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Jack the Ripper

Anatomie einer Legende

Hendrik Püstow, Thomas Schachner

(7)
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Beschreibung

Jack the Ripper – der Name sorgt für Gänsehaut.
Das Rätsel um den bekanntesten Serienmörder der Geschichte ist noch immer ungelöst. Wer war es, der im Herbst 1888 in London mindestens fünf Prostituierte auf bestialische Art und Weise tötete? Jack-the-Ripper-Forscher auf der ganzen Welt versuchen seit über 120 Jahren, das Mysterium zu entschlüsseln.
Update 2017: Hier legen die Autoren ein gründlich überarbeitetes Standardwerk vor: die aktuelle objektive deutschsprachige Gesamtdarstellung zum bekanntesten Fall der Kriminalgeschichte. Sie haben unzählige historische Zeitungsartikel, umfangreiche Londoner Polizeiakten sowie bisher unveröffentlichte Dokumente studiert. Minutiös werden die Ereignisse und Zusammenhänge der Taten rekonstruiert, die Fakten, die für oder gegen die Hauptverdächtigen sprechen, abgewogen und mögliche Theorien vorgestellt.
Ein spannendes Sachbuch mit vielen nützlichen Zusatzinformationen – nicht nur für „Ripperologen“.

Hendrik Püstow hat u.a. Geschichte studiert und zahlreiche Aufsätze zum Thema "Jack the Ripper" veröffentlicht. Er ist Geschäftsführer einer GmbH und lebt in Aachen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 12.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86189-861-0
Verlag Militzke Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 21.6/14.4/3 cm
Gewicht 521 g
Abbildungen 43, Schwarzweißfotos
Verkaufsrang 20712

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Pflichtlektüre für Interessierte
von Igelmanu66 aus Mülheim am 11.05.2020

»Den Anblick, der sich uns bot, werde ich nie vergessen. Es sah vielmehr aus wie das Werk eines Teufels als das eines Menschen.« Wenige Verbrechen haben es geschafft, so ins kollektive Gedächtnis zu gelangen, wie die Mordserie, die im Herbst 1888 das Londoner Armenviertel Whitechapel in Angst und Schrecken versetzte. Der Ripp... »Den Anblick, der sich uns bot, werde ich nie vergessen. Es sah vielmehr aus wie das Werk eines Teufels als das eines Menschen.« Wenige Verbrechen haben es geschafft, so ins kollektive Gedächtnis zu gelangen, wie die Mordserie, die im Herbst 1888 das Londoner Armenviertel Whitechapel in Angst und Schrecken versetzte. Der Ripper, wie er bald genannt wurde, war nicht der erste Serienmörder und andere Serien forderten sogar noch weitaus mehr Opfer, doch der Ripper war der erste, der es zu weltweiter Bekanntheit schaffte. Die Grausamkeit der Taten löste das aus, was man gern als „Faszination des Schreckens“ bezeichnet und das abrupte Ende der Serie und die Tatsache, dass der Täter nicht ermittelt werden konnte, hält die Faszination bis heute wach. Die offiziellen Untersuchungen der Londoner Polizei endeten im Jahr 1892, aber immer noch versuchen Hobby- und Profifahnder (sogenannte Ripperologen) die Identität des Mörders herauszufinden. Dieses Buch trägt alles zusammen, was es an Forschungsergebnissen gibt. Ziel ist, laut der Autoren, »einen wertfreien und nüchternen Rückblick auf die damaligen Ereignisse zu geben, ohne dass versucht wird, krampfhaft eine Theorie zu einem speziellen Verdächtigen zu untermauern.« Tatsächlich gibt es reichlich Literatur (teils sehr abenteuerlich), die gezielt potentielle Täter präsentiert und mit der angeblichen Aufklärung lockt. Das geschieht hier nicht. Den Leser erwartet eine detaillierte Darstellung der Mordserie, die fast komplett auf der Basis von historischen Polizeidokumenten und Zeitungsartikeln rekonstruiert wurde. Dabei wird für das Verständnis des historischen Hintergrunds das Leben im Armenviertel beschrieben, das hier als „Schmelztiegel gescheiterter Existenzen“ bezeichnet wird. Wer sich schon mal gefragt hat, warum immer wieder Frauen mitten in der Nacht allein durch die Gegend liefen, obwohl sie sich der Gefahr genau bewusst waren, erhält hier Antworten. Natürlich werden die Mordopfer vorgestellt, die Schilderung der Taten selbst aber fehlt – wir haben es schließlich nicht mit einem Thriller zu tun und Zeugen für die Morde gab es (soweit man weiß) keine. Trotzdem wird es sehr blutig und schaurig, dafür sorgen Polizei- und Autopsieberichte. Auch einige der Fotos kann man trotz ihres Alters und der schwarzweißkörnigen Undeutlichkeit nur als schockierend bezeichnen. Im Anschluss werden dann die zwanzig wichtigsten Verdächtigen ausführlich vorgestellt. Es musste natürlich eine Vorauswahl getroffen werden, denn die Liste umfasst mittlerweile über 150 Namen. Die Autoren beschränkten sich daher auf die „allgemein anerkannten heißesten Kandidaten“. Der Leser erfährt, was man zu ihren persönlichen Daten ermitteln konnte, er erhält Auskunft zu den möglichen Motiven, Tathintergründen und zu vorhandenen Untersuchungsergebnissen (Spurenauswertung). All diese Daten werden jeweils abschließend in einer Pro & Contra Auflistung gegenübergestellt. In der Summe ergibt das eine recht nüchterne Betrachtung, nur gelegentlich fließen persönliche Meinungen der Autoren ein und man ist als Leser in der Lage, sich selbst eine Meinung zu Schuld oder Unschuld zu bilden. Eine nüchterne Betrachtung wird auch den berühmten Briefen zuteil. „From Hell“ oder nur Fake? Was man weiß, wird detailliert zusammengetragen, einschließlich Fotos und Texten. Interessant fand ich auch die Vorstellung der „Themse-Torso-Morde“, einer weiteren ungelösten Mordserie, die London zwischen 1887 und 1889 beschäftigte. Ist ein Zusammenhang möglich? Und wie viele Morde hat der Ripper nun eigentlich begangen? „Nur“ die „Kanonischen Fünf“, auf die sich die Forschung heute meist beschränkt, oder waren es doch mehr? Zu diesen potentiellen Opfern finden sich ebenfalls Informationen. Fotos, Illustrationen, Tatortskizzen und eine Übersichtskarte von Whitechapel ergänzen alles perfekt. Das Buch erschien erstmals 2006. In meine Ausgabe (Update 2017) wurden die neuesten Ergebnisse der Forschung eingearbeitet. Tatsächlich hat es wohl in den letzten 25 Jahren diverse neue Infos zu den Morden gegeben. Immer wieder tauchen lang verschollene Unterlagen auf, im Jahr 1987 z.B. der Autopsiebericht von Mary Kelly. Zwei wichtige Quellen sind bis heute verschwunden. Sollten sie mal auf irgendeinem Dachboden in irgendeinem Nachlass gefunden werden, würden sich auf der ganzen Welt Ripperologen begeistert in die Arbeit stürzen. Fazit: Alle Forschungsergebnisse rund um den Ripper zusammengetragen, detailliert und nüchtern beschrieben. Pflichtlektüre für Interessierte.

