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Sauglück

Kriminalroman

Lupo Schatz und Dorli Wiltzing Band 4

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Dorothea Wiltzing und Lupo Schatz sollen den Mord an Dorothea Wiltzing und Lupo Schatz sollen den Mord an einem alten Bauernpaar aufklären. Doch fast alle, die auf dem Hof leben, haben ein Motiv – und niemand ein Alibi. Kurz darauf wird im Keller des Guthauses das Skelett eines Kindes entdeckt, und eine weiterer Mord geschieht: Welches schreckliche Geheimnis birgt der abgelegene Hof?
Portrait
Veronika A. Grager wurde in Wien geboren, lebt aber seit vielen Jahren mit ihrem Mann in einem kleinen Dorf in Niederösterreich. Wenn sie mit ihren beiden grossen Hunden durch Wald und Wiesen streift, entwickelt sie ihre mörderischen Ideen und haarsträubenden Fälle.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 23.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7408-0055-0
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 20.5/13.6/2.2 cm
Gewicht 304 g
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ein Krimi mit Tiefgang
von Ladybella911 aus Besancon am 16.10.2017

Der Autorin Veronika A. Gager ist mit diesem Buch ein beeindruckender Roman gelungen. Nicht nur der Kriminalfall an sich fasziniert hier, sondern auch die Geschichte, die sich dahinter verbirgt. Eine eindrucksvolle Mahnung gegen das Vergessen. Eine Geschichte, über die man gerne den Mantel des Schweigens breiten würde, um di... Der Autorin Veronika A. Gager ist mit diesem Buch ein beeindruckender Roman gelungen. Nicht nur der Kriminalfall an sich fasziniert hier, sondern auch die Geschichte, die sich dahinter verbirgt. Eine eindrucksvolle Mahnung gegen das Vergessen. Eine Geschichte, über die man gerne den Mantel des Schweigens breiten würde, um die Schande zu verstecken, die sich hinter den Ereignissen verbirgt. Kurze Inhaltsangabe: Dorothea Wiltzing und Lupo Schatz sollen den Mord an einem alten Bauernpaar aufklären. Doch fast alle, die auf dem Hof leben, haben ein Motiv – und niemand ein Alibi. Als im Keller des Hofes das uralte Skelett eines Kindes entdeckt wird, müssen sie umdenken: Liegt das Motiv für die Tat weit zurück in der Vergangenheit? Dies ist bereits der 4. Fall für „Dorli“ und Lupo und mein erster. Ich hatte dennoch überhaupt keine Schwierigkeiten, mich in dieses Buch hineinzufinden, denn man bekommt genügend Informationen zu den beidenProtagonisten um mühelos zu folgen. Sandra kommt zurück aus Brüssel, wo sie einen verantwortungsvollen und exzellenten Job hat, um ihre Großmutter zu beerdigen. Am Tag nach dieser Beerdigung ist plötzlich auch der Großvater verschwunden, man findet ihn nach langem Suchen leblos in der Güllegrube. Sie hat den Hof vor vielen Jahren verlassen, um der Tristesse des Lebens auf einem Bauernhof zu entgehen und einer Familie, die sie ablehnt – und sieht sich nun, nach der Testamentseröffnung als Alleinerbin, angefeindet von der ganzen Familie. Anscheinend ist sie nach der Meinung des Großvaters die einzige, der er zutraut, den maroden Hof wieder auf Kurs zu bringen und vor allem für ihren jüngeren Bruder zu sorgen. Diese beiden Tode setzen Ereignisse in den Gang, die uns tief in die Geschichte der Nachkriegszeit führen, nämlich die Unterbringung und Ausbeutung von Pflegekindern auf Bauernhöfen. Man erfährt viel über die Machenschaften der damaligen Zeit, die traurigen und trostlosen Schicksale machen sehr betroffen und berühren den Leser tief. Es ist wahrlich keine leichte Kost, die uns die Autorin hier vorsetzt, aber von einer unglaublichen Eindringlichkeit geprägt, die den Leser nicht mehr loslässt, ihn aber gleichzeitig auch für die damalige Situation sensibilisiert. Die beiden „Ermittler“ Dorli und Lupo sind sehr sympathisch und agieren glaubhaft. Auch ihr Privatleben wird durch die Ereignisse tangiert und gehörig durcheinandergwirbelt, bis hin zur Lebensgefahr. Ein Buch das ich mit gemischten Gefühlen gelesen habe, weil es mich zutiefst berührt hat und noch lange nachhallen wird. Man braucht schon sehr starke Nerven wenn das Kopfkino uns die grausamen Szenen vor Augen führt. Dennoch ein Buch, das auf jeden Fall gelesen werden sollte, in einer klaren und schnörkellosen Sprache. Aus diesem Grund und vor allen Dingen für den Mut, diese Thematik in einem Kriminalroman anzusprechen vergebe ich hier 5 wohlverdiente Sterne und meine ausdrückliche Leseempfehlung.

