Die Auswirkungen der Geburt oder Adoption eines Kindes auf bereits errichtete Verfügungen von Todes wegen und Schenkungen

Rechtsgeschichte und geltendes Recht

Schriften zum deutschen und ausländischen Familien- und Erbrecht Band 16

Sophie Mitschke-Collande

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Beschreibung


Gegenstand der Dissertation ist die rechtshistorische Aufarbeitung des Konflikts, der entsteht, wenn nach Errichtung eines Testaments, Abschluss eines Erbvertrages oder einer Schenkung dem Verfügenden ein Kind geboren wird. Beginnend mit dem römischen Recht wird das gemeine sowie das preussische Recht auf die genannte Fragestellung hin untersucht. Anschliessend rückt die Gesetzgebungsgeschichte zum Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) sowie deren Weiterentwicklung nach Inkrafttreten in den Fokus. Dabei wird stets über das Gebiet des Erbrechts hinaus auch das Schenkungsrecht in den Blick genommen.

Ziel ist es, herauszufinden, ob die Lösungsansätze des BGB ein einheitliches Konzept bilden, ob dies überhaupt wünschenswert ist und wie die einzelnen Regelungen des BGB vor dem Hintergrund europäischer Rechtsentwicklungen und veränderter gesellschaftlicher Strukturen ausgestaltet werden sollten.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 342
Erscheinungsdatum 02.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-943951-89-9
Verlag Wolfgang Metzner Verlag
Maße (L/B/H) 21.1/14.8/2 cm
Gewicht 432 g
Auflage Band 16

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    Einleitung 12

    1. Kapitel: Nachgeborene und später adoptierte Kinder im römischen Recht 18
    A. Die Auswirkungen des späteren Hinzutretens eines Kindes auf
    ein Testament 18
    I. Postumi Adgnatione Testamentum Rumpitur 19
    1. Der Tatbestand (Geburt eines Kindes – postumi adgnatio) 20
    a) Postumus 20
    aa) Postumus – der Nachgeborene 20
    bb) Postumus – der nachgeborene Hauserbe 22
    b) Adgnatio 24
    c) Quasi-Adgnatio 25
    aa) Nachrücken 25
    bb) Rechtsgeschäft 26
    2. Adressat der Regel 27
    3. Die Rechtsfolge – Zerschlagung des Testaments (testamentum ruptum) 28
    a) Ungültigkeit ex nunc 28
    b) Gesamtungültigkeit 28
    c) Intestaterbfolge oder Neuerrichtung 29
    4. Zwischenfazit 30
    5. Entstehungs- und Geltungsgrund 30
    a) Das formelle Noterbenrecht 30
    aa) Ursprung und Zweck 31
    bb) Einzelheiten 32
    b) Zusammenhang zwischen formellem Noterbrecht und postumi adgnatione testamentum rumpitur 33
    6. Verhinderung der Rechtsfolge – Einsetzung und Enterbung 36
    a) Einsetzbare und enterbbare postumi 37
    aa) Der sogenannte postumus suus 37
    (1) Unstrittige Voraussetzungen 39
    (2) Zu welchem Zeitpunkt musste der postumus suus gezeugt sein? 40
    bb) Erweiterung der einsetzbaren bzw. enterbbaren postumi durch Aquilius Gallus – postumus Aquilianus 42
    cc) Erweiterung der einsetzbaren bzw. enterbbaren postumi durch die Lex Vellea 43
    (1) Postumi Velleani Primi 44
    (2) Postumi Velleani Secundi 44
    (3) Postumi Juliani 45
    dd) Quasi-postumi 46
    ee) Zwischenfazit 47
    ff) Prätorisches Recht 48
    gg) Justinian 50
    (1) C.6.48.1 (528 n. Chr.) 50
    (2) Novelle 115 (542 n. Chr.) 50
    b) Form der Einsetzung bzw. Enterbung 51
    7. Fazit 53
    II. Querela inofficiosi testamenti für den postumus 54
    1. Hintergründe 54
    2. Der postumus als Anfechtungsberechtigter 56
    a) Enterbung eines postumus des paterfamilias 56
    b) Übergehung eines postumus alienus / legitimus 56
    c) Übergehung eines postumus matris 57
    3. Fazit 60
    B. Die Auswirkungen des späteren Hinzutretens eines Kindes auf eine Schenkung 60
    I. Querela inofficiosae donationis für den postumus 62
    1. Klageberechtigung für postumus oder Sonderwiderrufsrecht für Eltern? 63
    2. Benachteiligungsabsicht 64
    3. Zwischenfazit 65
    4. Schenkung von Todes wegen 66
    II. Widerruf einer Schenkung bei späterer Geburt eines Kindes 67
    1. Tatbestand 67
    2. Rechtsfolge 69
    3. Verallgemeinerung 70
    C. Fazit 70

