieben hat. Und so bin ich auf das folgende Buch gestoßen, von dem ich heute berichten möchte. Wilson Bentley, in seiner Heimat Jericho gilt er als Sonderling, als Eigenbrötler. Anstatt sich um die Farm und die Tiere zu kümmern wie sein Vater und sein Bruder, studiert er lieber Schneeflocken unter dem Mikroskop. Niemand versteht ihn, nur eine, die Lehrerin Mina aus New York, die den Kindern in Jericho das Lesen und Schreiben beibringt. Mina ist fasziniert von Wilsons Studien, er, der Schneekristalle einfängt, sie studiert und schließlich Fotografien von ihnen anfertigt. Die beiden verlieben sich ineinander, doch dann wird Mina plötzlich zurück nach New York gerufen. „Der Schneekristallforscher“ - Welch eine wunderschöne, außergewöhnliche kleine Geschichte! Eine kleine Sensation und doch ganz leise. Die Geschichte kommt so leise daher wie eine Schneeflocke. Poetische Worte, berührend, wunderbar. Eine Geschichte mit einem ganz besonderen Zauber. Voller Wärme, voller Gefühl. Ich fühlte mich sofort an meine Kindheit erinnert. Ich kann mich noch sehr gut an zugefrorene Scheiben erinnern. Eisblumen am Fenster. Wie wunderschön sie doch waren! Sobald der nächste Schnee kommt, werde auch ich mich wieder von den Kristallen verzaubern lassen und an dieses wunderschöne Buch denken. Ganz nebenbei bemerkt: Wilson Bentley hat tatsächlich gelebt! Er war ein US-amerikanischer Farmer, Fotograf und Schneeforscher. Ihm ist es als ersten Menschen gelungen, Schneekristalle unter dem Mikroskop zu fotografieren. Erwähnen muss ich diesmal auch den Einband. Wunderschön gestaltet mit Schneekristallen und Samt. Man muss dieses Buch geradezu immer wieder berühren! Dieses Buch gehört einfach unter jeden Weihnachtsbaum!

Ein wunderschönes, berührendes Buch
von peedee am 03.01.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

1887, Jericho, Vermont, USA. Wilson Bentley arbeitet als Bauer, aber seine Leidenschaft gehört den Schneekristallen, die er fotografiert. Diese Leidenschaft kann seine Familie überhaupt nicht nachvollziehen und im Dorf gilt er als verrückt. Mina Seeley, die Lehrerin aus New York, lässt sich von seiner Begeisterung anstecken. Als... 1887, Jericho, Vermont, USA. Wilson Bentley arbeitet als Bauer, aber seine Leidenschaft gehört den Schneekristallen, die er fotografiert. Diese Leidenschaft kann seine Familie überhaupt nicht nachvollziehen und im Dorf gilt er als verrückt. Mina Seeley, die Lehrerin aus New York, lässt sich von seiner Begeisterung anstecken. Als Wilson Mina einen Antrag machen will, ist sie jedoch zurück nach New York gereist – ihm bleibt nur ihr letzter Brief. Er will sie nochmals sehen und fährt nach New York. Wird er sie finden? Falls ja, was wird er dort erfahren? Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover mit feinen Details, absolut passend zum Buchtitel. Mir gefällt, dass die einzelnen Kapitel ebenfalls mit Schneekristallen versehen sind. „Die Ruhe des Waldes senkte sich tief in sein Herz.“ Die Leidenschaft von Wilson für Schneekristalle ist in jeder Zeile gut spürbar. Ich bin immer begeistert, wenn ich Menschen kennenlerne oder von ihnen lese, die von irgendetwas so fasziniert sind, dass sie alles um sich herum vergessen und manchmal, wie z.B. Wilson, in Kauf nehmen, als Sonderling zu gelten. Aber insgeheim werden solche Menschen doch auch beneidet, dass sie eine so grosse Leidenschaft spüren und leben. Ich habe mir im Internet Fotos von diesen Schneekristallen angesehen und staune über diese kleinen Kunstwerke. „Ein Schatzsucher, ein Entdecker und Weltenerkunder war er, frei wie ein Vogel, dem Himmel mehr verwandt als der Erde.“ Wilson und Mina sprechen über Gott und ihre unterschiedlichen Ansichten. Wilson ist kein häufiger Kirchgänger, da ihm der „Sheriff-Gott“, der in der Predigt vermittelt wird, nicht gefällt. Er sieht Gott als Künstler, der all die wunderbaren Details auf der Welt geschaffen hat. Zwischen Wilson und Mina entsteht eine ganz besondere Verbindung. Dieses Band reisst auch dann nicht ab, als sie zurück nach New York fährt. Dies ist mein zweites Buch von Titus Müller, nach „Stille Nacht“, das ich erst vor wenigen Tagen gelesen habe. Es hat unwahrscheinlich schöne und detaillierte Beschreibungen – nur allein schon dafür würde ich diesem Buch 5 Sterne geben! Einmal begonnen, konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Ein leises Buch, sehr berührend, zeugt von Begeisterung und Geduld. Absolute Leseempfehlung!


  • Artikelbild-0