Sauglück
von dorli am 11.05.2017

Niederösterreich. Sandra Adametz ist zum Begräbnis ihrer Großmutter in ihr Heimatdorf zurückgekehrt. Als am Tag nach der Beerdigung plötzlich ihr Opa verschwunden ist, bittet Sandra Dorli und Lupo, den Vermissten zu suchen. Dieser ist ruckzuck gefunden, er schwimmt tot in der Güllegrube. Schnell steht fest, dass Siegfried Adamet... Niederösterreich. Sandra Adametz ist zum Begräbnis ihrer Großmutter in ihr Heimatdorf zurückgekehrt. Als am Tag nach der Beerdigung plötzlich ihr Opa verschwunden ist, bittet Sandra Dorli und Lupo, den Vermissten zu suchen. Dieser ist ruckzuck gefunden, er schwimmt tot in der Güllegrube. Schnell steht fest, dass Siegfried Adametz ermordet wurde… „Sauglück“ ist bereits der vierte Fall für Gemeindesekretärin Dorli Wiltzing und Privatdetektiv Lupo Schatz, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich. Veronika A. Grager versteht es mit ihrem lockeren und angenehm zügig zu lesenden Schreibstil ausgezeichnet, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Ich habe mich von der ersten Seite an in das Geschehen hineinkatapultiert gefühlt, wurde mitgerissen von einem Strudel aus gegenwärtigen und vergangenen Ereignissen, habe amüsiert das Miteinander und das Gegeneinander der Akteure verfolgt und konnte zudem prima über Hintergründe und Zusammenhänge mitgrübeln und miträtseln. Die Autorin wartet in „Sauglück“ mit einem sehr aufwühlenden Thema auf. Es geht um die Fremdunterbringung von Kindern in der Nachkriegszeit; um Kriegswaisen und um Kinder, die ihren Familien bzw. ihren ledigen Müttern entrissen und in bäuerlichen Großfamilien untergebracht wurden, weil man aus behördlicher Sicht der Meinung war, den Kindern so ein besseres Leben zu ermöglichen. Wie falsch diese Annahme war, weiß man erst viele Jahre später. Die Kinder wurden als Arbeitskräfte ausgenutzt. Misshandlungen, Demütigungen und oftmals auch sexueller Missbrauch waren an der Tagesordnung. Veronika A. Grager gelingt in diesem Krimi ein beeindruckender Spagat zwischen Sachlichkeit und Humor. Die Autorin schildert die Ereignisse in den 1950er Jahren sehr bewegend und behandelt das Thema mit dem erforderlichen Ernst. Die erlittenen Qualen und Entbehrungen, die bei den betroffenen Pflegekindern meist ein Leben lang nachwirken, werden genauso beleuchtet, wie die mangelnde Aufarbeitung ihrer traumatischen Erlebnisse und die fehlende Entschädigung. Dennoch gibt es im Verlauf der Geschichte - wie man es in den Krimis mit Dorli und Lupo gewohnt ist - zahlreiche komische Passagen und witzige, in Mundart geschriebene Dialoge, die eine Menge Schwung in die Handlung bringen und für gute Unterhaltung sorgen. „Sauglück“ hat mich durchweg begeistert. Ein fesselnder Krimi, der den Leser nicht nur an einer spannenden Spurensuche teilhaben lässt, sondern durch das betroffen machende Thema besonders mitzureißen weiß. Absolut empfehlenswert!