    2. Kapitel: Nachgeborene und später adoptierte Kinder im gemeinen Recht, insbesondere im 19. Jahrhundert 73
    A. Auswirkung der Geburt oder Adoption eines Kindes auf Testamente 74
    I. Das Noterbrecht im 19. Jahrhundert 75
    1. Erbeinsetzungsanspruch 76
    2. Pflichtteil 79
    3. Fazit 80
    II. Was galt im Fall der späteren Geburt oder Adoption eines Kindes? 80
    1. Schwierigkeiten 81
    2. Lösungsansätze 81
    a) Beibehaltung des Grundsatzes postumi adgnatione testamentum rumpitur 81
    b) Anwendbarkeit der Novelle 115 auf postumi 82
    3. Zwischenfazit 84
    4. Möglicher Zweck 85
    5. Sonderfall: Der postumus verstarb vor dem Testator 85
    III. Fazit 86
    B. Auswirkung der Geburt oder Adoption eines Kindes auf Erbverträge 86
    I. Übertragung des römischen Noterbrechts für Testamente auf Erbverträge 89
    1. Allgemein 89
    2. Einzelheiten bezüglich nachgeborener Kinder 90
    a) Einsetzbarkeit und Enterbung der nachgeborenen Kinder im Erbvertrag 91
    b) Rechtsfolge bei Übergehung der nachgeborenen Kinder 91
    3. Zwischenfazit 92
    4. Exkurs: Gemeinschaftliche Testamente 93
    II. „Kinderzeugen bricht Ehestiftung“ 93
    1. Tatbestand und Rechtsfolge 94
    2. Dogmatische Konstruktion und Zweck 94
    3. Zusammenhang mit dem Noterbrecht 95
    III. Anwendung des Schenkungsrechts 96
    IV. Fazit 97
    C. Auswirkung der Geburt oder Adoption eines Kindes auf Schenkungen 98
    I. Das Widerrufsrecht des Schenkers wegen nachgeborener Kinder 98
    1. Die Weiterentwicklung von C.8.55.8 99
    a) Tatbestand 101
    b) Rechtsfolge 102
    c) Zweck des Widerrufsrechts 103
    2. Das 19. Jahrhundert 104
    3. Schenkungen von Todes wegen 107
    4. Fazit 108
    II. Pflichtteilsergänzungsanspruch für nachgeborene Kinder 109
    1. Die Konstitution Diocletians und Maximians von 286 n. Chr.: C.3.29.5 109
    a) Widerrufsrecht des Schenkers 110
    b) Widerrufsrecht des nachgeborenen Kindes 111
    aa) Benachteiligungsabsicht 112
    bb) Berechnungszeitpunkt 113
    c) Zwischenfazit 113
    2. Schenkungen von Todes wegen 114
    III. Verhältnis von C.8.55.8 und C.3.29.5 114
    D. Fazit 116

