Love Like Blood

Di Tom Thorne Band 8

Mark Billingham

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  • Love Like Blood

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Beschreibung


Internationally bestselling author Mark Billingham's riveting new novel
Love Like Blood marks the return of series character Tom Thorne, "the next superstar detective" (Lee Child), as he pairs up with perfectionist detective inspector Nicola Tanner of
Die of Shame on an investigation that ventures into politically sensitive territory.

DI Nicola Tanner needs Tom Thorne's help. Her partner, Susan, has been brutally murdered and Tanner is convinced that it was a case of mistaken identity-that she was the real target. The murderer's motive might have something to do with Tanner's recent work on a string of cold-case honor killings she believes to be related. Tanner is now on compassionate leave but insists on pursuing the case off the books and knows Thorne is just the man to jump into the fire with her. He agrees but quickly finds that working in such controversial territory is dangerous in more ways than one. And when a young couple goes missing, they have a chance to investigate a case that is anything but cold.

Racing towards a twist-filled ending,
Love Like Blood is another feat of masterful plotting from one of Britain's top crime novelists.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 20.06.2017
Verlag Atlantic Monthly Pr
Seitenzahl 432
Maße (L/B/H) 22.9/16/3.8 cm
Gewicht 635 g
Reihe Tom Thorne Novels
Sprache Englisch
ISBN 978-0-8021-2653-5

Weitere Bände von Di Tom Thorne

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Ehrenmorde in London
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwetzingen am 04.08.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zwei muslimische Jugendliche, befreundet, der eine schwul, die andere mehr den europäischen Werten zugewandt, versuchen ihrem strengen Elternhaus zu entfliehen und werden ermordet. Eine Polizistin, deren Freundin auf brutale Art und Weise umgebracht wurde, und die eigentlich selbst Opfer des Anschlags werden sollte. Das sind d... Zwei muslimische Jugendliche, befreundet, der eine schwul, die andere mehr den europäischen Werten zugewandt, versuchen ihrem strengen Elternhaus zu entfliehen und werden ermordet. Eine Polizistin, deren Freundin auf brutale Art und Weise umgebracht wurde, und die eigentlich selbst Opfer des Anschlags werden sollte. Das sind die beiden Haupthandlungsstränge, die sich jedoch sehr schnell verknüpfen, denn die Polizistin Nicola Tanner möchte endlich dem Mörderduo, dass sich auf die Beseitigung muslimischer Jugendlicher, die die Ehre der Familie beschmutzen, spezialisiert haben, auf die Schliche kommen und damit auch indirekt Rache am Mord ihrer großen Liebe üben. Hierbei erhält sie Unterstützung von Detective Tom Thorne, der den Fall bearbeitet, da Tanner selbst wegen Befangenheit und dem schweren Schicksalsschlag beurlaubt ist. Thorne ist der typische Brite: ruhig und eigenwillig geht er seinen Weg, über Gesetze sieht er hierbei gerne mal hinweg und ist durch die geerdete Art der Gegenpol zur emotionalen Tanner, die gerne mal mit dem Kopf durch die Wand rennt. Die Handlung wird aus verschiedenen Blickwinkeln via auktoriale Erzähler beschrieben. Hierbei wechselt die Sicht je Kapitel zwischen Nicola Tanner, Tom Thorne, dem Täterduo, aber auch den Opfern. Durch die verschiedenen Perspektiven und Eindrücke der Personen baut sich mehr und mehr Spannung auf und die Charaktere verlieren ihre anfängliche Blässe. Insgesamt sind drei Aspekte aber für mich unglaubwürdig. Ehrenmorde sind eigentlich Taten, die aus der Wut und Enttäuschung heraus entstehen, und somit von Familienmitgliedern Onkel, Väter, Brüder, … umgesetzt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dafür wirklich eine Art Mörderclub geben soll. Eine beurlaubte Polizistin, vor allem wenn sie wegen Befangenheit ihren Job nicht ausüben soll, wird in der Realität nicht so in den Fall integriert, wie es Tanner wird. Sie bespitzelt verdächtige Personen, ist bei akuten Befragungen mit Thorne dabei und wird auch sonst nicht in ihre Schranken gewiesen, wenn sie sich aktiv eingemischt hat. Vielleicht liegt es daran, dass ich die vorherigen Bände nicht kenne, dass mir da etwas Wichtiges durch die Lappen gegangen ist, aber so ist das mehr als unglaubwürdig. Der letzte Punkt ist, dass der gewissenhafte Thorne (Spoileralarm!) via unterlassene Hilfeleistung mit Todesfolge ein Geständnis erzwingt und die Auswirkungen ohne Konsequenzen für ihn vertuscht. Fazit: Die Geschichte fesselt durch eine Sogwirkung, die gerade durch eine ruhige, strukturierte Ermittlungsarbeit entsteht. Das Ausmaß der ganzen Tragödie wird erst nach und nach sichtbar und auch das Verständnis, warum sich Nicola Tanner gerade zu in den Fall verbissen hat, recht spät klar. Dennoch sollte die Betonung des Krimis nicht zu sehr auf wahre Begebenheiten liegen, dafür ist er in vielen Bereichen nicht realistisch genug wiedergegeben. Wer sich allerdings auf ein sensibles, immer wieder kehrendes Thema einlassen möchte, kann hier gut unterhalten werden.

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