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Altes Land

Roman

Dörte Hansen

(64)
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Beschreibung

Das »Polackenkind« ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land, wohin sie 1945 aus Ostpreussen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben lang fühlt sie sich fremd in dem grossen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür steht. Sie ist mit ihrem kleinen Sohn aus Hamburg-Ottensen geflüchtet, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder wie Preispokale durch die Strassen tragen – und wo Annes Mann eine andere liebt.

Mit scharfem Blick und trockenem Witz erzählt Dörte Hansen von zwei Einzelgängerinnen, die überraschend finden, was sie nie gesucht haben: eine Familie.

»Dörte Hansen findet für ihre herrlich eigensinnigen Figuren immer den richtigen Ton. Mal ironisch, mal anrührend. Ein amüsanter Blick aufs Landleben, der ohne Klischees auskommt.«

Dörte Hansen, geboren 1964 in Husum, lernte in der Grundschule, dass es ausser Plattdeutsch noch andere Sprachen auf der Welt gibt. Die Begeisterung darüber führte zum Studium etlicher Sprachen wie Gälisch, Finnisch oder Baskisch und hielt noch an bis zur Promotion in Linguistik. Danach arbeitete sie als Autorin für Hörfunk und Print, bis ihr gefeierter Debütroman »Altes Land« 2015 erschien und zu einem riesigen Bestsellererfolg wurde. Er wurde zum »Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels« gekürt und avancierte zum Jahresbestseller 2015 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Auch ihr zweiter Roman »Mittagsstunde«, im Herbst 2018 erschienen, wurde zum SPIEGEL-Jahresbestseller und von Publikum und Kritik gefeiert. Mit ihrer Familie lebt sie in der Nähe von Husum.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 13.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10012-6
Verlag Penguin
Maße (L/B/H) 18.7/11.9/2.7 cm
Gewicht 281 g
Auflage 8. Auflage
Verkaufsrang 216

Kundenbewertungen

Durchschnitt
64 Bewertungen
Übersicht
47
13
3
0
1

Von eigensinnigen Charakteren und ruppigen Herzen
von einer Kundin/einem Kunden am 04.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Vera ist eigensinnig, stur und obwohl von den Einheimischen immer als „die Polackin“ gesehen, ein echtes norddeutsches Original. Ihre Nichte Anne fühlt sich verloren, ohne Halt, und als sie den Vater ihres Sohnes mit dessen Verlegerin erwischt, flüchtet sie zu Vera ins „Alte Land“. Diese doch sehr unterschiedlichen Frauen geben ... Vera ist eigensinnig, stur und obwohl von den Einheimischen immer als „die Polackin“ gesehen, ein echtes norddeutsches Original. Ihre Nichte Anne fühlt sich verloren, ohne Halt, und als sie den Vater ihres Sohnes mit dessen Verlegerin erwischt, flüchtet sie zu Vera ins „Alte Land“. Diese doch sehr unterschiedlichen Frauen geben einander genau das, was sie immer gebraucht haben: eine Familie. Mit einer wunderbaren Leichtigkeit aber lyrischen Tönen erzählt Dörte Hansen von Gegensätzen, dem Alten und dem Neuen, Entwicklung und Stillstand und deren Berührungspunkten. Sie erzählt pointiert von großspurigen Städtern die glauben, es besser zu wissen und von Traditionsbauern, die sich darüber lustig machen. Von einem Vater, der nicht versteht, warum seine Söhne um die Vorherrschaft kämpfen wollen, so wie es immer war und besagten Söhnen, die sich einfach ein wenig Anerkennung wünschen. Von modernen Müttern, die sich mit ihren Erfolgen übertrumpfen wollen und der Erfahrung, dass es diesen Modern-Mom Smalltalk gar nicht braucht, um sich bei einem kühlen Bier auszusprechen. Dieses Buch hat viel von Heimat, vom Ankommen und für sich selbst den richtigen Platz finden. Ich habe mich schon lange nicht mehr nach der Lektüre eines Buches so wohl gefühlt.

Altes Land, neue Sitten
von einer Kundin/einem Kunden am 31.08.2020

Dieses viel gelobte Debüt der aus Husum stammenden Autorin weckt einige Erwartungen. Es geht um eine Familien- und Vertreibungsgeschichte, die einem teilweise den Atem stocken lässt, dann aber wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Die Eigenheiten von städtischen und ländlichen Menschen werden dabei, nicht immer ganz klischeef... Dieses viel gelobte Debüt der aus Husum stammenden Autorin weckt einige Erwartungen. Es geht um eine Familien- und Vertreibungsgeschichte, die einem teilweise den Atem stocken lässt, dann aber wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Die Eigenheiten von städtischen und ländlichen Menschen werden dabei, nicht immer ganz klischeefrei, aufs Korn genommen. Der Text beinhaltet viele plattdeutsche Sätze, die auch als Nichtkenner gut im Kontext der Geschichte verstanden werden. Für meinen Geschmack war dieser Roman etwas zu wenig eindringlich, die Geschichte ist auch schnell wieder vergessen. Als mein Lieblingsbuch würde ich es darum nicht bezeichnen, jedoch ist es kurzweilig und mit einem guten Schuss Humor geschrieben. Man merkt, dass diese sympathische Autorin weiss, wovon sie schreibt.

Wo die Liebe zu kurz kommt
von einer Kundin/einem Kunden am 07.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein wunderschöner Roman über die Familie, die Liebe und über Zwischenmenschlichkeit. Was ist, wenn einem alles genommen wird? Hildegard von Kamcke flieht mit ihren Kindern im Krieg aus Ostpreußen und landet mit ihrer Tochter Vera im Alten Land auf dem Hof der Familie Eckhoff. Veras Bruder erreicht das Ziel nicht. Er stirbt währe... Ein wunderschöner Roman über die Familie, die Liebe und über Zwischenmenschlichkeit. Was ist, wenn einem alles genommen wird? Hildegard von Kamcke flieht mit ihren Kindern im Krieg aus Ostpreußen und landet mit ihrer Tochter Vera im Alten Land auf dem Hof der Familie Eckhoff. Veras Bruder erreicht das Ziel nicht. Er stirbt während der Flucht, er erfriert. Willkommen sind die Flüchtlinge nicht, aber sie bleiben. Die Kälte des Krieges und des Verlustes gibt Hildegard an ihre Kinder weiter. Vera bleibt bei Karl Eckhoff, er wird ihr Ziehvater. Zwischen den beiden entwickelt sich ein festes Band. Sie werden Familie. Hildegard zieht weiter in die Stadt, mit ihren neuen Kindern. Aber auch dort findet sie ihr Glück nicht mehr. Ihre Kinder müssen funktionieren, obwohl sie einfach nur geliebt werden wollen. Erst Anne, die Enkeltochter von Hildegard, verbindet die zerstreuten Familienmitglieder wieder, indem sie mit ihrem Sohn zu Vera ins Alte Land zieht. Dörte Hansen schreibt wunderbar. Oft nur in kleinen feinen Andeutungen. Sie zeigt die leisen Zwischentöne zwischen den Menschen, die Suche nach Liebe. Der Leser sieht, wessen Herzen durch äußere Umstände oder aufgrund traditioneller Konventionen eingefroren sind. Und mit welchen einfachen Mitteln das Eis zum Schmelzen gebracht werden kann.


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