    3. Kapitel: Nachgeborene und später adoptierte Kinder im Allgemeinen Preussischen Landrecht 118
    A. Auswirkungen der Geburt oder Adoption eines Kindes auf letztwillige Verfügungen 119
    I. Auswirkung auf Testamente 120
    1. Preussisches Pflichtteilsrecht 120
    2. Die speziellen pflichtteilsrechtlichen Vorschriften bezüglich nachgeborener
    sowie später adoptierter Kinder 122
    a) Entstehungsgeschichte 123
    b) Tatbestand 124
    aa) Nach Testamentserrichtung, aber noch zu Lebzeiten des Testators geborene Kinder 125
    bb) Nach dem Tod des Testators geborene Kinder 126
    c) Rechtsfolge 126
    aa) Testamentsergänzung,
    455 II, 2 126
    bb) Testamentsaufhebung,
    454 II, 2 127
    d) Sonderfall: Nachträglich adoptierte Kinder 128
    e) Normzweck 128
    f) Kritik 131
    g) Revision 132
    II. Auswirkung auf Erbverträge 134
    1. Dazwischenkunft ehelicher Kinder 135
    a) Allgemein 135
    b) Erbverträge zwischen Eheleuten 136
    2. Nachträglich adoptierte Kinder 137
    3. Sonderfall: Nachgeborene Kinder aus zweiter Ehe des überlebenden Ehegatten 138
    III. Fazit 140
    B. Auswirkungen der Geburt oder Adoption eines Kindes auf Schenkungen 142
    I. Widerrufsrecht des Schenkers 143
    1. Das Widerrufsrecht wegen nachgeborener Kinder 143
    a) Widerrufsbefugnis 144
    b) Geltendmachung des Widerrufs 145
    c) Rechtsfolge 146
    d) Normzweck 146
    e) Vergleich zum Erbrecht 147
    2. Widerruf einer Schenkung von Todes wegen 149
    II. Widerrufsrecht des nachgeborenen Pflichtteilsberechtigten wegen Verkürzung
    seines Pflichtteils durch Schenkung 150
    1. Nachgeborene Kinder 151
    a) Tatbestand und Rechtsfolge 151
    b) Verhältnis zwischen

    1140 ff. I, 11 und

    1113 ff. I, 11 152
    2. Nachträglich adoptierte Kinder 153
    3. Widerruf einer Schenkung von Todes wegen aufgrund Pflichtteilsverkürzung 153
    III. Fazit 153
    C. Gesamtfazit zum ALR 155

    4. Kapitel: Die Auswirkung des späteren Hinzukommens eines Kindes im Rahmen
    der Entstehung des Bürgerlichen Gesetzbuchs 157
    A. Das Anfechtungsrecht der später hinzukommenden Pflichtteilsberechtigten gem.

    2079 BGB 158
    I. Teilentwurf Schmitt 158
    1. Tatbestand 161
    a) Anfechtungsgrund 161
    b) Anfechtungsgegenstand 161
    aa) Testament 161
    bb) Erbvertrag 162
    (1) Exkurs: Der Erbvertrag im BGB 162
    (2) Der Erbvertrag als Anfechtungsgegenstand 163
    cc) Schenkungen von Todes wegen 166
    c) Weitere Voraussetzungen 166
    2. Rechtsfolgen 167
    3. Dogmatische Konstruktion 169
    4. Zweck 170
    5. Vergleich zum gemeinen und preussischen Recht 171
    a) Gemeines Recht 171
    b) Preussisches Recht 173
    6. Bewertung 175
    7. Zwischenfazit 177
    II. Beratungen der ersten Kommission 177
    1. Änderungen der ersten Kommission 179
    2. Bedeutung der Änderung für den Zweck von
    1782 E I 180
    III. Kritik am ersten Entwurf 181
    IV. Weitere Entwicklung 182
    B. Das Selbstanfechtungsrecht des Erblassers gem.
    2281 BGB 184
    I. Teilentwurf Schmitt 184
    1. Teilentwurf 1879 184
    2. Teilentwurf 1886 185
    II. Beratungen der ersten Kommission 187
    1. Einzelheiten 187
    a) Modifikationen 188
    b) Schutzvorschriften zugunsten des Erbvertragspartners 188
    2. Zweck 189
    3. Vergleich zum gemeinen und preussischen Recht 190
    a) Gemeines Recht 190
    b) Preussisches Recht 192
    4. Exkurs: Auswirkung der Einführung des Selbstanfechtungsrechts des Vertragserblassers auf das Anfechtungsrecht der übergangenen Pflichtteilsberechtigten 192
    5. Zwischenfazit 193
    III. Kritik am ersten Entwurf 194
    IV. Weitere Entwicklung 195
    V. Exkurs: Gemeinschaftliches Ehegattentestament 196
    C. Der Pflichtteilsergänzungsanspruch für nachgeborene Kinder gem.
    2325 BGB 196
    I. Teilentwurf Schmitt 198
    1. Kein ausserordentlicher Pflichtteil für nachgeborene Kinder 198
    2. Bewertung 199
    II. Beratungen der ersten Kommission 201
    III. Kritik am ersten Entwurf 202
    IV. Beratungen der zweiten Kommission 203
    V. Vergleich 204
    1. Gemeines Recht 204
    2. Preussisches Recht 204
    D. Kein Widerrufsrecht des Schenkers bei späterer Geburt eines Kindes 205
    I. Teilentwurf zum Obligationenrecht 205
    1. Vorbereitender Ausschuss zum Dresdner Entwurf 206
    2. Dresdner Entwurf von 1866 208
    3. Teilentwürfe zum Obligationen- und Erbrecht 208
    II. Beratungen der ersten Kommission 209
    III. Kritik am ersten Entwurf 210
    IV. Weitere Entwicklung – Aufnahme des Widerrufsrechts bei Verarmung des Schenkers 211
    V. Fazit 213
    E. Gesamtfazit zur Entstehung des BGB 214
    F. Eigene Bewertung 217

