Meine Filiale

Das schwarze Pferd

Roman aus dem Russischen Bürgerkrieg

Boris Sawinkow

Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 31.90
Fr. 31.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen Versandkostenfrei
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

Fr. 18.90

Accordion öffnen
  • Das schwarze Pferd

    dtv

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 18.90

    dtv

gebundene Ausgabe

Fr. 31.90

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

Fr. 13.00

Accordion öffnen

Beschreibung

Erstmals auf Deutsch: Boris Sawinkows Das schwarze Pferd! Neben Bulgakows Die weisse Garde und Babels Die Reiterarmee das fehlende Stück Weltliteratur zum Russischen Bürgerkrieg und eine sensationelle Neuentdeckung.

Juli 1917, Russland: Boris Sawinkow, einst »Russlands Top-Terrorist«, wird stellvertretender Kriegsminister in der provisorischen Regierung Alexander Kerenskis. Nach der Oktoberrevolution kämpft er auf Seiten der Weissen, später auf der der Grünen, um die Bolschewisten zu verhindern. Anfangs riskiert Sawinkow sein Leben für die Adeligen und die Grossgrundbesitzer, später kämpft er zusammen mit Banditen – eine paradoxe Situation.

Jahre später, im französischen Exil, beschreibt er den Wahnsinn des Russischen Bürgerkriegs in seinem Roman Das schwarze Pferd. Darin peitscht sein Alter Ego, ein weissrussischer Offizier, seine Untergebenen an der Front ohne erkennbare Strategie und mit grausamen Befehlen durch die russische Ödnis. Ihr Feind: Die Kommunisten, die Verräter in den eigenen Reihen, die Deserteure, jeder, der zwischen die Fronten gerät, jeder, der im Weg ist. Wenig später wird er sich lieber Banditen anschliessen als so weiterzumachen. Bald weiss kaum einer mehr, wofür oder wogegen er kämpft. Eine junge Partisanin verliebt sich in ihn, er gibt nach, wird sie aber irgendwann bei einer Frontbegradigung opfern müssen.Am Ende führt sein Weg nach Moskau.

Sinnloses Morden, apokalyptische Szenen, Goya in Russland, von Sawinkow in einer glasklaren, extrem knappen, manchmal traumschönen, immer aber illusionslosen Sprache erzählt.

Das Buch blickt tief in die zerrissene Seele des russischen Volkes und kommt zu einer düsteren Erkenntnis: Die Schlacht um Macht und Einfluss lässt ausschliesslich Verlierer zurück. Jochen Kürten, Deutsche Welle

Boris Sawinkow wird 1906 nach einer Vielzahl erfolgreicher Attentate festgenommen und wegen Terrorismus zum Tode verurteilt; ihm gelingt die Flucht. Danach Zeit im Exil, Erscheinen dreier Romane. Während der Revolution stellvertretender Kriegsminister unter Kerenski, aber bald kompromissloser Gegner der Bolschewiken, gegen die er zahlreiche Terrorakte plant. 1924 wird er von Agenten des NKDW nach Russland gelockt und festgenommen. Tod durch Sturz aus dem 5. Stock des Gefängnisses Lubljanka..
Alexander Nitzberg gehört zu den wichtigsten Übersetzern u.a. aus dem Russischen. Er hat mit seinen Gedichten und Übertragungen russischer und englischer Klassiker wie Daniil Charms und Edmund Spenser auf sich aufmerksam gemacht und sorgte zuletzt mit seinen Neuübersetzungen von Bulgakows Meister und Margarita und Das hündische Herz sowie Sawinkows Das fahle Pferd und Das schwarze Pferd für Furore. 2019 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für literarisches Übersetzen. Zuletzt erschien Bulgakows Die weisse Garde in einer Neuübersetzung Nitzbergs bei Galiani Berlin (2018).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 09.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86971-145-4
Verlag Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 20.8/12.8/2.7 cm
Gewicht 380 g
Originaltitel Kon voronoi
Abbildungen mit 5 schwarzweissen Abbildungen
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Alexander Nitzberg

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.

  • Artikelbild-0