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Baba Dunjas letzte Liebe

Roman

Alina Bronsky

(41)
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Beschreibung

»Eine grosse Geschichte von Menschen und ihrem Mut, ihrer Kraft und ihrer Unbeugsamkeit« Christine Westermann

Baba Dunja ist eine Tschernobyl-Heimkehrerin. Wo der Rest der Welt nach dem Reaktorunglück die strahlenden Waldfrüchte fürchtet, baut sie sich mit Gleichgesinnten ein neues Leben auf. Mitten im Niemandsland, wo die Vögel so laut rufen wie nirgends sonst und manchmal ein Toter auf einen Plausch vorbeikommt. Während der sterbenskranke Petrov in der Hängematte Liebesgedichte liest und die Melkerin Marja mit dem fast hundertjährigen Sidorow anbandelt, schreibt Baba Dunja Briefe nach Deutschland, an ihre Tochter. Doch dann kommen Fremde ins Dorf – und die Gemeinschaft steht erneut vor der Auflösung.

Voller Kraft und Poesie, voller Herz und Witz lässt Alina Bronsky eine untergegangene Welt wiederauferstehen und erzählt die Geschichte einer aussergewöhnlichen Frau, die im hohen Alter ihr selbstbestimmtes Paradies findet.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 06.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05028-8
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19/12.3/1.5 cm
Gewicht 166 g
Auflage 8. Auflage
Verkaufsrang 4793

Kundenbewertungen

Durchschnitt
41 Bewertungen
Übersicht
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Voller Posie und Lebensweisheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 22.05.2020

Voller Feingefühl und mit einfachen, aber wirkungsvollen Worten beschreibt die Autorin Alina Bronsky das Leben der Bewohner in der Todeszone, in die sich kaum ein Mensch ohne Schutzausrüstung wagt. Alle eint der Wille eines selbstbestimmten Lebens, auch wenn sie damit auf Kontakte zur Außenwelt, ja sogar zu ihren Kindern, verzic... Voller Feingefühl und mit einfachen, aber wirkungsvollen Worten beschreibt die Autorin Alina Bronsky das Leben der Bewohner in der Todeszone, in die sich kaum ein Mensch ohne Schutzausrüstung wagt. Alle eint der Wille eines selbstbestimmten Lebens, auch wenn sie damit auf Kontakte zur Außenwelt, ja sogar zu ihren Kindern, verzichten müssen. Die meisten haben schon vor 1986, dem Jahr des Reaktorunglücks, in Tschernobyl gewohnt und kehren nun als alte Leute zurück. Abgeschnitten vom Weltgeschehen führen sie ein beschauliches Leben. Baba Dunja war die erste, die zurückkehrte und hat dadurch eine gewisse Bekanntheit erlangt. Von den anderen Bewohnern wird sie als eine Art Bürgermeisterin betrachtet. Sie selbst hält sich für unbedeutend. Wir erfahren einiges aus Baba Dunjas Leben, über ihre Arbeit, ihren Mann und ihre beiden Kinder. Es ist ein berührendes Buch über eine starke Frau, die auch im hohen Alter mutig und unbeirrt ihren Weg geht. Ich habe jede Seite genossen, denn der Roman ist voller Poesie und Lebensklugheit. Meinen Lesegeschmack hat diese Geschichte vollends getroffen. Absolute Leseempfehlung!

Eine wirklich ergreifende Geschichte!
von einer Kundin/einem Kunden am 07.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Obwohl es viel um den Tod geht, ist dieses Buch lebensbejahend und voller Humor. Baba Dunja ist eine warmherzige, sympathische Protagonistin. Selbst wenn einem die Katastrophe von Tschernobyl auch nach den vielen Jahren noch Angst macht (zumal das Thema durch die Serie Chernobyl und die Brände im Roten Wald gerade wieder aktuel... Obwohl es viel um den Tod geht, ist dieses Buch lebensbejahend und voller Humor. Baba Dunja ist eine warmherzige, sympathische Protagonistin. Selbst wenn einem die Katastrophe von Tschernobyl auch nach den vielen Jahren noch Angst macht (zumal das Thema durch die Serie Chernobyl und die Brände im Roten Wald gerade wieder aktuell ist), kann man verstehen, dass sie in ihrer Heimat Tschernowo bleiben will, bis sie stirbt. Auch wenn einiges romantisch verklärt wird und einiges, was die Strahlung betrifft, übertrieben dargstellt wird, ist es ein sehr guter Roman. Denn das Verklärte und Übertriebene entspringt der Unwissenheit (der Zeit, in der Buch spielt, also ziemlich kurz nach dem Reaktorunfall) und dem Aberglauben des Figuren, die sich auf den Leser übertragen, sodass es doch wieder realistisch wird. Immerhin ist dies hier kein Fachbuch.

Eine Geschichte die bleibt
von einer Kundin/einem Kunden am 19.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Was für eine wunderbare Geschichte ist bitte "Baba Dunjas letztelm Liebe"? Baba Dunja ist eine von einer handvoll Menschen, die nach dem Reaktorunglück in die Sperrzone Tschernobyls zurück gekehrt ist und dort ihren Lebensabend verbringt. Die kautzige alte Dame, das genaue Alter ist nicht bekannt, führt dort ein fast idyllische... Was für eine wunderbare Geschichte ist bitte "Baba Dunjas letztelm Liebe"? Baba Dunja ist eine von einer handvoll Menschen, die nach dem Reaktorunglück in die Sperrzone Tschernobyls zurück gekehrt ist und dort ihren Lebensabend verbringt. Die kautzige alte Dame, das genaue Alter ist nicht bekannt, führt dort ein fast idyllisches Einsiedlerleben, das jedoch immer überschattet bleibt von der Katastrophe. Diese Geschichte ist skurril und herzerwärmend, traurig und hoffnungsvoll, voller Liebe und Nächstenliebe aber gleichzeitig auch voller Einsamkeit. Alina Bronsky hat es geschafft auf nur wenigen Seiten einen großen Roman zu schreiben voller Mut und Kraft. Ich bin froh, dieses Buch endlich gelesen zu haben.


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