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Die Geschichte des verlorenen Kindes / Neapolitanische Saga Bd.4

Band 4 der Neapolitanischen Saga (Reife und Alter)

Neapolitanische Saga Band 4

Als ich nach Neapel zurückzog, vermied ich es, wieder feste Beziehungen zu Lila aufzubauen. Das war nicht leicht. Sie versuchte fast sofort, erneut in mein Leben einzubrechen, und ich ignorierte sie, tolerierte sie, ertrug sie.
Es sind die achtziger Jahre, Elena ist schliesslich doch nach Neapel zurückgekehrt, aus Liebe. Die beste Entscheidung ihres ganzen Lebens, glaubt sie, doch als sich ihr nach und nach die ganze Wahrheit über den geliebten Mann offenbart, fällt sie ins Bodenlose. Lila, die ihren Schicksalsort nie verlassen hat, ist eine erfolgreiche Unternehmerin geworden, aber dieser Erfolg kommt sie teuer zu stehen. Denn sie gerät zusehends in die grausame, chauvinistische Welt des verbrecherischen Neapels, eine Welt, die sie zeit ihres Lebens verabscheut und bekämpft hat.

Rezension
»Macht auf herrliche Weise süchtig, von enormer Weite und gleichzeitig intim. Eine Grosstat modernen Erzählens.«

O, The Oprah Magazine
Portrait

Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre vierbändige Neapolitanische Saga - bestehend aus Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege und Die Geschichte des verlorenen Kindes - ist ein weltweiter Bestseller. Ab 2018 erscheinen im Suhrkamp Verlag auch Ferrantes jüngster Band Frantumaglia sowie ihre früheren Romane Lästige Liebe, Tage des Verlassenwerdens und Frau im Dunkeln in neuer Übersetzung.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 614 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.02.2018
Sprache Deutsch, Italienisch
EAN 9783518777978
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Originaltitel Storia della bambina perduta
Dateigröße 5644 KB
Verkaufsrang 791
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
66 Bewertungen
Übersicht
47
14
4
1
0

Die Geschichte des verlorenen Kinde
von einer Kundin/einem Kunden aus Teufen AR am 30.09.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein sehr spannendes und eindrückliches Buch. Elena Ferrante ist eine ausgezeichnete und sprachgewandte Schriftstellerin

umfangreiches italienisches Sittengemälde
von maleur aus Berlin am 08.08.2019

Dieser letzte Teil des Romanzyklus umfasst die Mitte der siebziger Jahre bis in die Gegenwart. Elena kehrt nach Neapel zurück. Lila ist eine erfolgreiche Unternehmerin geworden. Beide wohnen eine Zeit lang im gleichen Haus. Im vierten und letzten Teil der Saga wird neben der sehr ambivalenten Freundschaft, auch die gesellsc... Dieser letzte Teil des Romanzyklus umfasst die Mitte der siebziger Jahre bis in die Gegenwart. Elena kehrt nach Neapel zurück. Lila ist eine erfolgreiche Unternehmerin geworden. Beide wohnen eine Zeit lang im gleichen Haus. Im vierten und letzten Teil der Saga wird neben der sehr ambivalenten Freundschaft, auch die gesellschaftlichen Konventionen, die mafiösen Strukturen, die politische Lage, die Korruption und die Lebensumstände der beiden unterschiedlichen Frauen beschrieben. Der Schreibstil ist unkompliziert und flüssig. Die Örtlichkeiten sind bildhaft und die Situationen lebhaft beschrieben. Die Charaktere sind interessant, widersprüchlich und differenziert dargestellt. Sehr hilfreich ist das Register, das alle bisherigen handelnden Personen mit deren Entwicklungen zusammenfasst. Mir hat auch der 4. Teil sehr gut gefallen, allerdings fand ich ihn manchmal etwas langatmig mit einigen Wiederholungen. Ich hatte auch stellenweise das Gefühl, dass maches schnell noch zum Abschluss gebracht werden sollte.. Nach Beendigung des Romanzyklus habe ich noch lange und oft über diese Bücher, aber gerade über den letzten Teil nachgedacht.

Die Geschichte des verölorenen Kindes - Elena Ferrante
von einer Kundin/einem Kunden aus Linthal am 29.07.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nachdem die beiden ersten Bände mir als textlich eher dürftig erschienen, jedoch nicht inhaltlich, sind die beiden letzten Bände von der textlichen Seite her um vieles anspruchsvoller. Mir erscheinen die Texte, als ob die Reife der Autorin mit den Themen "Erwachsen und Alter" gleichzeitig Schritt gehalten hätten. Auch die selbs... Nachdem die beiden ersten Bände mir als textlich eher dürftig erschienen, jedoch nicht inhaltlich, sind die beiden letzten Bände von der textlichen Seite her um vieles anspruchsvoller. Mir erscheinen die Texte, als ob die Reife der Autorin mit den Themen "Erwachsen und Alter" gleichzeitig Schritt gehalten hätten. Auch die selbstanalytischen Stellen sind zutreffend, die ich als Leserin durch die vorherigen Bände ebenso feststellte. Die Offenheit und Schonungslosigkeit ihrer selbst betrachte ich als mutig wie auch beeindruckend.