Eingeholt von der Geschichte
von Uwe Tächl aus Bremen am 09.05.2017

Ein schwieriges Kapitel in der österreichischen Geschichte ist Mittelpunkt dieses fesselnden und zum Nachdenken anregenden Krimis. Dorli und Lupos vierter Fall ist ein emotional mitreißender Ausflug in die Nachkriegszeit, deren Nachwirkungen nicht nur ein Bauernpaar das Leben kosten könnte. Inhalt: In einem niederösterreichi... Ein schwieriges Kapitel in der österreichischen Geschichte ist Mittelpunkt dieses fesselnden und zum Nachdenken anregenden Krimis. Dorli und Lupos vierter Fall ist ein emotional mitreißender Ausflug in die Nachkriegszeit, deren Nachwirkungen nicht nur ein Bauernpaar das Leben kosten könnte. Inhalt: In einem niederösterreichischen Dorf wurde ein Bauernpaar ermordet. Verdächtige gibt es genug und Sandra, die Enkelin der Ermordeten, beauftragt Detektiv Lupo Schatz und Dorli Wiltzing der lieben Verwandschaft auf die Finger zu schauen. Es geht um Erpressung, Fremdunterbringung in den 50er Jahren und ein geheimnisvolles Russenkind. Als schließlich das Skelett eines Babys im Keller entdeckt wird, verdichten sich die Hinweise auf ein lang zurückliegendes Tatmotiv. Allerdings gibt es kaum noch jemand, der sich an die Zeit erinnern kann. Setting und Stil: Es könnte doch so idyllisch sein in einem Dorf in Niederösterreich. Doch wie so oft versteckt sich unter der schönen Fassade einiges, das besser nie zu Tage gefördert wird. Doch genau dies ist die Aufgabe unserer Detektive. Veronika A. Grager beschreibt hervorragend das Leben auf dem Gutshof und glänzt besonders in den Passagen, in denen es um die Vergangenheit der Familie geht. Die Fremdunterbringung von Kindern in der Nachkriegszeit war keine Seltenheit und die sich daraus ergebenden Probleme und Qualen für die Kinder leider auch nicht. All dies wurde stimmig und bewegend in die Handlung eingebaut und dürfte beim Leser doch für einiges Nachdenken sorgen. Kurze Unterabschnitte, wechselnde Sichtweisen und Handlungszeiten sorgen dafür, dass die Spannung hoch gehalten wird und der Leser sich immer mitten im Geschehen aufhält. Charaktere: Dorli Witzing und Lupo Schatz sind ein erfahrenes und eingespieltes Ermittlerteam. Sie werden zwar von den Ausmaßen des Falls ziemlich überrascht, ermitteln trotzdem souverän und erfolgreich, um ihrer Klientin das Erbe zu sichern. Es bringt einfach Spaß, ihr Zusammenspiel zu beobachten. Sie treffen auf eine ziemlich verkorkste Bauernfamilie, die ihnen die Ermittlungen nicht wirklich erleichtern. Jeder scheint ein Motiv zu haben, bis auf ihre Klientin. Als schließlich noch die Geschehnisse aus den 50er Jahren hinzukommen, beginnt die Suche nach Zeugen aus dieser Zeit, was zu der einen oder anderen spannenden Begegnung führt. Natürlich gibt es wie in jedem Krimi auch einen Täter, dessen Motivation gut nachvollziehbar ist. Geschichte: Wie im Nachwort nachzulesen hat sich die Autorin ausführlich mit dem Thema der Fremdunterbringung in Pflegefamilien beschäftigt. Dieses unrühmliche Kapitel der neueren österreichichen Geschichte wurde erst sehr spät aufgearbeitet und so passt es, dass in diesem Krimi die Bauernfamilie erst Jahre später von ihren Missetaten eingeholt wird. Dieser Bereich der Handlung macht den Krimi zu etwas Besonderem und hebt ihn weit über den Durchschnitt hinaus. Dies geschieht allerdings so, dass man eher nebenher mehr über die Zeitgeschichte erfährt. Fazit: Dieser spannende und ein ernstes Thema behandelnde Regionalkrimi dürfte nicht nur mich bewegt und nachdenklich zurücklassen. Es ist schon ein Wahnsinn, was Menschen immer wieder einfällt, und wie leicht doch Fehler auf allen Ebenen begangen werden können. Der Autorin gelingt es meiner Meinung nach hervorragend, diese unrühmliche Thematik in ihren Krimi einzubinden und ihren Ermittlern eine neue Herausforderung zu stellen. Ich habe mich sowohl gerne mit den historischen Realitäten befasst, als auch bei den Ermittlungen des Falles mitgefiebert. Sauglück ist ein hervorragendes Beispiel, wie man Wissen perfekt in spannende Handlung verpackt. Ein Buch für Krimifans, die weit mehr als den 08/15 Fall bevorzugen.