    5. Kapitel: Die Auswirkungen des späteren Hinzukommens eines Kindes nach geltendem deutschen Recht 219
    A. Anfechtung wegen Übergehung eines Pflichtteilsberechtigten,

    2079 BGB 219
    I. Tatbestand 221
    1. Unkenntnis von Pflichtteilsberechtigten 221
    2. Übergehen 222
    3. Anfechtungsgegenstand 224
    a) Letztwillige Verfügungen 224
    b) Bindende letztwillige Verfügungen 224
    II. Ausschluss des Anfechtungsrechts 226
    III. Rechtsfolge 227
    1. Streitstand 227
    2. Änderung der Beweislastverteilung 228
    3. Gesetzgebungsgeschichte 230
    4. Wortlaut und Systematik 230
    5. Teleologische Erwägungen 231
    IV. Vergleich mit den untersuchten historischen Vorbildern 233
    1. Römisches und gemeines Recht 233
    2. Preussisches Recht 233
    V. Zweck 235
    B. Das Selbstanfechtungsrecht des Erblassers,
    2281 I BGB 237
    I. Anfechtungsvoraussetzungen 238
    1. Vorrang der Auslegung 239
    2. Anfechtungsgrund 239
    3. Ausschluss bei Missbrauch 240
    II. Rechtsfolge 242
    1. Gesamtnichtigkeit 242
    2. Rechtsfolgen für Vertragspartner 242
    III. Einschränkungsbemühungen 244
    1. Berücksichtigung des Willens des anderen Vertragsteils 244
    2. Einschränkungen für den sog. entgeltlichen Erbvertrag 245
    3. Verzicht auf das Anfechtungsrecht aus
    2079 BGB 248
    IV. Vergleich mit historischen Vorläufern 249
    1. Gemeines Recht 249
    2. Preussisches Recht 250
    V. Zweck 251
    C. Pflichtteilergänzung für nachgeborene oder später adoptierte Kinder,
    2325 BGB 252
    I. Der Pflichtteilsergänzungsanspruch 252
    II. Ergänzungsberechtigte 253
    1. Die Entscheidungen des BGH aus den Jahren 1972 und 1997 254
    2. Erste Anzeichen für eine Abkehr vom Bestandsschutzgedanken 255
    3. Die Entscheidung des BGH aus dem Jahre 2012 und die herrschende Ansicht
    der Literatur 256
    a) Gleichberechtigte Mindestteilhabe 257
    b) Interessen des Beschenkten 259
    III. Vergleich mit historischen Vorbildern 259
    D. Schenkungsrecht 260
    I. Einführung 260
    1. Übergabeverträge im Rahmen vorweggenommener Erbfolge 260
    2. Schenkungen auf den Todesfall 262
    3. Funktionsäquivalenz zu Verfügungen von Todes wegen 264
    II. Bestandsaufnahme 265
    1. Widerruflichkeit des Schenkungsangebots 265
    2. Verarmung des Schenkers 265
    a) Rechtsmittel des Schenkers – Tatbestand und Rechtsfolge 265
    b) Zweck 266
    c) Vergleich zum Widerrufsrecht wegen nachgeborener Kinder 268
    aa) Überlegungen anderer Autoren 268
    bb) Stellungnahme 269
    3. Wegfall der Geschäftsgrundlage,
    313 BGB 269
    4. Individualvertragliche Vereinbarungen 271
    E. Fazit 271

