Treibsand

Was es heißt, ein Mensch zu sein

Non-Wallander Band 7

Henning Mankell

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Beschreibung


Henning Mankells persönlichstes Buch

Ein Buch, das Mut macht zum Leben: Im Angesicht seiner Krebserkrankung schlägt Henning Mankell den Bogen von seiner Kindheit bis heute. Er spricht über Menschen und Ereignisse, die von entscheidender Bedeutung für ihn waren, und grosse Themen wie Zeit und Tod, Hoffnung und Angst, Politik und Verantwortung.

"Ergreifend und klug!"
Freundin 04.10.2017

Henning Mankell, geboren 1948 in Härjedalen, war einer der grossen schwedischen Gegenwartsautoren, von Lesern rund um die Welt geschätzt. Sein Werk wurde in über vierzig Sprachen übersetzt, es umfasst etwa vierzig Romane und zahlreiche Theaterstücke. Nicht nur sein Werk, sondern auch sein persönliches Engagement stand im Zeichen der Solidarität. Henning Mankell lebte abwechselnd in Schweden und Mosambik, wo er künstlerischer Leiter des Teatro Avenida in Maputo war. Er starb am 5. Oktober 2015 in Göteborg. Seine Taschenbücher erscheinen bei dtv.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 04.08.2017
Verlag dtv
Seitenzahl 384
Maße (L/B/H) 19/12/2.5 cm
Gewicht 363 g
Originaltitel Kvicksand
Übersetzer Wolfgang Butt
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21693-7

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Kundenbewertungen

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Treibsand - Was es heißt ein Mensch zu sein
von einer Kundin/einem Kunden aus Baden-Baden am 15.12.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Treibsand - Was es heißt ein Mensch zu sein - . Diese Buch hat Henning Mankell geschrieben, um seine Krebskrankheit zu verarbeiten. Henning Mankell . - einer der hierzulande bekanntesten Autoren Skandinaviens. Bekannt durch seine Kurt Wallander - Krimi - Reihe, sowie durch verschiedene Romane die meist in Afrika gespi... Treibsand - Was es heißt ein Mensch zu sein - . Diese Buch hat Henning Mankell geschrieben, um seine Krebskrankheit zu verarbeiten. Henning Mankell . - einer der hierzulande bekanntesten Autoren Skandinaviens. Bekannt durch seine Kurt Wallander - Krimi - Reihe, sowie durch verschiedene Romane die meist in Afrika gespielt haben wie z.B. : Der Chronist der Winde. ( Sehr lesenswert!) Es ist kein leicht verdauliches Buch, soviel vorweg. Er schreibt über seine Lebensgeschichte, sein Leben als Autor. Der Titel trifft es genau. Denn was er erlebt hat, regt ihn zum Nachdenken an was es bedeutet ein Mensch zu sein. In manch Kapitel auf eindeutige Weise und dann auch auf subtile Weise. Und gerade diese Weise ist zwar subtil, aber regt zu Nachdenken an, da man sich fragt: Was meint der Autor damit? Ein Kapitel heißt " Die Marionette". Er erzählt darin von dem Ereignis, dass sich 1891 in Schweden zugetragen hat. In der Stadt namens Brünn wurde eine Straße aufgerissen, weil dort neue Abflussrohre verlegt werden musst. Bei den Bauarbeiten wurde ein menschliches Skelett gefunden und neben dem Skelett eine Puppe ,(wie sich später herausstellte eine Marionette), ein Mammutelfenbein und ein Moschusochsenhorn, . Durch Forschungen und Untersuchungen hat sich ergeben, dass diese Grab mehr als zweihundertfünfzigtausend Jahre alt war. Er selber selbst sich und dem Leser die Frage: Wenn die Menschen, die zu dem Zeit gelebt haben so etwas wie eine Puppe für die Nachwelt zurück gelassen hat, was lassen wir später mal zurück, wenn sie die Erde neu entwickelt hat z. B. durch eine hypothetische neue Eiszeit? Etwas Atommüll? Er schreibt in diesem Kapitel: Zitat: " Für nichts ist es jemals zu spät. Alles ist immer noch möglich." Damit meint er die immer noch aktuelle Klimawandelkrise. Ein toller Autor und Mensch. Einer meiner Lieblingsautoren! Eine absolute Leseempfehlung! Auch für die, die noch nichts oder wenig vom Autor gelesen haben!

Was bleibt, wenn das Leben geht?
von einer Kundin/einem Kunden am 07.05.2018

Henning Mankell gewährt einen Einblick in ein sehr persönliches Fazit. Bewegend zu lesen!

Ein kurzweiliges und reflexives Buch, das berührt und ins Herz trifft
von einer Kundin/einem Kunden am 09.10.2017

Henning Mankell, den wir als erfolgreichen skandinavischen Krimiautoren kennen und als jemanden, der sich in Afrika, in Mosambik, sehr engagiert hat und auch darüber schrieb, hat ein wunderbares Buch darüber geschrieben, was es heißt, ein Mensch zu sein. Er schreibt sich sozusagen das Leben von der Seele, denn er hat gerade sein... Henning Mankell, den wir als erfolgreichen skandinavischen Krimiautoren kennen und als jemanden, der sich in Afrika, in Mosambik, sehr engagiert hat und auch darüber schrieb, hat ein wunderbares Buch darüber geschrieben, was es heißt, ein Mensch zu sein. Er schreibt sich sozusagen das Leben von der Seele, denn er hat gerade seine Krebsdiagnose, den Treibsand im Getriebe, bekommen und wie wir wissen, ist er daran 2015 gestorben. Das ist immer eine merkwürdige Situation, das Buch eines Autors zu lesen, der sich mit seiner möglicherweise tödlichen Krankheit auseinandersetzt, mir als Leser sein Innerstes offenbart und noch nicht weiß, dass er ein Jahr später tot sein wird. In 67 kleinen Kapiteln erzählt er uns, was ihm durch den Kopf geht, was sein Leben ausmacht, er erzählt von verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten, bleibt aber nie nur bei seinem eigenen kleinen „Ich“, sondern stellt immer zeitgeschichtliche Zusammenhänge dar (ein großes Thema ist die Atomenergie und die Entsorgung des Atommülls, das sich durch das ganze Buch zieht). Natürlich ist seine Krebserkrankung, sein Umgehen damit und auch die Chemotherapie immer wieder das Thema, aber es steht nie im Vordergrund, sondern immer die Welt, die sich dreht. Und deshalb ist dies auch ein sehr kurzweiliges, ein spannendes, ein reflexives Buch, das berührt und dazu einlädt, einen beeindruckenden Menschen ein Stück näher kennenzulernen und auch seine eigenen Gedanken zu dem zu entwickeln, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.


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