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Postskriptum

Roman

Erst wer alles verliert, wird innerlich frei

Lionel Kupfer, umschwärmter Filmstar der frühen Dreissigerjahre, muss während eines Aufenthalts in der Schweiz erkennen, dass er als Jude in Deutschland unerwünscht ist. Der Vertrag für seinen nächsten Film wird aufgelöst. Die schlechte Nachricht überbringt ihm ausgerechnet Eduard, sein Liebhaber, dessen gefährliche Nähe zu den neuen Machthabern immer offenkundiger wird. Lionel Kupfer ist gezwungen, zu emigrieren.

Innerhalb einer Zeitspanne von fünfzig Jahren begegnen wir Menschen unterschiedlicher Herkunft, deren Wege sich kreuzen, die sich manchmal für wenige Tage sehr nahekommen, um dann wieder auseinandergerissen zu werden. Doch obwohl sie sich aus den Augen verlieren, vergessen sie einander nicht.

»Mit Verlaub – dies ist ein Meisterwerk!« Basler Zeitung
Rezension
»Ein berührender Roman über eine heimtückische Krankheit und die Frage, wie weit man für seine Freunde zu gehen bereit ist.« Taschenbuch-Magazin
Portrait
Alain Claude Sulzer, 1953 geboren, lebt als freier Schriftsteller in Basel, Berlin und im Elsass. Er hat zahlreiche Romane veröffentlicht, zuletzt die Bestseller »Zur falschen Zeit« (KiWi 1249) und »Aus den Fugen« (KiWi 1360). Seine Bücher sind in alle wichtigen Sprachen übersetzt. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, u.a. den Prix Médicis étranger, den Hermann-Hesse-Preis und den Kulturpreis der Stadt Basel.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 11.05.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05039-4
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19/12.3/1.7 cm
Gewicht 191 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 29006
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Menschen im Hotel II
von einer Kundin/einem Kunden am 20.07.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Alain Claude Sulzer hat einen sehr guten Blick fürs Detail und eine sehr lebendige und bildhafte Sprache. Wie auch schon in anderen seiner Romane, fängt er den Geist einer Zeit, die nicht mehr ist, sehr gut ein. In Postskriptum lässt er die Anfänge des 20. Jahrhunderts wieder auferstehen und erzählt aus der Sicht verschiedener P... Alain Claude Sulzer hat einen sehr guten Blick fürs Detail und eine sehr lebendige und bildhafte Sprache. Wie auch schon in anderen seiner Romane, fängt er den Geist einer Zeit, die nicht mehr ist, sehr gut ein. In Postskriptum lässt er die Anfänge des 20. Jahrhunderts wieder auferstehen und erzählt aus der Sicht verschiedener Protagonisten. Besonders Walters Mutter sticht hervor. Während der Sohn sich im Dunstkreis eines jüdischen Schauspielers sonnt, spürt man ihre Verzweiflung und die scheinbar unüberbrückbaren Grenzen zu Walter. Mit Finesse zeichnet er alle seine Charaktere und den alltäglichen Problemen homosexuell liebender Menschen in diesen Tagen, die im Geheimen ausgelebt werden musste. Mir gefällt das Setting des Hotels sehr gut und auch Alain Claude Sulzer nutzt diesen Schmelztiegel verschiedener Menschen und kreiert das Setting zum Spiegelbild der Gesellschaft. Nicht von ungefähr hat es mich ein wenig an den Roman „Der perfekte Kellner“ erinnert. Wer sich dieser Faszination ebenfalls nicht entziehen kann, dem empfehle ich Vicky Baums „Menschen im Hotel“ und von von János Székely „Verlockung“.

Ruhm ist vergänglich!
von einer Kundin/einem Kunden am 04.06.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Elegante Erzählung mit einem Hauch Zauberberg...die Atmosphäre des abgelegenen Grandhotels ist meisterlich getroffen und die verborgenen Leidenschaften sind wunderbar schnörkellos dargestellt! Eine sehr vielschichtige Geschichtsstunde!

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Vom Anfang bis zum Ende, vom Prolog bis zum titelgebenden Postskriptum, lassen Spannung und Intensität nicht nach.