    6. Kapitel: Gesamtkonzept für die Auswirkung der späteren Geburt oder Adoption
    eines Kindes auf letztwillige Verfügungen und Schenkungen im BGB 274
    A. Analyse der bestehenden Rechtslage 274
    I. I. Gesamtkonzept de lege lata 274
    1. Vergleich unter dem Gesichtspunkt „Rechtsgeschäft“: Schenkung und letztwillige Verfügung 274
    2. Vergleich unter dem Gesichtspunkt „Person“: Später geborenes bzw. adoptiertes Kind – Verfügender 275
    3. Vergleich unter dem Gesichtspunkt „Interessenlage“: Verfügungsfreiheit – Teilhabe – Bestandsschutz 276
    a) Interessen des Verfügenden 277
    b) Interessen des später geborenen bzw. adoptierten Kindes 277
    c) Interessen des Begünstigten 279
    II. Gesamtkonzept in der Rechtspraxis 280
    B. Gesamtkonzept de lege ferenda 280
    I. Erforderlichkeit eines Gesamtkonzepts 280
    1. Vergleich von Schenkungen und letztwilligen Verfügungen 281
    a) Unterschiede 281
    b) Gemeinsamkeiten 282
    aa) Schenkungen und letztwillige Verfügungen allgemein 282
    bb) Schenkungen auf den Todesfall bzw. im Rahmen vorweggenommener
    Erbfolge und letztwillige Verfügungen 284
    c) Stellungnahme 285
    2. Funktionsäquivalenz von Schenkungen auf den Todesfall bzw. im Rahmen
    vorweggenommener Erbfolge und letztwilligen Verfügungen 285
    a) Auf den Tod befristete Schenkung bzw. Schenkungen im Rahmen eines
    Vertrages zugunsten Dritter auf den Todesfall – Vermächtnis 286
    b) Übergabevertrag im Rahmen vorweggenommener Erbfolge – Erbvertrag 287
    3. Vergleich mit historischen Vorläufern 289
    II. Varianten für ein Gesamtkonzept 290
    1. Motivirrtum im Schenkungsrecht – analoge Anwendung von

    2079, 2281 BGB 290
    a) Planwidrige Regelungslücke 291
    b) Vergleichbarkeit 291
    aa) Anwendbarkeit auf alle Schenkungen 291
    c) Anwendbarkeit auf bestimmte Schenkungen 292
    d) Stellungnahme 294
    2. Einführung eines Widerrufsrechts wegen nachgeborener Kinder –
    Hinzufügung einer dem Gesamtkonzept fehlenden Norm 295
    a) Mögliche Ausgestaltung eines Widerrufsrechts wegen nachgeborener Kinder 295
    b) Stellungnahme 296
    3. Abschaffung von
    2079 BGB und
    2281 BGB – Abschaffung bestehender Normen 298
    a) Rechtfertigung der Abschaffung des Selbstanfechtungsrechts 299
    b) Rechtfertigung der Abschaffung des Anfechtungsrechts übergangener Pflichttteilsberechtigter 300

    Abkürzungsverzeichnis 305
    Literaturverzeichnis 310
    Quellenverzeichnis 329
    Verzeichnis römischer Rechtsquellen 332