Jack The Ripper - Phantom und Phänomen zugleich!
von einer Kundin/einem Kunden aus Heidenheim am 11.02.2019

In diesem präzise recherchierten und objektiv beschriebenen Werk über die bestialischen Morde an mindestens fünf Prostituierten und deren verstörende Verstümmelung im Jahr 1888 in Whitechapel stecken so viele Details über den Tathergang des wohl bekanntesten Serienmörders aller Zeiten. Unglaublich, dass dieser nie gefasst werden... In diesem präzise recherchierten und objektiv beschriebenen Werk über die bestialischen Morde an mindestens fünf Prostituierten und deren verstörende Verstümmelung im Jahr 1888 in Whitechapel stecken so viele Details über den Tathergang des wohl bekanntesten Serienmörders aller Zeiten. Unglaublich, dass dieser nie gefasst werden konnte, gab es doch so viele Zeugenaussagen, Verdächtige und sogar Bekennerbriefe. Dieses Buch besteht aus zwei verschiedenen Teilen: zu Beginn werden die einzelnen Fälle minutiös rekonstruiert und im zweiten Teil werden zwanzig Hauptverdächtige präsentiert und diskutiert. Schaurig und informativ. Ich war wie gebannt!

5 von 5
von Narcissa aus Nrw am 04.07.2018

Es enthält Orginal Bilder der Opfer, eine Liste der Verdächtigen und Verdächtigen die nicht so recht bekannt sind, einmal ein Pro,weswegen Verdächtige es sein könnte und einmal ein Kontra. Die Leichen werden in Texten beschrieben, es gibt Zeit Angaben zu den Morden und Zeugen Aussagen. Es wird ganz nüchtern berichtet, nirgenwo... Es enthält Orginal Bilder der Opfer, eine Liste der Verdächtigen und Verdächtigen die nicht so recht bekannt sind, einmal ein Pro,weswegen Verdächtige es sein könnte und einmal ein Kontra. Die Leichen werden in Texten beschrieben, es gibt Zeit Angaben zu den Morden und Zeugen Aussagen. Es wird ganz nüchtern berichtet, nirgenwo wird einem eingeredet wer es definitiv war. Man kann sich selbst eine Meinung Bilden. Man bekommt einen klaren Einblick wie abscheulich die Leute im east end Leben mussten. Negativ: Fehler im Text. Was erstaunt, da dieses Buch so seriös und professionell rüber kommt. Wer auch immer da geschrieben hat.. Was nur zwei mal vorkommt, tut wird nicht Thut geschrieben. Das hat mich echt schockiert 😂


  • Artikelbild-0
  • Prolog
    London, 1888
    Die Mordserie:
    Martha Tabram
    Mary Ann Nichols
    Annie Chapman
    Elizabeth Stride
    Catherine Eddowes
    Das East End im Ausnahmezustand
    Mary Jane Kelly
    Das Ende des Schreckens
    Epilog
    Die Verdächtigen:
    Joseph Barnett
    Edward Buchan
    William Henry Bury
    David Cohen / Nathan Kaminski
    Dr. Thomas Neill Cream
    Charles Cross / Charles Lechmere
    Thomas Haynes Cutbush
    Frederick Bailey Deeming
    Montague John Druitt
    Carl Feigenbaum / Anton Zahn
    George Hutchinson
    Severin Antonovich Klosowski
    Aaron Kosminski
    Die Königliche Verschwörung – Sir William Gull
    James Maybrick
    Michael Ostrog
    Walter Sickert
    Robert Donston Stephenson
    Alois Szemeredy
    Francis Tumblety
    Anmerkungen
    Personenregister
    Literaturverzeichnis
    Bildverzeichnis